Akteure

(Letzte Änderung: 13.September 2022)

Die oksimo-R Gruppe [5] besteht bislang aus einer losen Gruppe von verschiedenen Menschen, die sich für die Thematik ‚Nachhaltigkeit‘, ’nachhaltige empirische Theorie‘, ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘, ‚oksimo-R Software als Werkzeug zum Arbeiten mit nachhaltigen Theorien‘ interessieren. Bis auf weiteres benutzt die Gruppe den vorläufigen Arbeitstitel ‚Initiativgruppe Bürgerwissenschaft 2.0‘ (Citizen Science 2.0 [CiSci2]).

Die offizielle Operationsbasis ist das INM Frankfurt (Institut für Neue Medien, Frankfurt, Schmickstrasse 18), das vom INM e.V Verein getragen wird [1]. Gerd Doeben-Henisch, der Gründer der Initiativgruppe CiSci2 ist auch Mitgründer des INM e.V. und ist Mitglied im Vorstand des Vereins.

Neben Prof. Dr. Gerd Doeben-Henisch ist auch Prof. Dr. Hans-Jürgen Schmitz Mitglied der Initiativgruppe; beide sind Professoren der FUAS (Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt, Nibelungenplatz 1). Prof. Schmitz gehört als Architekt zum Fachbereich 1, Prof. Doeben-Henisch als Informatiker zum Fachbereich 2. Die ersten Experimente zu einem — damals planspielbasierten — Vorgehen zur Lösung von kommunalen Problemen wurden von Prof. Schmitz, Prof. Doeben-Henisch und Dipl.Inf. Tobias Schmitz (Absolvent der FUAS) vom Sommersemester 2019 bis zum Wintersemester 2021 in fünf aufeinanderfolgenden interdisziplinären Lehrveranstaltungen arrangiert. In diesem Kontext wurde die oksimo-R Software zum Ende des WS21 erstmalig (noch sehr fragmentarisch) eingesetzt. Im SS21 erarbeiteten fünf interdisziplinäre Teams am Beispiel des Themas ‚Smarter Lockdown‘ am Beispiel der Gemeinde Dieburg (damals noch im Lockdown) kreative Lösungen für die Gemeinde in fünf verschiedenen Bereichen. In der Schlußsitzung (online) nahm der Bürgermeister von Dieburg aktiv teil und gab den studentischen Teams ein Feedback. Nach zwei Semestern Pause wird im WS22 diese Lehrveranstaltung unter dem Thema ‚Citizen Science für Nachhaltigkeit‘ eine Neuauflage finden.[2]

Aus den ersten Anfängen der Softwareentwicklung im Sommer 2020 hat sich eine eigenständige Arbeitsgruppe (Doeben-Henisch, Schmitt) gebildet, die die Softwareentwicklung auf einem eigenen Server weiter betreiben. [3] Eine Verstetigung des Softwareangebots ist angedacht.

Seit August 2021 ist Prof. Doeben-Henisch (über die FUAS) zusammen mit Athene Sorokowski (Kulturanthropologie, Goethe Universität) und Philipp Westermeier (Soziologe, Goethe Universität) Mitglied der hessenweiten Forschungsgruppe ‚Nachhaltige Intelligenz – Intelligente Nachhaltigkeit‘. [4] Dem Einfluss dieser Forschungsgruppe ist es zu verdanken, dass das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ einen so starken Einfluss gewonnen hat. Innerhalb der Gesamtforschungsgruppe hat die Arbeitsgruppe um Prof. Doeben-Henisch das Teilziel, bis Dezember 2022 einen größeren Text zu erarbeiten (EN und DE), in dem das Thema ‚Nachhaltige Empirische Theorie‘ so erklärt wird, dass die Rolle von ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘ und der oksimo-R Software klar genug wird. Zusätzlich ist es eine Initiative dieser Arbeitsgruppe, ein Experiment im Format einer Bürgerwissenschaft 2.0 zu starten mit dem Thema ‚Wasser: Wie viel? Wo? Welche Faktoren beeinflussen es? Was ist zu tun?‘ Die Erfahrungen dieses Experiments sollen auch im Text berücksichtigt werden. Der abschließende Text dürfte im Verlauf des Jahres 2023 erscheinen.

Das vorläufige Ziel ist es, die Initiativgruppe ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘ zu verstetigen, ebenso dafür Sorge zu tragen, dass das Softwareprojekt als Arbeitswerkzeug für die Arbeit mit nachhaltigen Theorien umfassender öffentlich nutzbar wird.

KOMMENTARE

[1] Das INM ist 1994 hervorgegangen aus dem Städelschule-Institut ‚Institut für Neue Medien‘. Das damals weltweit bekannte Institut für interaktive Computerkunst wurde auf Betreiben des damaligen Senats der Städelschule geschlossen, weil es dem Kunstverständnis des Senats nicht entsprach. Das INM hat seit 1994 eine sehr vielschichtige, teils dramatische Geschichte. Die heutige Webseite ist seit vielen Jahren eine ‚Baustelle’… Auf Anfrage heißt es immer ‚Wir arbeiten daran‘ 🙂

[2] Die offizielle Ankündigung des Kurses Wintersemester 2022/23 findet sich HIER. Es ist zu beachten, dass der reale Kursverlauf meistens seine eigene Dynamik entfaltet, da die interdisziplinären Studierendengruppe ein mehrfaches an Kreativität besitzt als es in einem Konzept zum Ausdruck gebracht werden kann.

[3] Der Server ist unter oksimo.com erreichbar (https wird nachgereicht …). Bislang nur für registrierte Benutzer. Es ist daran gedacht, eine Lösung zu finden, die einen dauerhaften öffentlichen Betrieb möglich macht.

[4] Prof. Dr. Gerd Doeben-Henisch war 2019 als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auch einer der fünf Gründungsdirektoren des heutigen ZEVEDI (Zentrum für Verantwortungsbewusste Digitalisierung). Nach der Gründung des ZEVEDI im Sommer 2021 endete die Gründungstätigkeit.

[5] Der Name ‚oksimo‘ hat eine ganz eigene Geschichte. Ein paar Bits dazu finden sich HIER.

Theorie – Software – Anwendungsformate