Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.5 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratieatwork.org vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite demokratielabor.org übertragen.
Bislang gibt es zum Abschluss einer GV-Sitzung die Niederschrift mit allen Anträgen samt Abstimmungsergebnissen. Sobald eine neue Sitzung innerhalb des gleichen Sitzungsschemas gestartet wird, wird die Niederschrift der alten Sitzung wieder gelöscht. Dies ist ungut, da auf diese Weise die ‚Historie‘ der GV-Sitzungen unsichtbar wird. Für ein ‚Lernen aus der Geschichte‘ fehlt damit die Voraussetzung. Dies soll dadurch geändert werden, dass alle Niederschriften ab jetzt ‚gespeichert‘ werden sollen, so dass man sie als ‚Liste‘ anschauen kann. Beliebige Niederschriften kann man dann nach Bedarf aus der Liste auswählen und sich von neuem anschauen. Damit werden ‚Vergleiche‘ möglich oder man kann vielleicht sogar ‚Entwicklungstendenzen‘ mit ihren unterschiedlichen ‚Präferenzen‘ erkennen. Dies wiederum kann einen ‚Gedankenaustausch‘ zwischen den einzelnen Fraktionen ‚über die eigene Arbeit‘ anregen. Für die Bürger wäre dies eine Chance, die Arbeit ihrer Fraktionen ein wenig mehr Kennenlernen zu können.
Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.4 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratieatwork.org vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite demokratielabor.org übertragen.
Bislang gibt es zwei Passwörter: (1) Ein Passwort für den Administrator, welches durch einen ‚Meta-Administrator‘ festgelegt wird (kann der Administrator selbst sein), und (2) ein Passwort für die Sitzungen, welches bislang für den GV-Vorsitzenden und die Fraktionen gleich war. Durch die wachsende Differenzierung zwischen dem GV-Vorsitzenden, welcher die ‚Sitzungen steuert‘ und den Fraktionen, die im vorgegebenen Rahmen ihre ‚Rollen ausüben‘ ist es fast ‚zwingend‘, dass die Fraktionen für die Sitzungen ein eigenes Passwort bekommen, welches bei Terminvereinbarung durch den GV-Vorsitzenden vergeben wird. Damit ist es möglich, dass es für jedes hinterlegte Sitzungschema einen eigenen GV-Vorsitzende gibt, welcher Fraktionen einladen kann, die für diese Sitzung ein eigenes Passwort haben. Dies bedeutet, es können so viele GV-Sitzungen gleichzeitig stattfinden, wie es verschiedene Schemata gibt. Der GV-Vorsitzende muss nur einen Weg finden, wie er sein Passwort für die Sitzung mit den einzelnen Fraktionen austauscht (z.B. über ’signal‘ oder einen anderen sicheren messenger-Dienst).“
Auf dieser Seite werden ergänzend zur die Basisversion 1.2 der Demokratie-Labor Software Beispiele für ergänzende Simulations-Anforderungen beschrieben
Für die Einschätzung der Möglichkeiten und Risiken könnte eine Simulation helfen, die Bevölkerungsentwicklung differenziert nach Geschlecht und Altersklassen ansatzweise sichtbar zu machen. Dazu ergänzende Informationen darüber, auf welche Weise bislang den sozialen Bedürfnissen der verschiedenen Teilgruppen (Kinder, Jugendliche, junge Eltern, …) Rechnung getragen wird.
Fr2
Für die Einschätzung der Möglichkeit und der möglichen Bedeutung einer Annäherung an Energie-Autarkie könnte eine Simulation die beiden alternativen Szenarien sichtbar machen: (1) Beispiel mit starker Abhängigkeit von allgemeinen Stromnetzen und nicht-erneuerbaren Energien, (2) Beispiel mit starker Autonomie, neuen Technologien, lokaler Vernetzung.
Fr3
Für die Einschätzung der verschiedenen Szenarien (1) Ohne Vorbereitung und (2) mit vorbereitenden Maßnahmen könnte man das Ausgangsszenario für die aktuelle Wasserversorgung samt den möglichen Einflussparametern (Niederschläge, Temperaturen, Fördermengen, Verbrauchsmengen, …) sichtbar machen.
Wie bei der Beschreibung eines 4-Felder Antrags sichtbar wurde, kann ein Antragsteller neben den Antragsfeldern ‚Ziel‘, ‚Vorteile‘ und ‚Risiken‘ auch noch das Feld ‚Simulation‘ benutzen.
In einem ersten Ansatz muss dazu nur der Link auf eine Webseite gesetzt werden, auf der man eine Simulation findet, die man nur anklicken muss, um alle ihre Informationen abrufen zu können.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie eine Simulation ausgelegt ist. Als ‚Grundanforderungen‘ an eine Simulation gelten hier:
Beschreibung einer Ausgangslage mit überprüfbaren Sachverhalten.
Angabe von mindestens einem Ziel, welches erreicht werden soll.
Auflistung von Maßnahmen, die angewendet werden sollen, um die Ausgangslage Schritt für Schritt in eine Situation zu verwandeln, welche nach einer vereinbarten Zeit die Zielvorstellungen nachprüfbar erfüllt.
Angabe von Regeln, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden sollen.
Alle Angaben müssen im Rahmen der Alltagssprache verständlich sein.
Auf Wunsch der Bürger muss sich eine Simulation direkt verändern lassen können.
Im vorausgehenden Beispiel eines Sitzungsprozesses gibt es den Antrag 001 von Fraktion fr1, in der ein Link auf eine Simulation gesetzt wurde: https://oksimo.com/public_theories .
Dieser Link führt zu einem Simulationsserver, welcher auf der Webseite https://oksimo.com/public_theories eine Liste öffentlich verfügbarer Simulationen anbietet. Strenggenommen fehlt in dem Antrag 001 der Fraktion fr1 die Angabe des Namens der gewünschten Simulation. Ein passender Name wäre gewesen ‚Wasserverbrauch-Schoeneck-drei-Brunnen-v2‘.
Klickt man auf diesen Namen, dann öffnet sich ein kleines Fenster:
Klickt man dann auf das Feld ‚Simulate‘, dann öffnet sich ein neues Fenster. Hier kann vor dem Start noch Wünsche äußern: (1) Wie viele ‚Runden‘ soll die Simulation laufen. Voreingestellt ist die Anzahl ’10‘.
Dann kann man (2) auch noch wählen, ob auch Details angezeigt werden sollen (= die in der Simulation benutzen Maßnahmen) oder keine.
Hier wird zunächst nur mal die einfache Version mit 10 Runden gewählt.
Man sieht zu Beginn eine Liniengrafik mit allen wichtigen Parametern:
Diese Fülle ist eher verwirrend.
Man kann nach Belieben aber Parameter ausblenden. Beispielsweise kann man sich z.B. nur auf den ‚Wasserverbrauch gesamt‘ und die ‚Brunnen Gesamtleistung‘ konzentrieren.
Dann erkennt man sofort, dass der Gesamtverbrauch größer ist als die Brunnen von Schöneck hergeben. Die Differenz muss von den Kreiswerken aus anderen Quellen gedeckt werden.
Auf Wunsch kann man sich alle beteiligten Werte auch mit einer Tabelle direkt anzeigen lassen:
Die Beschreibung der Ausgangslage sieht wie folgt aus:
Initial states: Die Gemeinde Schöneck hat drei Brunnen.,Der mittlere Brunnen heißt Wolfsbrunnen.,Es liegen keine Zeitreihen vor.,Die Angaben zu den Kapazitäten wurden anhand von zwei Gutachten ermittelt.,Es gibt die Zahlen des Pro-Kopf Verbrauchs von Schöneck samt Nachbargemeinde Niederdorfelden mit mit 123 Liter/Tag mit einer durchschnittlichen Steigerung seit 2017 mit 3.2%.,Es gibt die Zahlen der Einwohner von Schöneck von 2011 bis 2022.,Es wird mit der Idealisierung gearbeitet, dass die Absenkung pro Jahr 1.35% beträgt.,Es wird mit der weiteren Idealisierung gearbeitet, dass die jährliche Fördermenge entsprechend um 1.35% vermindert wird.,Der größte Brunnen ist der Brunnen Oberdorffelden.,Der Mittelwert des jährlichen Zuwachs liegt für die Zeit 2011-2022 bei 0.27%,Nach einer Mitteilung von HLNUG vom Mai 2023 ist der Grundwasserpegel seit 2001 um 27% gesunken.,Der kleinste Brunnen heißt Hellerborn Brunnen. Initial math states: Einw=11954Anzahl,Zuwachs=0.0027Prozent,ProKopfWasserTag=123Liter,ZuwachsWVerbrauch=0.03Prozent,WVerbrauchGesamt=0Kubikmeter,BrOberdorffeldenKapaz=54KubikmeterStunde,BrWolfsbrunnenKapaz=14KubikmeterStunde,BrHellerbornKapaz=7KubikmeterStunde,BrunnenoberdorffeldenJahr=0Kubikmeter,WolfsbrunnenJahr=0Kubikmeter,BrunnenHellerbornJahr=0Kubikmeter,BrunnenGesJahresleistung=0Kubikmeter,GrundwasserPegelAbnahmeJahr=0.0135Prozent,Jahr=2020Datum,levelflag=0Level
Sollte sich durch Anwendung einer Maßnahme irgendetwas an dieser Ausgangssituation ändern, dann müsste dies entsprechend angezeigt werden.
Überspringt man 9 Runden und geht direkt 10 Jahre weiter dann bekommt man folgende Zustandsbeschreibung:
Round 10
State rules: Vision rules: Current states: … Keine Änderungen … Current visions: Leer
kann man durch Vergleich feststellen, dass sich die meisten Werte geändert haben (am Einfachsten zu erkennen, indem man in der Tabelle die einzelnen Spalten vergleicht).
Vorläufige Zusammenfassung Simulation
Dieses Beispiel lässt rudimentär erkennen, wie eine ausgearbeitete Simulation aufgrund der offiziell verfügbaren Daten verschiedener Behörden sehr wohl Sachverhalte erkennbar macht, die ohne solch eine Simulation unsichtbar bleiben würden.
Ob dies nun für eine Gemeindervertretung wichtig ist oder nicht, dass muss natürlich die Gemeindevertretung selbst entscheiden. In vielen — eher in den meisten — Fällen wird es heutzutage ohne eine gute Simulation nicht möglich sein, komplexe Sachverhalte angemessen einzuschätzen. Erschwerend kommt hinzu, dass ja die Werte in einem Sachverhalt — z.B. Wassererzeugung — mit den Werten in einem anderen Sachverhalt — z.B. Wasserverbrauch einer Kommune — direkt zusammen hängen. Dazu kommen wichtige Klimawerte, Geländebeschaffenheit, Anforderungen der Industrie, der Landwirtschaft, geltende Gesetze, Bewirtschaftung und Kontrolle von Brunnen, und einiges mehr.
Im weiteren Verlauf des Demokratie-Labor Projektes wird auch nach anderen Formen von Simulationen geschaut, welche in ihrer Nutzung für die Bürger möglicherweise noch geeigneter sind.
Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.0 der Demokratie-Labor Software mit ihrer Struktur und ihren Funktionen beschrieben, wie sie seit dem 16. März 2026 vorliegt.
Die aktuelle Startseite spiegelt die wichtigen Funktionsbereiche direkt wieder.
Bereitstellung der Umgebung
In der realen Kommune gibt es geltende Gesetze und Vorschriften, was eine Gemeindevertretung (GV) ist, wie sie zustande kommt und wie sie arbeitet.
Für die Software des DL wird dies dadurch geregelt, dass es einen ‚Administrator‘ gibt, der die ‚Rahmenbedingungen‘ für eine GV-Sitzung bereitstellt.
In der Basisversion 1.0 gibt es immer nur eine GV-Sitzung. In einer kommenden Version wird vorausgesetzt, dass es eine ‚Legislaturperiode‘ gibt, die eine größere Zahl an GV-Sitzungen als Einheit berücksichtigt.
Das Schema für Basisversion 1.0 geht wie folgt:
Dieses Schema ist gedacht als allgemeines Schema einer Sitzung der Gemeindevertretung (GV). In diesem Beispiel gibt es 4 Fraktionen mit einem unterschiedlichen Stimmengewicht aufgrund unterschiedlich vieler Mitglieder aufgrund der Kommunalwahl.
Der Administrator legt hier noch ein Passwort für jede Sitzung fest, so dass nur die Mitglieder einer Fraktion sich hier einloggen und aktiv werden können. In späteren Versionen kann möglicherweise auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung (VGV) selbst ein Sitzungspasswort festlegen. Damit könnte man mit der Software des DL auch mehrere Gemeindevertretungen parallel arbeiten lassen. Dies wäre für eine Gaming-Version interessant.
Die Zahl ’24‘ repräsentiert die maximale Anzahl von Anträgen für eine GV-Sitzung. Diese Zahl kann frei gewählt werden. Für eine Softwareversion empfiehlt es sich, die Zahl der möglichen Anträge zu begrenzen (z.B. nicht mehr als 12). In der Realität gibt es diese Beschränkung nicht. Dies kann dann zur Folge haben, dass die Anzahl der Anträge die Mitglieder einer GV zeitlich und kräftemäßig überfordert. Dies kann die ‚Qualität‘ der Arbeit beeinträchtigen.
Dieses Schema gilt dann ab dem Zeitpunkt der Speicherung durch den Administrator so lange, bis der Administrator das Schema wieder ändert. In einem spielerischen Zusammenhang kann dies öfters geschehen. In der Realität gilt das Schema einer GV-Sitzungf ür eine komplette Legislaturperiode, also in Hessen 5 Jahre.
Festlegung eines Termins
Die Festlegung eines Termins geschieht hier durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV), welcher dies in der Realität natürlich mit den Fraktionen zuvor abstimmt.
Bei der Anmeldung eines Termins wird auch der ‚Ort‘ angegeben, ein möglicher ‚Titel‘ und eventuell eine kurze ‚Beschreibung‘ von wichtigen Punkten. Was hier fehlt ist eine ‚Uhrzeit‘.
In der aktuellen Basisversion 1.0 ist letztlich nur entscheidend, welche ‚Anträge‘ für die Sitzung eingereicht werden, über welche dann abgestimmt werden kann.
Sitzung starten
Sobald ein Termin vorliegt, kann zu diesem Termin eingeladen werden. Dies geschieht auch über den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV).
In der aktuellen Basisversion 1.0 kann der VGV zwischen mehr als einem Termin ‚aus der Zukunft‘ auswählen.
Hier wird die ‚konstituierende Sitzung am 29.April 2026‘ gewählt.
Elemente einer GV-Sitzung
Eine konkrete GV-Sitzung wird hier mit drei Elementen dargestellt: Anmeldung der Fraktionen, Einreichen von Anträgen sowie dem Abstimmen dieser Anträge.
Fraktionen melden sich an
In der Realität müssen sich Fraktionen zur Sitzung nicht anmelden, da sie ja aufgrund der Wahl offiziell bekannt sind und grundsätzlich die Berechtigung haben, bei jeder offiziellen GV-Sitzung teilzunehmen.
In der Softwareversion einer GV-Sitzung müssen sich die teilnehmenden Fraktionen aber anmelden, um sicher zu stellen, dass sich nicht irgendwer anmeldet, sondern eine der registrierten Fraktionen. Außerdem besteht in der Softwareversion einer GV Sitzung ja immer die Möglichkeit, dass die Fraktionen sich nur online beteiligen und es ohne Anmeldung nicht klar wäre, wie viele sich tatsächlich beteiligen.
Fraktionen reichen Anträge ein
Für die Einreichung eines Antrags muss sich die jeweilige Fraktion zuvor auch anmelden, damit der Antrag als Antrag der jeweiligen Fraktion registriert werden kann.
Wenn eine Fraktion sich für die Einreichung eines Antrags angemeldet hat, dann erscheint eine 4-Felder-Schema, welches für einen Antrag ausgefüllt werden kann, aber nicht muss.
Will eine Fraktion aber, dass die anderen Fraktionen möglicherweise zustimmen, dann sollte der Antrag möglichst überzeugend rüberkommen.
Dieses Schema gilt für die Basisversion 1.0. Je nach Erfahrung in der Zukunft, kann man dieses ändern.
Die Felder ‚Ziele‘, ‚Vorteile‘ und ‚Risiken‘ sind vermutlich für jeden einigermaßen verständlich, weniger das Feld ‚Simulation‘.
Bei dem Feld ‚Ziele‘ ist allerdings zu beachten, dass es nicht ausreicht ’nur schöne Worte‘ zu benutzen. Die Zielbeschreibung sollte Elemente enthalten, aufgrund deren sich in der Realität ‚überprüfen‘ lässt, ob der gewünschte Zielzustand eingetreten ist oder nicht.
Das Ziel ‚Simulation‘ ist für Gemeindesitzungen eher ungewöhnlich. Es besagt, dass eine Fraktion ergänzend zu ihren Antrag eine Simulation erstellt, welche dann jede Fraktion online einsehen kann.
Die Softwareversion 1.0 erlaubt einen Link auf solch eine online verfügbare Simulation, z.B. auf https://oksimo.com. Dies ist ein neuartiger Simulator, auf dessen Webseite man Simulationen zugänglich machen kann, welche eine Arbeitsgruppe erstellt hat.
Dieser Antrag ist ziemlich realistisch, da die Gemeinde Schöneck zwar direkt verantwortlich ist für eine ausreichende Versorgung der Einwohner, die Umsetzung der Versorgung mit ausreichend Wasser aber an die Kreiswerke des Main-Kinzig Landkreises delegiert hat. Da es in den zurückliegenden Jahren aufgrund der allgemeinen beschränkten Wasserverfügbarkeit aber wiederholt zu Wasserengpässen im Kreis gekommen ist wäre es aus verschiedenen Gründen sehr ratsam, dass die Gemeinde ihre Einwohner regelmäßig über die Gesamtlage und insbesondere über die spezielle Situation in Schöneck informiert.
Mit Absendung des Antrags gibt es eine Rückmeldung an die Fraktion:
In diesem Beispiel gibt es ein Ziel, für welches das Anbieten einer zusätzlichen Simulation sehr hilfreich sein könnte. Der Punkt ‚Simulation‘ wird HIER beispielhaft behandelt.
Abstimmung über alle Anträge
Wenn sich eine Fraktion zur Abstimmung anmeldet, dann werden alle Anträge angezeigt, die eingereicht wurden.
Am Beispiel von Fraktion fr1 — mit einem fiktiven Abstimmungsverhalten –bekommt die Fraktion folgende Rückmeldung (jetzt kumuliert für alle Entscheidungen):
Niederschrift der Sitzung
Wenn alle Fraktionen abgestimmt haben, dann kann man die ‚Niederschrift‘ anklicken und man sieht alle Anträge einzeln mit allen Abstimmungen mit jeder einzelnen Fraktion und dann zusammen.
Wer mehr verstehen wollte, wie ChatGPT eigentlich tickt, oder vertrauter ‚Wie denkt ChatGPT?, der konnte am 3.September 2025 tatsächlich einen ersten Einstieg finden. In lockerer Weise zeigte Prof. Dr. Gerd Doeben-Henisch auf, wie ChatGPT als Bindeglied zwischen seinen sprachlichen Eingaben und Ausgaben Sprache vollständig in ein Meer von Zahlen verwandelt, in dem er jede Menge von Rechenoperationen durchführt. Auf die Details wurde im Vortrag verzichtet (es gab Literaturhinweise). Die grundsätzliche Arbeitsweise wurde dennoch soweit klar, dass man eine Ahnung davon bekommen konnte, warum er so antwortet, wie er antwortet. Alle sagten, dass sie dies so vorher noch nie gesehen hatten. Im Lichte dieses neuen ‚Hintergrundwissens‘ wirkte dann der Live-Chat mit chatGPT am Ende der Veranstaltung schon sehr beeindruckend: auf die Frage nach der Verantwortung eines Hausbesitzers für mögliche Unfälle auf dem Gehweg vor dem Haus lieferte ChatGPT ausführlichste Antworten, auch mit direkten Zitaten aus der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Schöneck (PLZ 61137). Wie immer, war die Zeit zum Schluß ‚zu kurz‘.
Zur Veranstaltung am 3.September 2025 gibt es jetzt einen sehr ausführlichen Bericht, in dem die Themen und Beispiele des Abends verständlich und spannend beschrieben werden, dazu auch weiterführende und grundlegende Überlegungen zur Wirkung von KI weltweit. Für den Bericht siehe hier [1]
Wer weiter im Thema bleiben will, der hat die Gelegenheit am Dienstag, den 21.Oktober 2025 im Bürgertreff von Schöneck-Kilianstädten, weitere spannende Dinge zu erfahren.
Hinweis: Die beiden Veranstaltungen zu ‚Mensch & KI‘ am 6.August und am 3.September fanden auf Einladung des Ortsvereins von ‚Bündnis90/Die Grünen‘ statt, in Kooperation mit BiG.
NEWS ZU BIG
im letzten BiG-Rundbrief vom 3.Sept 2025 [2] wurde darauf hingewiesen, dass innerhalb von BiG ein intensiver Gedankenaustausch stattfindet zur Frage, ob wir mit BiG so weiter arbeiten sollten wie bisher oder ob wir doch das eine oder andere ändern sollten. Nach gut zweieinhalb Jahren BiG mit vielen interessanten Erfahrungen waren diese Überlegungen nicht überraschend. Gerd Doeben-Henisch, der Initiator und Koordinator von BiG hat jetzt mit einer grundlegenden Unterscheidung, dass BiG keine ‚Organisation‘ ist sondern ein ‚Konzept‘, welches Anforderungen formuliert, die eine Gruppe erfüllen sollte, wenn sie sich als ‚BiG-Gruppe‘ verstehen will, einen entscheidenden Impuls gesetzt. Ausführlich nachzulesen auf dieser Seite [3]. Mit dieser Formatierung ist eine BiG-Gruppe nicht mehr auf einen Ort alleine beschränkt. Es kann jetzt überall in Deutschland BiG-Gruppen geben. Auch die Form der Organisation einer Gruppe ist völlig offen.
Gerd Doeben-Henisch ist Bürger von Schöneck, emeritierter Informatik-Prof. der Frankfurt University of Applied Sciences und ist Mitglied im Vorstand der Grünen Schöneck.
!!! Hinweis: Emails an die Adresse big@oksimo.org landen NICHT automatisch auf dem Verteiler. Dieser ist geschützt, auch wegen der ausdrücklichen Bitte einzelner, ihre Adressen zu schützen !!!
Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:
LISTE START : Anmelden zur BiG-Email-Liste
LISTE STOP : Abmelden von der Liste
ALLE : Ihr eigener Text darf an alle Teilnehmer weitergeleitet werden
MENSCH und KI – Rückblick auf einen spannenden Abend (Bericht)
Von Gerd Doeben-Henisch, 9. Aug 2025
Trotz der Verlegung des Veranstaltungsortes in das Dorfgemeinschaftshaus von Oberdorfelden kamen viele interessierte Bürger, mehr, als der kleine Raum fassen konnte. Das Thema ‚Mensch und KI‘ beschäftigt eben doch viele: wo immer wir sind, die KI ist mittlerweile überall, auch dort, hinter der Oberfläche, wo wir sie gar nicht direkt wahrnehmen können.
Und ja, jeder hat seine eigenen Erfahrungen, nahezu täglich, und so war es kein Wunder, dass die verschiedenen Beispiele zum Einstieg, welche Prof. Doeben-Henisch mitbrachte, sehr rasch zu einem lebhaften Diskurs führten : jeder konnte eigene Erfahrungen beisteuern, das wiederum regte andere an, und im nu waren wir in einem lebhaften Dialog. Vielen Fragen kamen auf, warum die KI dies macht und wie dies möglich sei, was wiederum dem Referenten die Gelegenheit gab, auf diese Fragen direkt einzusteigen und vertiefende Informationen bei zusteuern.
Durch den lebhaften Austausch kam es lange nicht zu dem geplanten live-Dialog mit chatGPT, doch in den letzten 30 Min wollten wir es dann doch zusammen mal wissen. Im Laufe des Abends gab es eine Frage, die immer wieder auftauchte, die wir dann gemeinsam chatGPT4o präsentierten: Hallo chatGPT, wir sind hier in einer Veranstaltung, wo folgende Frage aufgekommen ist: kannst Du etwas dazu sagen, ob sich eine KI von selbst eigene Ziele setzen und danach handeln kann.
chatGPT lieferte eine längere Antwort, die er selbst wie folgt zusammen fasste : Nein, heutige KI kann sich nicht von selbst Ziele setzen oder nach ihnen handeln, wie es Menschen tun. Ja, sie kann so programmiert oder trainiert werden, dass sie zielgerichtet erscheint – aber die Ziele kommen immer von außen. Eine echte Zielbildung wäre nur denkbar, wenn eine KI ein bewusstes, erfahrendes und bedeutungsfähiges Wesen wäre – was sie heute nicht ist.
Einige Teilnehmer liesen nicht locker, und erhofften sich durch eine Verschärfung der Frage, vielleicht doch noch eine andere Antwort zu bekommen. Die verschärfte Frage lautete: OK, wie sieht die Lage aus, wenn die KI-Software in einem Roboter wäre, der über hinreichende Sensoren und Aktoren verfügen würde? Wieder lieferte chatGPT eine längere Antwort, die von chatGPT wie folgt zusammenfasst wurde: Ein Roboter mit KI, Sensoren und Aktoren wirkt intelligenter, weil er mit der Welt interagieren kann. Aber solange keine eigene Bedeutung, kein eigenes Erleben, keine eigenen Bewertungen stattfinden, setzt er keine eigenen Ziele – sondern verwirklicht Ziele, die ihm von außen vorgegeben wurden. Hier hätten wir natürlich noch spannend weiter diskutieren können, die Zeit war aber um.
Viele äußerten den Wunsch, diese Veranstaltung unbedingt zu wiederholen. Am Mi 3.Sept 2025, wieder 20-22h, können wir dies versuchen. Dann aber im Bürgertreff in Kilianstädten, im Raum Anou; der war noch frei.
Dieser Text ist Teil der Themenseite vom BiG-Team WALD.
BERICHT
Ausgehend von der Hütte der Vogelschuzfreunde Schöeneck fand sich eine interessierte Gruppe von Teilnehmern:innen zusammen, die sich vom Waldführer Torsten Homuth um 10h auf eine spannende Entdeckungstour mitnehmen ließen. Dass dann am Ende um 12:30h die meisten überrascht waren, dass es 2 1/2 Stunden gewesen sein sollen, die man unterwegs war, zeigt, dass die kleine Entdeckungsreise durch den Schönecker Wald zwischen Büdesheim und Kilianstädten nicht nur sehr lehrreich gewesen war, sondern auch wohltuend unterhaltsam.
Die nachfolgende Bilder-Gallerie von der Tour kann nur ein paar Eindrücke vermitteln.
Da wir von dem zusammenfassenden Blick auf den Wald anhand der vielen ansprechenden Beispielen alle sehr angetan waren, konnten wir im Anschluss Torsten Hohmuth dafür gewinnen, dass er sich von uns nochmals ausführlich interviewen lässt, so dass wir einen umfassenderen Bericht erstellen können.
Nach der Führung gab es einen schönen Ausklang im Rahmen des Sommerfestes des Vogeschutzverein mit vielen leckeren Sachen zum Essen und Trinken. Für Kinder gab es spannende Wettbewerbe und natürlich, man konnte sich auch nach Herzenslust mit vielen anderen Besuchern des Sommerfestes unterhalten. Es gab sogar einige Besucher aus unseren Nachbargemeinden, z.B. aus Nidderau und Bad Vilbel (trotz Hessentag :-)).
BILDER-GALERIE VON DER FÜHRUNG
BILD : Waldführer Torsten Hochmuth am Fuß einer Buche. Es ging um das Verhältnis von ‚Baumkrone‘ und ‚Baumwurzel‘. Wie groß sind sie? Welche Funktionen haben sie? Welche Mikroorganismen und Pilze sind wichtig für ein ‚gutes Leben‘ des Baumes?
BILD : Eine tote Buche am Boden, ein wichtiger Wasserspeicher; am Boden bietet die Buche immer noch Leben für unendlich viele Mikroorganismen und Pilze. Dazu kommt, dass das durch den Baum gebundenen CO2 auf diese Weise lange gebunden bleibt, ca. 30-40 Jahre.
BILD : Eine Buchenfamilie umringt von Nachwuchs. Bei intaktem Kronendach ist es unter einer Buche schattig und der Nachwuchs lebt weitgehend von der Nahrung, die über die Wurzeln mit vielen Mikroorganismen und Pilzen bereit gestellt wird. Andere Pflanzen haben kaum Chancen. Eine Buche wächst sehr langsam, dafür ist ihr Stamm aber dann sehr fest. Von ca. 2 Mio Samen einer Buche entsteht eine neue Buche.
BILD : Hier sieht man eine ‚künstliche‘ Anpflanzung von Bäumen. Abgesehen davon, dass solche Setzlinge Geld kosten, fehlt ihnen meistens die ’natürliche Umgebung‘, wenn sie nicht in der Nachbarschaft der großen Bäume ‚von selbst‘ wachsen können.
BILD : Bäume ohne eigene Krone beherbergen trotz allem einen ganzen Mikroksmos an Leben. Einer der vielen Nutznießer ist der Specht. Interessant ist ein Detail: Wenn Spechte auf intaktes, hartes Holz treffen, dann picken sie zunächst nur kleine Löcher, warten dann, bis Mikroorganismen die Baumsubstanz um die Löcher herum ein wenig ‚aufgeweicht‘ haben, attackieren dann mehr, bis sie dann irgendwann ein genügend großes Loch für sich ausschlagen konnten.
BILD : Baumstumpf mit Jahresringen. Ein Jahr besteht aus einem hellen und einem dunklen Ring.
BILD : Hier ein Vogelhäuschen, welches Mitglieder des Schönecker Vogelschutzvereins vorbildhaft am Baum befestigt haben (es gibt sehr viele davon im Wald!).
BILD : Hier eines der vielen Beispiele, wo im Wald die Kronen der Bäume kein zusammenhängendes Dach mehr bilden. Damit fehlt das typische ‚Binnenklima‘, das im heißen Sommer die Bäume vor Austrocknung und ‚Verbrennung‘ schützt.
BILD : Hier sieht man Teilnehmer der Gruppe auf einem ‚Rückeweg‘, der noch nach vielen Monaten die deutlichen Spuren der modernen Holzbearbeitung mit großen Maschinen erkennen lässt. Bild zwei wurde einige Tage vorher nach einem starken Regen aufgenommen.
mit Blick auf den neuen 10-Jahresvertrag der Gemeinde für 2027 – 2036, in dem die Art und Weise der weiteren Nutzung des Waldes geregelt wird, versucht die BiG-Themengruppe Wald vielfältige Sichten auf den Wald zu ermöglichen. Ob und wieweit diese Sichten dazu beitragen können, den neuen Vertrag konstruktiv mit zu gestalten, das müssen letztendlich unsere gewählten Gemeindevertreter entscheiden.
ROUND TABLE : Wald und Nachhaltigkeit. Die Rolle des Wassers (16-18h)
Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr vielfältig. Wir können letztlich immer nur Teilaspekte heraus greifen. Bei dem Round Table Gespräch in der Hütte der Vogelschutzfreunde wird dieses Mal das Thema ‚Wald und Wasser‘ angesprochen. Starten werden wir mit einem lebhaften Pup quiz als Grundlage für einen offenen Austausch. Dabei können wir dann tiefer in das Thema einsteigen (Es wird auch wieder Kaffee und Kuchen geben :-))
EXKURSION : Fledermäuse. Akrobaten der Nacht (19-22h)
Bei dieser Exkursion kann man erfahren, welche Wichtigkeit ein intaktes Ökosystem gerade bei dieser besonderen Tierart hat.
Einführung:
Die Fledermausexpertin Anne Stolle wird zunächst in die faszinierende Welt der Fledermäuse einführen. Anhand anschaulicher Exponate wird man einiges über die Biologie, Artenvielfalt und ökologische Bedeutung dieser geheimnisvollen Tiere erfahren können.
Exkursion:
Anschließend beginnt die eigentliche Exkursion, bei der jeder mit einer sogenannten Horchbox ausgestattet wird. Mit etwas Glück kann man einer Mopsfledermaus, einer Bechsteinfledermaus, einem großen Mausohr oder sogar dem großen Abendsegler begegnen.
Achtung: für die Exkursion ist die Teilnehmerzahl begrenzt! Daher bitte hier anmelden: yvonneheil@web.de
Gerd Doeben-Henisch ist Bürger von Schöneck, emeritierter Prof. der Frankfurt University of Applied Sciences und ist Mitglied im Vorstand der Grünen Schöneck.
WASSER : Schöneck (und Niederdorfelden) hängt mit dem Wasser zu 80% vom MKK ab. Der MKK benötigt 40% Wasser von außerhalb. Deutschland hängt zu 100% von der globalen Wassermaschine ab. Diese gerät seit einigen Jahren immer mehr außer Kontrolle. Warten wir einfach ab oder schauen wir uns das genauer an? Email:big-wasser@oksimo.org . WEB: https://www.oksimo.org/big-wasser-basis/
GIS (Geoinformationssystem) : Durch die Neuorientierung der Verwaltung von Schöneck im Bereich Digitalisierung ruht die Arbeit dieser Themengruppe bis auf weiteres. Email: big-gis@oksimo.org . WEB: https://www.oksimo.org/gis/
Zum BiG-Email-Rundbrief:
!!! Hinweis: Emails an die Adresse big@oksimo.org landen NICHT automatisch auf dem Verteiler. Dieser ist geschützt, auch wegen der ausdrücklichen Bitte einzelner, ihre Adressen zu schützen !!!
Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:
LISTE START : Anmelden zur BiG-Email-Liste
LISTE STOP : Abmelden von der Liste
ALLE : Ihr eigener Text darf an alle Teilnehmer weitergeleitet werden