Nachhaltige Angewandte Empirische Theorien [NAET]. Grundlagen (Übersetzung)

eJournal: uffmm.org
ISSN 2567-6458, 14.April 2022 – 14.April 2022 (Stand der Übersetzung: 18.April 2022)
Email: info@uffmm.org
Author Writing: Gerd Doeben-Henisch (Übersetzer: Philipp Westermeier)
Authors in Discourse: Gerd Doeben-Henisch & Philipp Westermeier
Email: gerd@doeben-henisch.de

— In Bearbeitung !! — (Stand 18. April 2022)

BLOG-KONTEXT

Dieser Post ist eine Übersetzung des Blogeintrags Sustainable Applied Empiric Theories in der Rubrik Philosophy of Science des uffmm blogs von Gerd Doeben-Henisch, übersetzt durch Philipp Westermeier.

Vorwort

In vorangegangenen Blogeinträgen über das Konzept der Empirischen Theorie [ET], insbesondere im Kontext von Karl Popper (z.B. Popper und die Empirische Theorie. Ein konzeptionelles Experiment) wurde untersucht, ob und wie diese Konzepte mit der Idee eines Entwicklungsprozesses zusammengeführt werden können (z.B. Eine Empirische Theorie als Entwicklungsprozess). Ein weiterer Aspekt ist die Idee der „nachhaltigen Entwicklung“, wie sie durch den sogenannten Brundtland-Bericht [1] im Jahr 1987 geprägt wurde, der die Grundlage für die Rio-Konferenz „Earth Summit“ der Vereinten Nationen im Jahr 1992 bildete [2], die nach mehreren weiteren UN-Konferenzen bis 2015 mit der „Agenda 2030“ endete, die 17 „Sustainable Development Goals“ (SDGs) propagiert. [3]

‚Nachhaltigkeit‘ hängt von der Fähigkeit ab, ‚qualifizierte Abschätzungen über mögliche zukünftige Zustände‘ treffen zu können. Dies wiederum setzt qualifiziertes Wissen über die ‚Vergangenheit‘ und die ‚Gegenwart‘ voraus. Insbesondere sollte dieses Wissen jene Arten von ‚elaborierten Veränderungen‘ im Ablauf von Ereignissen enthalten, die als ‚Muster möglicher Veränderungen‘ interpretiert und genutzt werden können und von einer beobachteten Situation zu einer weiteren beobachtbaren Situation führen. Von hier aus vermittelt der folgende Text einige weitere Ideen.

NAET Grundlagen

Diese Abbildung zeigt drei verschiedene Ebenen bei der Konstruktion einer angewandten empirischen Theorie: (i) Auf einer ‚Metaebene‘ kommunizieren einige natürlichen Experten, beobachten Teile der empirischen Umwelt und versuchen, diese Ideen mit einigen symbolischen Ausdrücken einer gemeinsamen natürlichen Sprache zu beschreiben. (ii) Der Inhalt dieser Aktivitäten auf der Metaebene erzeugt drei Arten von Texten auf der ‚Objektebene‘: (a) Ein Text beschreibt die aktuell beobachtbare Situation mit dessen interessanten Eigenschaften; (b) ein anderer Text beschreibt die Anforderungen an eine gewünschte Situation in der Beschreibung eines zukünftigen Zustands; (c) ein weiterer Text beschreibt eine Sammlung von ‚Veränderungsregeln‘ möglicher Aktionen, von denen angenommen wird, dass sie eine gegebene Situation in eine neue Situation umwandeln können. (iii) Auf einer dritten Ebene, der ‚philosophischen Ebene‘, kann man Fragen zu den ‚Bedingungen‘ aller auf der Metaebene verwendeten Elemente stellen.

NAET Dynamische Räume

In dieser Abbildung wird in einen Prozess ‚hineingezoomt‘, der durch eine Objektebene einer NAET beschrieben wird. Der ‚gegebene Zustand‘ einer konkreten NAET beschreibt einen Teil der empirischen Umwelt, die als solche eine gewisse ‚Dynamik‘ aufweist, zusätzlich können auch einzelne Akteure als Teile der Umwelt beschreiben werden. Jeder Akteur hat seine eigene Dynamik und kann, isoliert betrachtet, durch seine Handlungen eine Menge von Zuständen erzeugen. ‚Potenziell‘ fast nicht-abzählbar viele mögliche Folgerungen sind möglich. Somit ist jeder Akteur mit einem ‚Raum möglicher Folgerungen‘ verbunden, welcher ‚potentieller individueller Realisierungsraum‘ [PIR] genannt wird. In der Realität muss jeder Akteur ständig ‚entscheiden‘, welche konkrete Fortsetzung aus den vielen möglichen Fortsetzungen ausgewählt werden soll. So wird der große Raum in einen einzigen Prozess umgewandelt, der nur einen Pfad im PIR darstellt. Fragt man nach den ‚Faktoren‘, die den Auswahlprozess beeinflussen, so kann man viele Arten von Faktoren feststellen. Neben den internen Faktoren gibt es die ‚Umwelt als solche‘: Kein Wasser zum Trinken; kein Essen zum Essen; tödliche Kriminelle um dich herum … das würde jedes Kind daran hindern, die Optionen zu wählen, die hilfreich wären. Im Bereich der ‚internen Zustände‘ gibt es ein gewisses Maß an ‚Erfahrung‘, das bestimmte Arten von ‚Wissen‘ ermöglicht, die der Bezugspunkt für mögliche Entscheidungen sind. Wenn diese Erfahrung zu gering ist, wenn das Wissen falsch ist, besteht keine Chance, eine gute Auswahl zu treffen. Und vieles mehr…

NAET Multiple Theorien

Diese Abbildung zeigt wieder die Metaebene. In der Regel wird mehr als eine Theorie verfasst. Meistens befassen sich diese Theorien mit verschiedenen Aspekten der empirischen Realität. Da die Realität als solche ‚eine‘ ist, wäre es hilfreich, ‚alle verschiedenen speziellen Ansichten zu vereinheitlichen‘. In einer NEAT-ähnlichen Theorie, wie sie hier beschrieben wird, ist dies recht einfach: man muss nur jede Art von Text als die ‚gegebene Situation‘, die ‚gewünschte Situation‘ sowie die ‚Veränderungsregeln‘ vereinheitlichen, um eine neue ‚einheitliche‘ Theorie zu erhalten.

Kommentare

[1] Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, https://sustainabledevelopment.un.org/content/documents/5987our-common-future.pdf, Zugriff: 10/04/2022

[2] Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, https://documents-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/N92/836/55/PDF/N9283655.pdf, Zugriff am: 10/04/2022

[3] Vereinte Nationen, https://sdgs.un.org/goals, Zugriff am 10/04/2022

KM:MI – Philosophie & Informatik – oksimo und Nachhaltigkeit – Anwendungsbeispiel(e)

UNIVERSELLE PROZESSPLANUNG
22.Januar 2022, 08:38h
URL: oksimo.org
Email: info@oksimo.org

Autor: Gerd Doeben-Henisch (Email: gerd@oksimo.org)

KONTEXT

Auf dieser Seite wird das Thema ‚oksimo und Nachhaltigkeit mit möglichen Beispielen‘ erörtert. Der Post gehört zum Themenknoten Sicht von Philosophie und Informatik unter dem Themenknoten  Kollektive Mensch:Maschine Intelligenz [KM:MI]. Der Wurzelknoten ist der oksimo.org Blog.

INTENTION

Im vorausgehenden Themenknoten „KM:MI – Philosophie & Informatik – oksimo und Nachhaltigkeit“ wurde in einem Überblick ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Begriff der ’nachhaltigen Entwicklung‘ und dem Begriff der ‚kollektiven Mensch:Maschine Intelligenz [KM:MI]‘ aufgezeigt. Zusätzlich wurde mit dem oksimo-Paradigma ein konkretes Beispiel für eine KM:MI-Konstellation formuliert. In diesem Post sollen beispielhaft einige Anwendungsbereiche angedeutet werden, auf die sich das oksimo-Paradigma anwenden lässt. Die Betonung lieg auf ‚einige‘, da das oksimo-Paradigma eine generelles Konzept ist, das sich überall einsetzen lässt, wo Menschen versuchen, gemeinsam einen Prozess zu untersuchen.

NACHHALTIGE ENTWICKLUNGSZIELE DER UN 2015

Die UN Konferenz 2015 hat mit der Agenda 2030 einen Aktionsplan beschlossen: „Diese Agenda ist ein Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand.“[1b] Das Jahr 2015 bildet den Ausgangspunkt , das Ziel wird umfangreich umschrieben und dann mit 17 Entwicklungszielen konkretisiert.

Ziel 1: Armut in allen ihren Formen und überall beenden

Ziel 2: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Ziel 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 5: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen

Ziel 6: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Ziel 7: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern

Ziel 8: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle för- dern

Ziel 9: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Ziel 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Ziel 11: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

Ziel 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

Ziel 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Ziel 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Ziel 15: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Ver- lust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Ziel 17: Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen

Diese Ziele sind – das liegt in der Natur von ‚Zielformulierungen‘ — notgedrungen ein wenig vage. Es wird also vom jeweiligen Leser abhängen, welche konkreten Vorstellungen er genau mit jedem Ziel verknüpft. Im Folgenden sollen diese 17 nachhaltigen Entwicklungsziele am Beispiel der geplanten oksimo Simulation für den Main-Kinzig Kreis (MKK) versuchsweise konkretisiert werden.

Dabei zeigt sich schon im Vorfeld, dass diese 17 Entwicklungsziele einen fundamentalen Faktor ausgeklammert haben, ohne den kein einziges der Ziele sinnvoll planbar und realisierbar ist: der demographische Faktor. Jedes Ziel setzt hinreichend gute Kenntnisse sowohl der aktuellen ‚Menge‘ der Menschen in den jeweiligen Regionen (und global!) voraus, als auch deren ‚Zusammensetzung‘ wie auch deren ‚Dynamik‘.

Wenn beispielsweise die schiere Anzahl der Menschen so groß wäre, dass die verfügbaren Ressourcen allein schon für die Ernährung nicht ausreichen würden (mögliche Verbesserungen in einer möglichen Zukunft bilden eine Unbekannte), dann wäre schon die Anzahl der Menschen in einer Region ein Problem. Nationalstaatliche Grenzen würden Lösungen zusätzlich behindern.

Wenn die Zusammensetzung so wäre, dass entweder eine völlige ‚Überalterung‘ droht oder — nicht weniger schwierig — eine Welle von jungen Menschen, ohne dass genügende Chancen bestehen z.B. für Ausbildung, Arbeit und Wohnen, dann wären diese Alarmzeichen für eine wahrscheinlich schlechte Zukunft.

Wenn die Dynamik einen extremen Anstieg der Anzahl oder umgekehrt, eine extreme Abnahme signalisieren würde, dann wäre ebenfalls eine positive nachhaltige Entwicklung möglicherweise gefährdet.

Welches der 17 Entwicklungsziele also umgesetzt werden soll, man muss es in engem Kontakt mit dem demographischen Faktor bedenken. Natürlich gibt es auch Wechselbeziehungen zwischen den 17 Entwicklungszielen selbst. So kann z.B. Ziel 1 Armut das Ziel 2 Hunger bedingen. Daraus folgt eine massive Bedrohung von Ziel 3 Gesundheit. Das Ziel 4 Bildung könnte möglicherweise Lösungen für die Ziele 1-3 ermöglichen.

Es liegt also nahe, die 17 Ziele — samt Ziel 0 Demographie — in ihrem Wechselspiel zu betrachten. Am Beispiel der geplanten MKK-oksimo Simulation soll dies versucht werden-

ANMERKUNGEN

wkp := Wikipedia

[1] Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2015 in wkp-de: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgipfel_f%C3%BCr_nachhaltige_Entwicklung_2015

[1b] Entwurf des Ergebnisdokuments des Gipfeltreffens der
Vereinten Nationen zur Verabschiedung der Post-2015-
Entwicklungsagenda
siehe hier: https://www.un.org/depts/german/gv-69/band3/ar69315.pdf

[2] MKK-oksimo Drehbuch (Simulation) Projekt, siehe: https://www.oksimo.org/2022/01/13/weltmodell-landkreis-drehbuch/

WELTMODELL – LANDKREIS -MKK – Drehbuch 1

UNIVERSELLE PROZESSPLANUNG
20.Januar 2022 – 27.Januar 2022
URL: oksimo.org
Email: info@oksimo.org

Autor: Gerd Doeben-Henisch (gerd@oksimo.org)

WISSENSBAUM

Dieser Text gehört zum Abschnitt WELTMODELL – Ein Landkreis als Beispiel im Abschnitt  Oksimo Weltmodell, welches wiederum Teil des Blogs oksimo.org ist.

INTENTION

In diesem Text geht es darum, das Schema eines Drehbuch am Beispiel des Landkreises MKK umzusetzen. Es geht darum, einen ersten minimalen Rahmen zu definieren.

AUTOREN

Gerd Doeben-Henisch (gerd@oksimo.org)

(Zum Start)

ÜBERSICHT

Als minimale Startkonfiguration soll der MKK als dynamischer Prozess dargestellt werden. Zur Formulierung eines ersten Zieles mit vielen Teilzielen werden die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN 2015 berücksichtigt.

AUSGANGSLAGE

Es gibt den Main-Kinzig Kreis.

Wir schreiben das Jahr 2022.

Im Jahr 2018 betrug die Einwohnerzahl 418.950 Einwohner.

ZIEL (VISION)[6]

Die Vision zielt auf das Jahr 2040.

Die Einwohnerzahl ist in 2040 größer als in 2018. [8]

Die Menschen im MKK sollten nicht arm sein.

Für alle Menschen im MKK gibt es eine umfassende medizinische Versorgung.

Alle Altersgruppen im MKK bekommen die Bildung, die für ihr Leben und die die Abläufe im MKK hilfreich sind.

Alle Geschlechter haben im MKK die gleichen Chancen.

Alle Institutionen im MKK sind barrierefrei.

Alle Institutionen im MKK erfüllen ihre Aufgaben zur Zufriedenheit der Bürger.

Alle Menschen haben direkten Zugang zur Justiz.

Liberale demokratische Formen der Machtausübung werden überall gewährleistet.

Das Wirtschaftsleben im MKK ist so lebendig, dass genügend Arbeit und Wohlstand gewährleistet ist.

Die Rahmenbedingungen für Innovationen in allen Bereichen sind gut.

Die zivilen Institutionen, kommunalen Einrichtungen und die Firmen haben genügend globale Partnerschaften, um das regionale Wohlergehen unterstützen zu können.

Faktoren, die mit dem Klimawandel zusammen hängen, werden wahrgenommen und konstruktiv gestaltet.

Die Ozeane werden hinreichend erforscht und zum Wohle aller gestaltet.

Alle Ökosysteme (Land, Wälder, Wüsten, …) werden umfassend erforscht und konstruktiv gestaltet.

Die Artenvielfalt wird umfassend geachtet und unterstützt.

Die Planung und der Erhalt der Städte und aller Siedlungen wird umfassen d bedacht und entsprechend gestaltet.

Eine umweltfreundliche aber effiziente Mobilität wird ermöglicht.

Hinreichend viel erneuerbare Energie wird für alle bereitgestellt.

Hinreichend Versorgung mit Trinkwasser und Brauchwasser sowie sanitäre Anlagen für alle wird bereit gestellt.

Alle notwendigen Infrastrukturen innerhalb der Städte wie auch zwischen den Städten wird für alle bereit gestellt.

DREHBUCH

Siehe dazu: [7],[8]-[10]

… zu tun …

ANMERKUNGEN

wkp := Wikipedia

[1] Der MKK in wkp-de: https://de.wikipedia.org/wiki/Main-Kinzig-Kreis

[2] Hessisches Statistisches Landesamt: https://web.archive.org/web/20160324155645/http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/bevoelkerung-gebiet/regionaldaten/bevoelkerung-nach-kreisen-und-veraenderungen/index.html

//* Die Bevölkerungszahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes reichen nur bis zum Jahr 2015! Siehe [2] *//

[3] Für dieses erste Beispiel werden nur die Daten benutzt, die sich auf der Wikipedia-Seite zum MKK finden [1] und auf Seiten des hessischen Statistikamtes [2]. Später werden viele weitere Datenquellen einbezogen werden.

[4]

Einwohnerzahlen für Main-Kinzig-Kreis (MKK) aus Landesstatistik [2] und wikipedia-Seite des MKK [1]

[5]

Dazu die Zahlen in einer Tabelle mit der Angabe der Differenzen zwischen den Zahlwerten.

1975198019902000201020152018
Main-Kinzig-Kreis,368.100360.900375.000405.942407.409409.043418950
Differenz-72001410030942146716349907
%-Differenz-2,03,98,30,40,42,4
%-Differenz gemittelt-0,40,40,80,00,10,8
Zahlen zum MKK für ausgewählte Jahre

[6] Im Rahmen der Vision sollen die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN eine Rolle spielen, siehe https://www.oksimo.org/2022/01/22/kmmi-philosophie-informatik-oksimo-und-nachhaltigkeit-anwendungsbeispiele/.

Leitbegriffe aus dem Katalog der ’nachhaltigen Entwicklungsziele von der UN Konferenz 2015. Die mit ‚**‘ markierten Begriffe kommen nicht explizit in den nachhaltigen Entwicklungszielen vor. Auch fehlt der Aspekt der Demographie (Bevölkerung)

Nimmt man die nachhaltigen Entwicklungsziele als eine Gesamtheit, dann kann man mindestens das Folgende feststellen. Die Leitbegriffe:

  1. sind sehr vage formuliert. Es ist kaum direkt zu sagen, was sie konkret bedeuten sollen.
  2. lassen keine Systematik erkennen; sie wirken eher zufällig.
  3. sind in ihren wechselseitigen Beziehungen offen.

Jeder Versuch, mit diesen unsystematischen, offenen Begriffen zu arbeiten, steht vor der schweren Aufgabe, sich selbst eine Systematik und Deutung zu erarbeiten, die so ist, dass andere diesem Ansatz zustimmen würden.

[7] Im Drehbuch soll beschrieben werden, wie ein Weg vom Ausgangspunkt zum Ziel aussehen könnte. Dabei ist viel Fachwissen wie aber auch Kreativität gefragt. Für manche Aufgabe kann man sicher Erfahrungen aus der Vergangenheit benutzen. Für andere Fragen — vielleicht die meisten ? — wird dies nicht ausreichen. Man wird neue Lösungen (Innovationen!) benötigen. Dies bedeutet dann konkret, dass alle Beteiligten sich Gedanken machen müssen, z.B.:

  1. Wie kann bzw. sollte man die verschiedenen Teilziele konkretisieren?
  2. Wie kann bzw. sollte man die Teilziele priorisieren?
  3. Welche Wechselwirkungen muss man berücksichtigen?
  4. Inwieweit haben die Maßnahmen für die verschiedenen Teilziele eine greifbare zeitliche Dauer?
  5. Inwieweit sind für die einzelnen Maßnahmen bestimmte Ressourcen einzuplanen? Wo kommen diese her? Wieweit sind sie verfügbar? Was kosten diese? …
  6. Inwieweit spielt Geld eine Rolle für die Umsetzung?
  7. Welches Fachwissen wird bei Menschen für die Umsetzung vorausgesetzt?
  8. usw.

[8] TEILZIEL BEVÖLKERUNG: MKK gesamt. Vorüberlegungen zum Drehbuch

  1. Es soll das Teilziel ‚Bevölkerung des MKK bis 2040‘ beschrieben werden.
  2. Die einzelnen Kommunen werden im Anschluss differenziert.
  3. Die Gesamtbevölkerung wird wird zunächst nur als ‚globale Zahl‘ behandelt.
  4. Es werden verschiedene ‚globale Zuwachsraten‘ untersucht.
  5. Zu Beginn ist nicht klar, was denn eine ‚ideale Zielgröße für die Bevölkerung in 2040‘ sein kann. Anhand welcher Kriterien sollte man diese Zahl bewerten? Es wird daher an dieser Stelle zwar das Schema für eine Berechnung zur Verfügung gestellt, eine weitergehende Bewertung, was eine ‚ideale Bevölkerungszahl‘ wäre, wird zunächst offen gelassen.

[9] TEILZIEL BEVÖLKERUNG: MKK gesamt als ‚Summe der Teile (= Kommunen)‘

  1. Analog zum Vorgehen bei [8] werden die Bevölkerungszahlen für die einzelnen Kommunen ermittelt und dann die Gesamtzahl des MKK daraus zusammengesetzt.
  2. Es wird verglichen, ob und wie das ‚Komponentenmodell‘ sich vom ‚Einheitsmodell‘ eines Landkreises unterscheidet.
  3. Es wird diskutiert, inwieweit es realistisch ist, dass es zwischen den einzelnen Kommunen tatsächlich zu bemerkbaren Unterschieden kommen kann.
  4. Falls Unterschiede realistisch erscheinen, erste Klärung, welche Faktoren für diese Unterschiede verantwortlich sein können.

[10] Teilziel BEVÖLKERUNG: MKK mit Kommunen und Verfeinerungen. Die Gesamtbevölkerung wird dann durch ‚Verfeinerung der Faktoren‘ ausdifferenziert:

  1. Differenzierung nach ‚Altersgruppen‘ (nach Format des statistischen Landesamtes).
  2. Differenzierung nach ‚Geschlechtern‘
  3. Differenzierung nach ‚Geburtsfähigkeit‘
  4. Differenzierung nach ‚Zuzug‘ und ‚Wegzug‘
  5. … ? …