OKSIMO EINFACHE BEISPIELE: Bsp.: Joachims Tag, Teil 1

OKSIMO – UNIVERSELLE PROZESS PLANUNG
Veröffentlicht: 10.Juni 2021 – 10.Juni 2021
Email: info@oksimo.org

Autor: Philipp Westermeier (philipp@oksimo.org)

KONTEXT

Dieses Fallbeispiel gehört zur Sektion Einfache Beispiele des Blogs oksimo.org.

Beispiel: Joachims Tag, Teil 1

Das Beispiel Joachims Tag besteht aus aktuell drei Teilen; „Morgen“, „Arbeit“ und „Workout“. Die Teile werden über Veränderungsregeln miteinander verbunden.

Joachims Tag – Morgen

Joachims Tag – „Morgen“: Ausgangslage, Simulation, Vision

Die beginnende Situation „Morgen“ wurde mit einer recht ausführlichen Beschreibung unterfüttert. Im Praxistest hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, nur jene State-Descriptions zu verwenden, welche auch im weiteren Verlauf der Simulation relevant werden. Bleiben sie in der State-Description, werden sie vom Simulator in jeder Simulationsrunde erneut beschrieben.

Das Beispiel „Morgen“ zeigte außerdem, wie und ob dead-ends (Change-Rule MJ212) funktionieren. Auch hier wurde die Veränderungsregel, wenn sie denn aktiviert wurde, von Oksimo weitergetragen, da kein Befehl der Auflösung von dieser Regel vorhanden war.

Ziel des Beispiels „Morgen“ war es, herauszufinden, wie und ob zwei verschiedene Entwicklungen zum gleichen Ergebnis führen können. Dies ist wie im Bild ersichtlich dann der Fall, wenn aus unterschiedlichen Ausgangssituationen das selbe Folgt. So ist es egal ob Joachim gefrühstückt und geduscht hat, oder hektisch aufschreckte, in beiden Fällen geht er ins Büro. Somit wird hier nach dem Was und nicht nach dem Wie gefragt.

Eine allgemeine Regel kann lauten, dass zwei unterschiedliche Prozesse nur dann zum gleichen Ergebnis führen, wenn die Qualität des Ergebnisses nicht relevant für die Anwender:innen ist.

Die Veränderungsregel MJ51 führt abschließend in den nächsten Teil der Simulation.

Joachims Tag – Arbeit

Joachims Tag – „Arbeit“: Simulation und Vision

In Joachims Tag „Arbeit“ wurde auch wieder wie im ersten Teil mit zwei Simulationssträngen gearbeitet, jedoch auch mit zwei möglichen Resultaten. Der linke Strang führt von ArJ1 bis ArJ132 und somit vom Beginn der Arbeit „Es ist 9 Uhr“ bis zum Beginn des nächsten Teils „Workout“ über „Joachim möchte ein Workout machen“. Bei Veränderungsregel ArJ12 wird über ArJ121 die Regel ArJ5 erreicht, jene, die das Ende des zweiten Strangs markiert. Diese führt dann zu einer optionalen Vision, welche ein alternatives Ende ohne den dritten Teil „Workout“ darstellt. Auch hier wurde nicht mit qualitativen, sondern rein deskriptiven Elementen gearbeitet.

Joachims Tag – Workout

Joachims Tag – „Workout“(= Sportübungen): Simulation und Erfüllung der Vision

Im dritten Teil, macht Joachim ein Workout. Die ursprüngliche Idee bestand darin zu testen, wie Oksimo mit zwei unterschiedlichen Reihenfolgen der Anordnung gleicher Handlungsabfolgen funktioniert. Es hat sich herausgestellt, dass Oksimo zwischen beiden Simulationssträngen „gesprungen“ ist. Auch hier wieder die obige Einsicht, dass es von funktional grundlegender Bedeutung ist darauf zu achten, nicht die selben Sätze für unterschiedliche Situationen zu verwenden. Mögliche Lösungsansätze werden in den kommenden Weiterentwicklungen des Beispiels vorgestellt.

Reflexion

Die Grundvoraussetzung einer erkenntnisfördernden Benutzung Oksimos ist wohl das „Sich Einlassen“ in die Notwendigkeit, ungewohnte Arten der Komplexität (durch) zu denken. Dadurch, dass Oksimo eine saubere Arbeitsweise fordert, muss fast zwingend die eigene Arbeit irgendwie parallel dokumentiert werden, um die Orientierung nicht zu verlieren. Das bedeutet, es muss sich Zeit genommen werden, um diese Software gewinnbringend zu verwenden, da es das eigene Denken ist, das maßgeblich verwendet wird, wobei Oksimo lediglich eine Unterstützung anbietet.

Simulationsprotokolle

PDF Dokumente

UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Konkret, Abstrakt, Alltagstheorie

UNIVERSELLE PROZESSPLANUNG
15.Mai 2021-15.Mai 2021
URL: oksimo.org
Email: info@oksimo.org

Autor: Gerd Doeben-Henisch, gerd@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas strukturelle Eigenschaften der oksimo Sprache in der Sektion UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Wie geht das? im oksimo.org Blog.

UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Abstrakt und Konkret

Oksimo benutzt primär die normale Sprache (Alltagssprache), um beliebige Prozesse zu beschreiben. Die normale Sprache ist die Basis für alle anderen, spezielleren Sprachen, z.B. auch für Fachsprachen, auch für formale Sprachen wie z.B. formale Logik. Während formale Logiksprachen sich vom Ansatz her von jeglicher Form von Bedeutung, von körper-basierter Welterfahrung abgekoppelt haben, sind normale Sprachen als Teil der Gehirnfunktionen grundsätzlich mit vielen Bereichen der körper-basierter Welterfahrung verbindbar.

Eine Kerneigenschaft der Verbindung zu körper-basierter Welterfahrung besteht darin, dass das Gehirn die Konkretheit der Signale aus der Umgebung des Gehirns durch seine Eigenprozesse grundsätzlich verallgemeinert, indem aus den vielen konkreten Signalen abstrakte Strukturen extrahiert werden, Muster, Pattern, Cluster, Kategorien, Stereotype, Prototypen, die den Ausgangspunkt für Alltagssprache bilden. Dies drückt sich z.B. darin aus, dass wir über konkrete Gegenstände unseres Alltags immer nur mit Hilfe solcher Kategorien reden können wie ‚Tasse‘, ‚Tisch‘, ‚Stuhl‘, ‚Blume‘ usw. „Kannst Du mir bitte die Butter reichen„. „Ich sitze gerne auf dem Stuhl„. Mit ‚Butter‘ können viele hundert verschiedene konkrete Dinge gemeint sein, mit ‚Stuhl‘ ebenso; Etwas ‚reichen‘ kann hunderte verschiedene Ausprägungen umfassen, ebenso ’sitzen‘, usw.

An der Wurzel der Sprache gibt es also schon mindestens zwei Ebenen von Wirklichkeit: die konkreten Eigenschaften der Dinge der realen Welt um unseren Körper herum einschließlich Teile unseres eigenen Körpers (und jene konkrete Körperzustände, die dem Gehirn auf vielfältige Weise übermittelt werden), und dann jene abstrakten Muster, die das Gehirn aus der ungeheuren Vielfalt der konkreten Signale auf automatische — für unser Bewusstsein direkt nicht zugängliche (un-bewusste) — Weise herausgerechnet werden und als solche im sogenannten Gedächtnis auf spezielle Weise (‚Erinnern‘, ‚inspiriert‘, ‚deutend‘, ..) zugänglich sind.

Da wir die ursprüngliche Konkretheit der erfahrbaren Wirklichkeit immer nur umschreibend beschreiben können, funktionieren jene Ausdrücke der Sprache, die sich auf diese primär erfahrbare Wirklichkeit beziehen, als beschreibende Ausdrücke, als primäre Sprache über konkret Objekte, obgleich schon diese Sprache nur abstrakte Elemente enthält. Mit Blick auf diese primäre Bedeutungsfunktion der Alltagssprache könnte man die Menge solcher Ausdrücke als Objektsprache bezeichnen. Ihre Grenzen sind — wie fast alle Bestimmungen zur Alltagssprache — fließend (‚fuzzy‘).

Wie jeder anhand seiner eigenen Alltagssprache leicht überprüfen kann, gibt es Ausdrücke der Alltagssprache, die sich nicht primär auf solche Objekte der Erfahrungswelt beziehen, sondern auf andere Ausdrücke: „Diesen Ausdruck… von Dir verstehe ich nicht“, „Dieser Satz ist viel zu lang“, „Das WortHindernis‚ in deiner Bemerkung verstehe ich nicht“, usw. Ausdrücke einer Sprache, die sich explizit auf Eigenschaften von anderen Ausdrücken beziehen, nennt man im Allgemeinen Meta-Ausdrücke oder — bezieht man sich auf alle solche meta-sprachlichen Ausdrücke — als Meta-Sprache. Unsere Alltagssprache verfügt über diese besondere Fähigkeit, nicht nur Ausdrücke zur Beschreibung von primären Objekten zu benutzen, sondern auch, um sich auf andere Ausdrücke beziehen zu können.

Solche formalen meta-sprachlichen Bezugnahmen sind aber nur eine Form von innersprachlichen Bezugnahmen, durch die sich Sprachebenen definieren lassen. Es gibt auch inhaltliche Bezugnahmen über die intendierten Bedeutungen: „Oh, da liegt ein Maikäfer auf seinem Rücken und strampelt“. „Der Maikäfer ist irgendwie ein fliegendes Insekt„. „Insekten können große Schäden anrichten„. „Es gibt aber auch Insekten, die wichtige lebenserhaltende Funktionen ausüben“. Das konkret beobachtbare Objekt ‚Maikäfer‘ wird als Beispiel einer größeren Klasse von Objekten genannt fliegende Insekten angesehen. Letztere sind aber auch nur eine Teilmenge der Insekten. Insekten können Schäden verursachen, andere habe auch eine lebenserhaltende Funktion. usw. Die grundlegende Abstraktionsfähigkeit findet sich also nicht nur im Übergang von der Wahrnehmung der konkreten Signale zu abstrakten Strukturen, sondern auch von gegebenen Bedeutungsstrukturen (‚Maikäfer‘) zu einer anderen Bedeutungsstruktur (‚fliegendes Insekt‘), durch die diese anderen Bedeutungsstrukturen auf einem höheren Abstraktionsniveau repräsentiert werden.

Es gibt also nicht nur formale Metaebenen, sondern auch inhaltliche Bedeutungshierarchien. Aufgrund dieser beiden Fähigkeiten ist unsere Alltagssprache ungeheuer mächtig: sie ist sowohl ihre eigene Meta-Sprache wie auch ihre eigene Bedeutungs-Hierarchie! Wie können diese beiden fundamentalen Eigenschaften der Alltagssprache in oksimo genutzt werden?

ERWEITERUNG EINES BEISPIELS

Betrachten wir ein Beispiel, um die Dimension ‚Konkret‘ und ‚Abstrakt‘ zu illustrieren. Zugleich wird hier eine zusätzliche Perspektive sichtbar: die Dimension von Alltagstheorien!

BILD: Verwendung von abstrakten und konkreten Ausdrücken; zugleich ein einfaches Beispiel von einer Alltagstheorie, die zum Einsatz kommt.

KONKRET, ABSTRAKT, ALLTAGSTHEORIE

In diesem Beispiel ist der Hauptakteur ein ‚Gerd‘ der ‚hungrig‘ ist, und der deswegen zum ‚Griechen um die Ecke‘ geht, dort etwas isst, und dadurch nicht mehr hungrig ist.

Konkret

Diese Beschreibung ist fokussiert auf beobachtbare Situationen die so sind, dass die Teilnehmer an dieser Situation entscheiden können, ob die Aussagen in dieser Situation zutreffen (’sie sind wahr‘) oder nicht (’sie sind nicht wahr‘). Insofern kann man sagen, dass es sich hier um eine Sprache über primäre Objekte handelt, um eine Beobachtungssprache.

Abstrakt

Man kann innerhalb der Alltagssprache jede primäre Beobachtungssprache aber leicht durch abstraktere Beschreibungsebenen ergänzen. Aufgrund des allgemeinen Weltwissens, über das jeder Akteur — wenngleich individuell unterschiedlich — verfügt, gibt es in der Regel zu jeder primären Objektkategorie viele zusätzliche Abstraktionen, von denen man Gebrauch machen kann. So weiß jeder, dass konkrete Akteure wie der ‚Gerd‘ zur allgemeinen Kategorie Mensch gezählt werden. Die Kategorie Mensch hat heutzutage viele Milliarden Mitglieder (‚Instanzen‘, ‚Elemente‘, …). Zu jeder abstrakten Kategorie gibt es meistens auch abstrakte Eigenschaften (statische wie dynamische). So gilt als gesetzt, dass Menschen — aufgrund ihres Energieverbrauchs — innerhalb gewisser Zeitintervalle hungrig werden.

Instanzen Erben

Wenn man also von einem Objekt, einem Akteur, sagt, er sei ein Mensch (= eine Instanz der Klasse Mensch), dann wird normalerweise angenommen, dass sich die abstrakten Eigenschaften der Klasse auch auf alle ihre Instanzen (Mitglieder,…) übertragen. Wenn also alle Menschen nach einer gewissen Zeit hungrig werden, dann kann man daraus folgern, dass ein Exemplar der Klasse Mensch wie der Akteur ‚Gerd‘ auch diese Eigenschaft hat, nach einer gewissen Zeit hungrig zu werden.

Erfahrungswissen speichern

Abstrakte Eigenschaften (Klassen, Kategorien, …) können also dazu genutzt werden, um Erfahrungswissen über viele konkrete Objekte zu speichern, die sich bzgl. einiger Kriterien hinreichend ähnlich sind).

An diesem Punkt enthüllt die Alltagssprache neben ihrer Fähigkeit des Abstrahieren Könnens von Einzelaspekten zu abstrakten Objekten die zusätzliche Fähigkeit, zu gebildeten abstrakten Objekten eine Vielzahl von abstrakten (statische wie dynamische) Eigenschaften anzusammeln, die dann für die Orientierung im Alltag genutzt werden können.

Man kann diese Listen von Eigenschaften verstehen als eine Sammlung von Hypothesen über die Dinge der Alltags-Welt. Diese Hypothesen können jederzeit im Alltag überprüft werden. Sobald man z.B. auf einen Akteur treffen würde, der wie ein Menschen daherkommt, dann würde man annehmen, dass er irgendwann hungrig werden wird. Würde dies nicht geschehen, dann würde man Zweifel bekommen, ob dieser Akteur wirklich ein Mensch ist. Man könnte zwar grundsätzlich nicht ausschließen, dass die Hypothese vielleicht nicht ganz allgemein gilt, weil es vielleicht doch — irgendwie — Menschen gibt, die nicht hungrig werden, aber dies erscheint zunächst höchst unwahrscheinlich und würde sicher genauere Überprüfungen verlangen.

Alltagstheorie

Diese Struktur von allgemeinen abstrakten Objekten verknüpft mit Hypothesen über mögliche Wirkungen und einer Interpretationsfunktion von abstrakten Objekten zu konkreten Instanzen bildet den Kern des modernen empirischen Theoriebegriffs.[1] Es kann schon ein wenig verwundern, warum es so lange gedauert hat — viele tausende von Jahren –, bis diese Struktur bewusst wahrgenommen und genutzt wurde (obgleich Aristoteles einige Ansätze in diese Richtung hatte). Noch mehr kann aber verwundern, dass die moderne Wissenschaftsphilosophie sich ohne größere Bedenken auf den Pfad der rein formalen Beschreibungsmittel begeben hat, die ganz bewusst jeglichen Bezug zur Alltagssprache und dem Alltagswissen abgebrochen hat. Für begrenzte Zwecke ist die formale Logik ein ideales Werkzeug. Für alle Bereiche des Weltwissens und der Alltagserfahrung ist sie weitgehend unbrauchbar. Die modernen Computer als ‚denkerische Abfallprodukte‘ der formalen Logik erben diese Einseitigkeit vollständig. Ihr grundsätzliche Unfähigkeit, Alltagswissen benutzerfreundlich zu erarbeiten macht sich u.a. in der großen Limitiertheit der heutigen sogenannten ‚Künstlichen Intelligenz‘ sichtbar. Das menschliche Gehirn selbst, das letztlich auch nur eine binäre Maschine ist, ist im Vergleich zu einem binären Computer aber grundsätzlich anders organisiert. Sogenannte ‚Künstliche Neuronale Netze‘ sind bislang nur eine stark vereinfachende Karrikatur des Originals genannt ‚Gehirn‘.

KOMMENTARE

[1] Im Abschnitt PHILOSOPHY OF SCIENCE des assoziierten uffmm.org Blogs ist die Frage, ob oksimo selbst eine Theorie sein könnte, am Beispiel des Theoriekonzepts von Popper diskutiert worden. Es gab dann die grundsätzliche Einschätzung, dass man mit der oksimo Sprache grundsätzlich Theorien — auch empirische — umsetzen könne, aber es war dort noch nicht so ganz klar, wie es genau gehen könne. Im obigen Beispiel wird der Ansatzpunkt nun sehr konkret. Es wird weiterer Beispiele bedürfen, um dies noch genauer zu verstehen.

UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Aus Sicht des des einzelnen

UNIVERSELLE PROZESSPLANUNG
12.Mai 2021 – 7.Juni 2021
URL: oksimo.org
Email: info@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des oksimo.org Blogs. Die folgenden Beiträge behandeln in losere Folge allgemeine Aspekte des Themas UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Aus Sicht des einzelnen.

IDEE

Worüber wir immer auch reden wollen oder reden, die Quellen jeder Rede sind die einzelnen Menschen, die sich zu Wort melden (oder auch, ganz oft, nicht, aus unterschiedlichen Gründen). Je nach Lebensweg, Begabung, Interessen, sozialen Einbettungen und vielem mehr unterscheiden sich die einzelnen Menschen grundsätzlich voneinander. Um zusammen mit anderen leben zu können — in Beziehungen, in der Wohnung, in der Arbeit, in der Schule … — braucht es allerdings ein Minimum an Gemeinsamkeiten. Welche sind dies? Wie kann ich als einzelner ‚mit anderen‘? Was ist eigentlich ‚das Ganze‘ von dem ich ein ‚Teil‘ bin? Gibt es das Ganze ‚wirklich‘ oder ist es nur meine eigene ‚Fantasie‘, die sich da aus vielen Fragmenten etwas ‚zusammen reimt‘, was ich selbst zwar so toll und ‚wahr‘ finde, was es aber so gar nicht gibt? In diesem Themenfeld soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie das oksimo Paradigma bei dieser Fragestellung einen konstruktiven Beitrag leisten kann.

LISTE DER BEITRÄGE

UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Startkonfiguration

UNIVERSELLE PROZESSPLANUNG
25.April-29.Mai 2021
URL: oksimo.org
Email: info@oksimo.org

Autor: Gerd Doeben-Henisch, gerd@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Wie geht das? im oksimo.org Blog.

UNIVERSELLE PROZESSE PLANEN – Startkonfiguration

VIDEO: Dies ist ein neueres Video, das aus der Anwendersicht einen Überblick über das Arbeiten mit oksimo gibt. Der unten stehende Text mit dem Bild schildert das oksimo Paradigma aus einer mehr theoretischen Perspektive. Achtung: beim Abspielen des Videos bitte auf die Option ‚Bild-im-Bild‘ achten. Damit können Sie das Video vergrößert anschauen.

Die Grundidee, wie man in eine universelle Prozessplanung einsteigen kann, findet sich in dem nachfolgenden Schaubild.

Bild: Übersicht zum Prozess einer Prozessplanung durch eine Gruppe von Experten, die normale Sprache benutzen und ausgehend von einer gegebenen Situation S in Gedanken eine mögliche Situation SV konzipieren, die als eine erstrebenswerte Zielsituation dienen soll. Um die noch nicht-reale Situation V verwirklichen zu können, müssen die Experten eine Reihe von Ereignissen bzw. Handlungen, Maßnahmen ersinnen und real umsetzen. Solche Maßnahmen kann man generell im Format einer Veränderungsregel X formulieren. Das Herstellen einer Nachfolgesituation S‘ aus einer gegebenen Situation S kann man auch als (logisches) Ableiten verstehen. Mehrfach angewendet im Format einer Simulation können dadurch Folgen von abgeleiteten Situationen entstehen, deren jeweils letztes Element SN mit der angestrebten Zielsituation SV verglichen werden kann. Die Übereinstimmung kann zwischen 0 und 100% liegen.

DIE EXPERTENGRUPPE

Die Idee der universellen Prozessplanung geht davon aus, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die zusammen ein Stück Zukunft planen möchten. Grundsätzlich gilt jedes Mitglied der Gruppe als ein Experte.

MENSCHLICHER EXPERTE

Von jedem menschlichen Experten wird hier als Arbeitshypothese angenommen, dass er über folgende ‚Grundeigenschaften verfügt [1]:

  1. Es gibt ein Gehirn als zentrales Organ der Informationsverarbeitung und der Handlungsermöglichung.
  2. Das Gehirn ermöglicht Entscheidungen zwischen Alternativen
  3. Im Gehirn kann sich Wissen über die Welt aufbauen eng verknüpft mit einer Sprachfähigkeit, so dass Teile dieses Wissens symbolisch repräsentiert werden können.
  4. Im Gehirn gibt es eine Vielzahl von Bedürfnissen, Emotionen und Stimmungen, die mit allen anderen Teilen wechselwirken können; sie können sich u.a. auf den Entscheidungsprozess auswirken.
  5. Im Gehirn können sich auch Präferenzen (Werte) ausbilden, die dazu führen, dass im Entscheidungsfall eine bestimmte Option einer anderen vorgezogen wird.

KOMMUNIKATION UNTER MENSCHEN (EXPERTEN)

Wenn die Gehirne verschiedener Experten ihr Wissen miteinander austauschen und ihr Handeln koordinieren wollen, dann müssen diese Gehirne eine symbolisch vermittelte Kommunikation untereinander realisieren.

minimale Komponenten für eine Planung

Als minimale Elemente einer Planung werden die folgenden Elemente angenommen:

Aktuelle Situation S

Die Experten können einen Text S erstellen, indem sie eine gemeinsam geteilte Situation SEMP beschreiben. Der Text heißt dann einfach aktuelle Situationsbeschreibung S und hat aufgrund des den Experten innewohnenden Sprachverständnisses einen kognitiven Bezug zu der als real (empirisch) angenommenen Situation SEMP . Anders formuliert: die Experten verfügen über die Fähigkeit mittels ihrer Sprachfähigkeit ein kognitiv gegebenes Bild SCOG einer empirischen Situation SEMP in einen Text S abzubilden EXP: SEMP x SCOG —> S, der von allen Beteiligten als zutreffen entschieden werden kann: EXP: SEMP x SCOG x S —> [0,1].

Zukünftige Situation V

Die Experten können auch einen Text V erstellen, in dem eine mögliche Situation SV (eine Vision) beschrieben wird. Mögliche Situation sind gedankliche (kognitive) Konstrukte in den Gehirnen, die in Sprache abgebildet werden. Ob es jemals eine reale Situation SEMP geben wird, deren Beschreibung S mit der Beschreibung SV einer gedachten möglichen Situation übereinstimmt, ist letztlich erst dann entscheidbar, wenn eine solche passende empirische Situation tatsächlich eingetreten ist. Dennoch kann eine Vision V dazu benutzt werden, um eine gegebene Situation S, die in irgendeinem Sinne als unzulänglich aufgefasst wird, in eine bestimmte Richtung hin zu verändern. Tatsache ist, dass wir Menschen ohne eine Vision nicht in der Lage sind, irgendetwas gezielt planen zu können.[2a,b],[6]

Veränderungsregeln X

Wird die Vision einer zukünftigen Situation V als erklärtes Handlungsziel SV benutzt, dann müssen die beteiligten Experten einen Weg finden, wie man von der aktuellen Situation S zur gewünschten Situation SV kommen kann. Dies gelingt nur dadurch, dass man die gegebene aktuelle Situation S so weitgehend abändert, dass die Situation S hinreichend weit mit der gewünschten Situation SV übereinstimmt.

Veränderungen können zustand kommen, weil es Gesetzmäßigkeiten in der erfahrbaren Welt gibt, die von sich aus zu Veränderungen führen [3], oder weil Menschen gezielt Veränderungen herbei führen.[4]

Veränderungen, die von einer gegebenen Situation S zu einer durch Veränderung entstandenen Nachfolgesituation S‘ führen, kann man generell im Format einer Veränderungsregel X formulieren:

  1. Gegeben ist eine aktuelle Situation S
  2. Wenn C Eigenschaften beschreibt, die in der Situation S vorkommen,
  3. Dann soll mit der Wahrscheinlichkeit p folgendes passieren:
  4. Aus der Situation S sollen bestimmte Eigenschaften Eminus entfernt werden und
  5. In zu der Situation S sollen bestimmte Eigenschaften Eplus hinzugefügt werden.
  6. Zusammengefasst: S‘p = S – Eminus + Eplus oder kürzer: X(S) = S‘
Als Ableitung |–X

Man kann auch den Standpunkt des logischen Folgerns einnehmen. Dann lässt sich die Erzeugung einer Nachfolgesituation S‘ aus einer gegebenen Situation S mit Hilfe einer Veränderungsregel X auch als Ableitung verstehen [5]:

S |–X S‘

Simulation(en) |–Σ,X

Ableitungen mit Veränderungsregeln führen generell zu einer neuen Nachfolgesituation S‘. Wenn diese schon die erwünschte Zielsituation SV ist, kann der Prozess beendet werden. Falls nicht, liegt es nahe, die Ableitung zu wiederholen. Es kann also eine n-malig Iteration stattfinden, bis die angezielte Situation SV zu 100% erreicht wird oder wenigstens bis zu einem Wert 100%-θ, wobei θ einen vereinbarten Schwellwert darstellt. Ableitungen mit n-fachen Iterationen werden hier als Simulationen bezeichnet, geschrieben:

S |–Σ,X S‘

Evaluation

Möchte man den Verlauf oder das Ergebnis eines Veränderungsprozesses irgendwie bewerten/ evaluieren, dann gibt es im Rahmen des vorliegenden Paradigmas die Möglichkeit, die angezielte Vision als Bewertungsmaßstab zu benutzen. Dies bedeutet, dass die Experten, alles, was ihnen für die Zukunft wichtig ist, in ihre Vision hineinschreiben müssen: Wenn es, wie im Beispiel ‚Gerd ist hungrig‚ nur darum geht, den Hunger zu stillen, dann reicht es, als Vision zu schreiben, dass gelten soll ‚Gerd ist nicht hungrig.‘ Wenn man mehr will, dann müsste man Sätze hineinschreiben wie z.B. ‚Gerd isst nur vegetarisch‘, ‚Das Essen darf nicht mehr als 15€ kosten‘, usw.

Diese Evaluation findet automatisch bei jedem Simulationszyklus statt. Die Evaluation hat die Struktur:

MATCH: SN x SV—> [0,1]

KOMMENTARE und QUELLEN

(Letzte Änderung: 1.Mai 2021)

[1] Zum Thema Menschenbild gibt es tausende von Artikeln und Büchern. Von einem irgendwie einheitlichen Bild kann keine Rede sein. Will man in einer solchen Situation nicht hilflos hin und her pendeln zwischen reiner ‚Kontextfreiheit‘ und ‚Zitatenbergen‘ bleibt nur, jene Annahmen als Arbeitshypothesen kenntlich zu machen, deren man sich bedient, so dass jeder, der meint, es besser zu wissen, sich direkt auf die zu kritisierende Stelle beziehen kann um so sein alternatives, ergänzendes Wissen zu thematisieren.

[2a] Im Alltag ist die Rolle von Visionen und von Kreativität oft ambivalent: einerseits kann man immer wieder erleben, dass kreatives Verhalten etwas Schönes hervorbringt, etwas sehr Nützliches, oder — im Fall von Firmen — genau das Produkt/ die Dienstleistung ermöglicht, die dann zum großen Umsatzrenner werden. Zu Beginn kann man aber oft nicht wissen, ob die neue Idee, die Vision genau das ermöglichen wird, was man sich erhofft. Dies impliziert Unsicherheiten und vielfach Ängste. Klar ist nur, dass das biologische Leben auf der Erde ohne eine Kreativität auf voller Breite bis heute nicht überlebt hätte. Die Umstände der Erdentwicklung waren mehrmals geeignet, das Leben auszulöschen.

[2 b] Warum Experten eine bestimmte Vision V formulieren, hängt ganz von ihren inneren Zuständen ab. Sie können für eine bestimmte Vision V sein, ohne dass sie möglicherweise klar formulieren können, warum eigentlich (‚Wir wollen das so‘); oder sie nennen explizite Umstände (‚Die Klimaveränderung erfordert diese Maßnahme‘), oder sie berufen sich auf irgendwelche Konventionen (‚Das tut man hier so‘), usw.

[3] Wenn es regnet bekommen die Pflanzen genug Wasser, um weiter wachsen zu können.

[4] Wenn es trocken ist, dann musst du die Pflanzen wässern.

[5] Hierbei ist zu beachten, dass ‚X‘ auch eine Menge von Veränderungsregeln bezeichnen kann und die Ableitung von S‘ das Ergebnis der Anwendung aller Regeln aus X repräsentiert. Liegt tatsächlich mehr als eine Veränderungsregel vor — also |X| > 1 –, dann wird diese Menge von Regeln per Zufall serialisiert und die Regeln werden nacheinander angewendet, d.h. das Ergebnis der ersten Ableitung wird zum Ausgangspunkt für die nachfolgende Ableitung.

[6] Weitere Fallstudien zeigen, dass der Faktor Vision [V] weit komplexer ist, als ursprünglich gedacht. Dies wird aber nur sichtbar, weil die Anwendung von oksimo auf immer mehr Alltagssituationen die innere Dynamik von Abläufen ganz neu sichtbar macht. So kann und muss man an der Grundsituation des Alltags zwischen jenen Faktoren unterscheiden, die eher unveränderlich sind und jenen, die sich eher ändern. Relativ dazu gibt es Visionen/ Ziele, die zusammenhängend sind (wo also alle Aspekte gleichzeitig auftreten), oder verteilt in der Zeit (jemand hat mehrere Ziele, die er erfüllen möchte, jedes Ziel steht für sich, aber sie alle zusammen bilden einen Zielkomplex, der die Person leitet. Ferner gibt es auch bei den Zielen eher kurzfristige Ziele oder eher längerfristige. Ferner ist zu beachten, dass Ziele während eines Prozesses wechseln können: im Versuch, ein Ziel V zu erreichen mit den Teilzielen V1, …, Vn können sich die Verhältnisse oder die Anschauungen dergestalt ändern, dass man u.U. einige Teilziele ändert zu Vi*. Dies alles führt dazu, dass man davon ausgehen muss, dass Visionen/ Ziele innerhalb eines Prozesses sich ändern können wie der objektive Zustand selbst! Dies bedeutet, dass es auch Veränderungsregeln für Visionen/ Ziele geben müsste! Menschliche Akteure sind selbst-reflexive, lernende Systeme.

OKSIMO EINFACHE BEISPIELE: Bsp.: Jemand ist hungrig, Teil 3, Wiederholungen

OKSIMO – UNIVERSELLE PROZESS PLANUNG
Veröffentlicht: 13.April 2021 – 14.April 2021
Email: info@oksimo.org

Autor: Gerd Doeben-Henisch; Email: gerd@oksimo.org

Letzte Änderung: 14.April 2021

KONTEXT

Dieses Fallbeispiel gehört zur Sektion Einfache Beispiele des Blogs oksimo.org.

Beispiel: Jemand ist hungrig, Teil 3, Wiederholungen

Voraus geht die Einführung in das Beispiel mit jemandem, der Mittags Hunger verspürt, diesen Zustand ändern will, und kurz entschlossen zum ‚Griechen um die Ecke‘ geht. Als er dort etwas essen kann, ist sein Hunger vorbei und das Ziel erreicht.

Wie jeder weiß ist die Sache im realen Leben damit nicht wirklich zu Ende. Der Körper verbraucht Energie und über kurz oder lang kommt das Hungergefühl wieder. Nehmen wir hier vereinfachend mal an, dass dies immer in der Mittagszeit ist. Wie können wir solche Wiederholung im oksimo Paradigma ausdrücken?

Veränderungen können wir grundsätzlich durch geeignete Veränderungsregeln herbeiführen. Eine Regel kann aber nur wirken, wenn sie durch eine Eigenschaft der aktuellen Situation S ausgelöst wird. Also, sie fahren Auto und sehen plötzlich vor sich die Ampel auf rot schalten. Als geprüfter Autofahrer haben sie gelernt, dass sie in solch einem Fall bremsen und ihr Auto zum Halt bringen müssen. Also letztlich war es der Sachverhalt, dass die Ampel von Grün über Orange auf Rot geschaltet hat. Was wäre das Äquivalent in unserem Beispiel. Eine Möglichkeit wäre die Tageszeit, etwas Vormittag, Mittags, Abends, Nachts. D.h. wir erweitern die Beschreibung unserer aktuellen Situation durch die Eigenschaft einer Zeitangabe.

Dazu kann man sich folgende Erweiterung der bisherigen Story zurecht legen (ein Beispiel unter vielen):

Bild: Überblick zum Beispiel Teil 3: Eine Ausgangslage (… ist hungrig …) kombiniert mit einer Vision (… ist nicht hungrig …) wird in einen Prozess eingebettet, der sowohl die Erreichung des Ziels möglich macht wie auch eine zyklische Wiederkehr im Tag-Nacht Schema

Dazu muss die Startsituation S0 geändert werden. Außerdem werden einige weitere Regeln benötigt.

Name von S0: GerdHungrig3
Inhalt von S0:
Es ist Mittag.
Gerd ist aktiv.

Dann könnte man die Regel mit dem Hunger so abändern, dass es heißt:

Name der Regel: GerdWirdHungrig1
Probability: 1.0
Conditions:
Es ist Mittag.
Gerd ist aktiv.
Effects plus:
Gerd ist hungrig.
Effects minus:
Gerd ist aktiv.

Rule name: GerdWirdHungrig2
Probability: 1.0
Conditions:
Es ist Mittag.
Gerd ist hungrig.
Effects plus:
Gerd beschliesst, zum Griechen um die Ecke zu gehen.
Effects minus:

Nachdem Gerd beim Griechen um die Ecke etwas gegessen hat und nicht mehr hungrig ist, könnte man auf den Nachmittag umschalten, von dort auf den Abend, die Nacht und dann auf den Morgen. Um es nicht zu umständlich zu machen, schalten wir auf den Nachmittag um und springen dann gleich auf den Morgen.

Rule name: Morgen1
Probability: 1.0
Conditions:
Es ist Nachmittag.
Gerd ist nicht hungrig.
Effects plus:
Es ist Morgen.
Gerd wird aktiv.
Effects minus:
Es ist Nachmittag.
Gerd ist nicht hungrig.

Weitere Regel, um vom Morgen auf den Mittag zu kommen:

Rule name: Mittag1
Probability: 1.0
Conditions:
Es ist Morgen.
Gerd wird aktiv.
Effects plus:
Es ist Mittag.
Gerd ist aktiv.
Effects minus:
Es ist Morgen.
Gerd wird aktiv.

Alle bisherigen Regeln — die alten wie die neuen — kann man in einem Regel-Dokument zusammen fassen. Eine Besonderheit: wenn man ein Regel-Dokument erstellt hat, dann kann man nicht nur jederzeit neue Regeln hinzufügen, sondern die bisherigen Regeln, wenn sie lokal verändert werden, sind dann auch im Regeldokument aktualisiert! Dies bedeutet, wenn man eine Simulation mit dem Regeldokuemnt RD einmal abgespeichert hat, dann kann man die Simulation immer wieder neu abspielen lassen mit dem gleichen Dokument, obgleich einige Regeln aktualisiert wurden.

Neues Regel-Dokument: gerdHungrig123b

The rule document consists of the following rules:
GerdWirdHungrig1
GerdWirdHungrig2
BestellungGriechen1
HungerGestillt4
Nachmittag1
ZumGriechen2
Morgen1
Mittag1

SIMULATION

Wenn man eine Simulation mit einem Regeldokument zum ersten Mal durchführt, dann muss man zu Beginn ein Viesions-Dokument angeben, beliebige viele Zustands-Dokumente, beliebig viele Regeln oder Regeldokumente, und die gewünschte maximale Rundenzahl. Beim nächsten Mal reicht es dann, den Namen der abgespeicherten Simulation anzugeben, die sich über die benutzen Zustände und Regeln implizit aktualisieren kann. Hier jetzt vereinfachend den Namen einer gespeicherten Simulation:

Enter a Number [1-11] for Menu Option

9

Here you can load a previously saved simulation and rerun it.

List of your saved simulations:


gerdHungrig123b-SIM1

Enter maximum number of simulation rounds

20

/* Anmerkung: In diesem Beispiel kann man sehen, dass das genannte Ziel erreicht wird, dass dann aber die Erreichung wieder gelöscht wird, weil der Prozess weiter läuft. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Ziel wieder aktiv und kann erneut erreicht werden. */

Your vision:
Gerd ist nicht hungrig.
Initial states: 
Gerd ist aktiv.,Es ist Mittag.

Round 1

Rules:
Mittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 applied  (Prob: 100 Rand: 17/100)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd ist hungrig.,Es ist Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 2

Rules:
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 applied  (Prob: 100 Rand: 79/100)
Current states: Gerd beschliesst, zum Griechen um die Ecke zu gehen.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 3

Rules:
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 applied  (Prob: 100 Rand: 99/100)
Mittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd geht zum Griechen um die Ecke.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 4

Rules:
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 applied  (Prob: 100 Rand: 44/100)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd bestellt ein Gyros.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 5

Rules:
Morgen1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 applied  (Prob: 100 Rand: 43/100)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd isst das Gyros.,Es ist noch Mittag.,Gerd ist nicht hungrig.

100.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Gerd ist nicht hungrig.

Round 6

Rules:
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 applied  (Prob: 100 Rand: 35/100)
Mittag1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Current states: Es ist Nachmittag.,Gerd ist nicht hungrig.

100.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Gerd ist nicht hungrig.

Round 7

Rules:
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Morgen1 applied  (Prob: 100 Rand: 68/100)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd wird aktiv.,Es ist Morgen.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 8

Rules:
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 applied  (Prob: 100 Rand: 13/100)
Current states: Gerd ist aktiv.,Es ist Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 9

Rules:
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 applied  (Prob: 100 Rand: 15/100)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd ist hungrig.,Es ist Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 10

Rules:
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 applied  (Prob: 100 Rand: 41/100)
Current states: Gerd beschliesst, zum Griechen um die Ecke zu gehen.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 11

Rules:
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 applied  (Prob: 100 Rand: 78/100)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd geht zum Griechen um die Ecke.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 12

Rules:
Morgen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 applied  (Prob: 100 Rand: 80/100)
Current states: Gerd bestellt ein Gyros.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 13

Rules:
Mittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 applied  (Prob: 100 Rand: 29/100)
Current states: Gerd isst das Gyros.,Es ist noch Mittag.,Gerd ist nicht hungrig.

100.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Gerd ist nicht hungrig.

Round 14

Rules:
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 applied  (Prob: 100 Rand: 5/100)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Current states: Es ist Nachmittag.,Gerd ist nicht hungrig.

100.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Gerd ist nicht hungrig.

Round 15

Rules:
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
Morgen1 applied  (Prob: 100 Rand: 52/100)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd wird aktiv.,Es ist Morgen.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 16

Rules:
Mittag1 applied  (Prob: 100 Rand: 48/100)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd ist aktiv.,Es ist Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 17

Rules:
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 applied  (Prob: 100 Rand: 95/100)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd ist hungrig.,Es ist Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 18

Rules:
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 applied  (Prob: 100 Rand: 50/100)
Morgen1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd beschliesst, zum Griechen um die Ecke zu gehen.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 19

Rules:
ZumGriechen2 applied  (Prob: 100 Rand: 84/100)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
Morgen1 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd geht zum Griechen um die Ecke.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non

Round 20

Rules:
Morgen1 not applied (conditions not met)
ZumGriechen2 not applied (conditions not met)
Nachmittag1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig1 not applied (conditions not met)
GerdWirdHungrig2 not applied (conditions not met)
Mittag1 not applied (conditions not met)
BestellungGriechen1 applied  (Prob: 100 Rand: 68/100)
HungerGestillt4 not applied (conditions not met)
Current states: Gerd bestellt ein Gyros.,Gerd ist hungrig.,Es ist noch Mittag.

0.00 percent of your vision was achieved by reaching the following states:
Non