Alle Beiträge von gdh-oksimo

DLS : Basisversion 1.5 – Dokumentation

BEARBEITUNG : 5.April 2026 – 5. April 2026

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.5 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratieatwork.org  vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite  demokratielabor.org  übertragen.

Diese Seite gehört zur Themenseite Demokratie-Labor Software (DL-SW) (mittlerweile abgekürzt zu ‚DLS‘).

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Neuerungen in Version 1.5

Bislang gibt es zum Abschluss einer GV-Sitzung die Niederschrift mit allen Anträgen samt Abstimmungsergebnissen. Sobald eine neue Sitzung innerhalb des gleichen Sitzungsschemas gestartet wird, wird die Niederschrift der alten Sitzung wieder gelöscht. Dies ist ungut, da auf diese Weise die ‚Historie‘ der GV-Sitzungen unsichtbar wird. Für ein ‚Lernen aus der Geschichte‘ fehlt damit die Voraussetzung. Dies soll dadurch geändert werden, dass alle Niederschriften ab jetzt ‚gespeichert‘ werden sollen, so dass man sie als ‚Liste‘ anschauen kann. Beliebige Niederschriften kann man dann nach Bedarf aus der Liste auswählen und sich von neuem anschauen. Damit werden ‚Vergleiche‘ möglich oder man kann vielleicht sogar ‚Entwicklungstendenzen‘ mit ihren unterschiedlichen ‚Präferenzen‘ erkennen. Dies wiederum kann einen ‚Gedankenaustausch‘ zwischen den einzelnen Fraktionen ‚über die eigene Arbeit‘ anregen. Für die Bürger wäre dies eine Chance, die Arbeit ihrer Fraktionen ein wenig mehr Kennenlernen zu können.

DLS : Basisversion 1.4 – Dokumentation

BEARBEITUNG : 5.April 2026 – 5. April 2026

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.4 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratieatwork.org  vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite  demokratielabor.org  übertragen.

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Neuerungen in Version 1.4


Bislang gibt es zwei Passwörter: (1) Ein Passwort für den Administrator, welches durch einen ‚Meta-Administrator‘ festgelegt wird (kann der Administrator selbst sein), und (2) ein Passwort für die Sitzungen, welches bislang für den GV-Vorsitzenden und die Fraktionen gleich war. Durch die wachsende Differenzierung zwischen dem GV-Vorsitzenden, welcher die ‚Sitzungen steuert‘ und den Fraktionen, die im vorgegebenen Rahmen ihre ‚Rollen ausüben‘ ist es fast ‚zwingend‘, dass die Fraktionen für die Sitzungen ein eigenes Passwort bekommen, welches bei Terminvereinbarung durch den GV-Vorsitzenden vergeben wird. Damit ist es möglich, dass es für jedes hinterlegte Sitzungschema einen eigenen GV-Vorsitzende gibt, welcher Fraktionen einladen kann, die für diese Sitzung ein eigenes Passwort haben. Dies bedeutet, es können so viele GV-Sitzungen gleichzeitig stattfinden, wie es verschiedene Schemata gibt. Der GV-Vorsitzende muss nur einen Weg finden, wie er sein Passwort für die Sitzung mit den einzelnen Fraktionen austauscht (z.B. über ’signal‘ oder einen anderen sicheren messenger-Dienst).“

DLS : Basisversion 1.3.1 – Dokumentation

BEARBEITUNG : 4.April 2026 – 13. April 2026

–!! Dokumentation noch nicht abgeschlossen !!–

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.3.1 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratieatwork.org  vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite  demokratielabor.org  übertragen.

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Neuerung in Version 1.3.1

In den ersten Versionen 1.0 – 1.2 konnte der Administrator zwar ein beliebiges Gemeinde-Schema festlegen, aber sobald man mit mehr als nur einem einzigen Schema arbeiten will, ‚verschwindet‘ das bisherige Schema bei Eingabe eines neuen Schemas. Dies soll in Version 1.3.1 anders sein : Alle Gemeinde-Schemata, die der Administrator bereit stellt, können auf Wunsch gespeichert werden. Der Administrator bekommt die Rückmeldung, wenn ein Schema gespeichert wurde.

Die Verfügbarkeit von mehr als einem Sitzungsschema hat zur Folge, dass der Vorsitzende einer GV sich aus den verfügbaren Schemata dasjenige aussuchen kann, was zu seiner Gemeinde passt. So kann der GV-Vorsitzende aus 61137 Schöneck sein Schema auswählen, genauso gut kann dies auch der GV-Vorsitzende der Nachbargemeinde 61138 Niederdorfelden, oder der Nachbargemeinde 63477 Maintal, oder Nachbargemeinde 61130 Nidderau, oder …. Ein anderer Fall sind experimentell-spielerische Szenarien, in denen eine Gruppe beliebige Schemata ausprobieren will.

Durch die Ermöglichung von mehr als einem Schema muss in Version 1.3 auch dafür gesorgt werden, dass nicht mehr als 1 Sitzung zur gleichen Zeit stattfindet (in einer kommenden Version wird das durchspielen von mehr als einer Sitzung parallel möglich sein). Wenn also der Vorsitzende der GV eine Sitzung zu einem vereinbarten Termin mit einem Schema X starten will dann wird immer geprüft, ob nicht gerade eine andere Sitzung stattfindet.

Sitzungsschema laden (oder neu definieren)

Hier das Beispiel, in dem ein vorliegendes Sitzungsschema geladen wird.

Bei dieser Anmeldung eines Sitzungsschemas wird signalisiert, dass es noch keine andere Sitzung gibt, welche blockieren würde.

Also kann ein Administrator ein Sitzungsschema aus der vorhandenen Liste auswählen.

Beim Klicken auf ‚Laden‘ Schema 1b wird dies durch ein Popup-Fenster bestätigt.

Konflikt bei Mehrfachanmeldung durch Administrator

Sollte schon eine Sitzung aktiv sein, dann würde beim dem Versuch des Administrators, eine zusätzliche Meldung angezeigt:

Konflikt durch Mehrfachanmeldung von GV-Vorsitzenden Nr.2

Der 2. GV-Vorsitzende würde sich auch eine Ablehnung einhandeln, wenn er ein anderes Sitzungsschema samt anderem Titel auswählen würde:

Sitzung starten durch einen Vorsitzenden der Gemeinde-Vertretung

Dieser beginnt damit, einen Termin für eine Sitzung zu vereinbaren.

Nach Eingabe der notwendigen Angaben wird zurück gegeben, was gespeichert wird.

Nun kann die eigentliche Sitzung gestartet werden.

Damit kann der GV-Vorsitzende zur Sitzungssteuerung übergehen. Diese umfasst in Version 1.3.1 drei Phasen: Anmeldung, Anträge stellen und Abstimmen.

Im oberen Feld ‚Phase : Anmeldung‘ sieht der Vorsitzende der GV, wie viele der möglichen Fraktionen (hier: 3) sich bislang angemeldet haben (hier: 0). Zusätzlich sieht er, wie viele Anträge bislang eingereicht wurden und wie viele Abstimmungen vorgenommen wurden.

Im mittleren Feld der ‚Phasensteuerung‘ sieht man drei Felder: ‚Blau‘ bedeutet: kann mit Klick gestartet werden; ‚Grau‘ besagt, dass dieses Feld noch nicht angeklickt werden kann. Sobald ein Feld angeklickt wird, geht es von Blau nach Grün über.

Falls sich die beteiligten Fraktionen individuell mit ihrem Browser schon angemeldet haben, bevor der GV-Vorsitzende eine Phase aktiviert hat, haben sie keine Aktionsmöglichkeit. Sobald der GV-Vorsitzende dann eine Phase anklickt verändert sich der Bildschirm der Fraktionen und wird für die Phase aktiv, die der Vorsitzende angeklickt hat.

Sicht der Fraktionen vor dem Start

Hier die Bildschirme der drei Fraktionen f1 – f3, wenn sich die Fraktionen zur Sitzung anmelden, der GV Vorsitzende die Sitzung aber noch nicht offiziell gestartet hat.

Nachdem sich jede Fraktion angemeldet hat, sieht der GV Vorsitzende diese Anmeldungen auf seinem Bildschirm : Teilnehmer (3 von 3).

GV Vorsitzender sieht Anmeldungen

Jetzt kann der GV-Vorsitzende die Sitzung offiziell starten, indem der auf das Feld ‚Antragsphase klickt‘. Dieses Feld geht dadurch von ‚Blau‘ (kann gestartet werden) zu ‚Grün‘ über (Ist gestartet). Als nächstes könnte die Phase ‚Abstimmungen‘ gestartet werden (da ‚Blau‘).

Sicht der Fraktionen nach dem Start

Am Beispiel der Fraktion f1 kann man sehen, wie durch den Start der Antragsphase der Bildschirm sich geändert hat.

Anträge stellen

Da es hier nur um einen ‚Funktionstest‘ geht, verzichten wir hier auf inhaltlich sinnvolle Formulierungen, um den Test schnell durchführen zu können. Für inhaltlich sinnvolle Texte sei auf die Dokumentation von Version 1.2 verwiesen.

Hier ein ’sinnloser‘ Block:

Nachdem ein Antrag eingereicht wurde zeigt die Sitzungssteuerung alle Anträge, die bislang eingereicht wurden.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass sich die einzelnen Fraktionen nicht abmelden, sondern warten, bis der GV-Vorsitzende die nächste Phase aktiviert, in welcher die verschiedenen Fraktionen über alle Anträge abstimmen können.

GV Vorsitzender: Übergang zur Abstimmung

Zunächst aktiviert der GV-Vorsitzende die Phase der Abstimmung. Zu Beginn liegen natürlich noch keine Stimmen vor.

Fraktionen stimmen ab

Am Beispiel von Fraktion f3 kann man sehen, wie sich der Bildschirm für die Abstimmungsphase geändert hat.

Jede Fraktion kann die bislang eingereichten Anträge sehen und kann jetzt für jeden eingereichten Antrag ihre Stimmen abgeben, oder auch nicht.

Anmerkung: In der aktuellen Version 1.3 können die Fraktionen nur ‚als Block‘ abstimmen. In späteren Versionen wird es auch die Möglichkeit geben, dass jeder einzeln stimmen kann.

Während der Abstimmung wird nach jeder einzelnen Abstimmung das Ergebnis angezeigt. Am Ende der Abstimmung liegen dann alle Abstimmungen als Liste vor.

Der GV Vorsitzende kann auf seinem Bildschirm sehen, wie viele Stimmen für jeden Antrag eingegangen sind.

Sobald alle Fraktionen alle Anträge abgestimmt haben, sieht der GV-Vorsitzende folgendes Ergebnis:

Damit kann er die Sitzung beenden und eine Niederschrift der gesamt Sitzung anfertigen lassen.

Beenden der Sitzung mit Niederschrift

Wenn er GV Vorsitzende auf das Feld ‚Sitzung beenden‘ klickt wird die Sitzung beendet.

Die Änderung des Bildschirms für die Fraktionen wird hier am Beispiel der Fraktion f2 gezeigt.

Die Fraktion f2 könnte jetzt direkt auf das Feld ‚Niederschrift‘ klicken, um diese zu sehen.

Aktuelle Niederschrift

Letzte Aktualisierung: 13.4.2026, 17:14:09

Niederschrift: Testsitzung

Beginn: 2026-04-13 15:49:21

Teilnehmer

  • f1 (Stimmengewicht: 8)
  • f2 (Stimmengewicht: 9)
  • f3 (Stimmengewicht: 10)

Tagesordnung & Abstimmungen

TOP 1 — Antrag von f1

Ziel:z1z1

Vorteile:v1v1

Risiken:r1r1

  • Ja (8): f1 (8)
  • Nein (9): f2 (9)
  • Enthaltung (10): f3 (10)
  • Ergebnis: Abgelehnt

TOP 2 — Antrag von f2

Ziel:z2z2

Vorteile:v2v2

Risiken:r2r2

  • Ja (10): f3 (10)
  • Nein (8): f1 (8)
  • Enthaltung (9): f2 (9)
  • Ergebnis: Angenommen

TOP 3 — Antrag von f3

Ziel:z3z3

Vorteile:v3v3

Risiken:r3r3

  • Ja (9): f2 (9)
  • Nein (10): f3 (10)
  • Enthaltung (8): f1 (8)
  • Ergebnis: Abgelehnt

BEISPIELE für SIMULATIONS-ANFORDERUNGEN

BEARBEITUNG : 2. April 2026 – 2. April 2026

Auf dieser Seite werden ergänzend zur die Basisversion 1.2 der Demokratie-Labor Software Beispiele für ergänzende Simulations-Anforderungen beschrieben

Diese Seite gehört zur Themenseite DLS : Basisversion 1.2 – Dokumentation

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Beispiele für Simulations-Anforderungen

Fr1

Für die Einschätzung der Möglichkeiten und Risiken könnte eine Simulation helfen, die Bevölkerungsentwicklung differenziert nach Geschlecht und Altersklassen ansatzweise sichtbar zu machen. Dazu ergänzende Informationen darüber, auf welche Weise bislang den sozialen Bedürfnissen der verschiedenen Teilgruppen (Kinder, Jugendliche, junge Eltern, …) Rechnung getragen wird.

Fr2


Für die Einschätzung der Möglichkeit und der möglichen Bedeutung einer Annäherung an Energie-Autarkie könnte eine Simulation die beiden alternativen Szenarien sichtbar machen: (1) Beispiel mit starker Abhängigkeit von allgemeinen Stromnetzen und nicht-erneuerbaren Energien, (2) Beispiel mit starker Autonomie, neuen Technologien, lokaler Vernetzung.

Fr3


Für die Einschätzung der verschiedenen Szenarien (1) Ohne Vorbereitung und (2) mit vorbereitenden Maßnahmen könnte man das Ausgangsszenario für die aktuelle Wasserversorgung samt den möglichen Einflussparametern (Niederschläge, Temperaturen, Fördermengen, Verbrauchsmengen, …) sichtbar machen.

DLS : Basisversion 1.2 – Dokumentation

BEARBEITUNG : 27. März 2026 – 2. April 2026

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.2 der Demokratie-Labor Software anhand eines Beispiels auf der Seite demokratie-labor.com vorgestellt. Sie wird sobald wie möglich auch auf die offiziellen Seite demokratielabor.org übertragen.

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Basisversion 1.2

BILD : Kurzüberblick über die Struktur und den Prozess der Version 1.2

Rollen und Drehbuch

Im Prinzip folgt das Konzept der Software der ‚Hessischen Gemeindeordnung (HGO)‘ sowie der ‚Geschäftsordnung für die Gemeindevertretung und die Ausschüsse der Gemeinde Schöneck‘ vom 30.9.2024. Aktuell werden für die Software folgende Rollen — vereinfachend — berücksichtigt:

  1. Für die notwendige Umgebung einer Sitzung der Gemeindevertretung (GV) ist ein Administrator (admin) vorgesehen, der alle Rahmenbedingungen aktiviert.
  2. Für das Zustandekommen einer GV-Sitzung ist der ‚Vorsitzende der GV‘ vorgesehen, der zwei Dinge tun muss: (i) Vereinbarung eines Sitzungstermins und (ii) Start einer GV-Sitzung am besagten Termin.
  3. Sobald der GV-Vorsitzende gestartet hat, können die einzelnen ‚Fraktionen‘ Anträge einreichen und im Anschluss daran darüber abstimmen.
  4. Das Ende der Antragsphase sowie Beginn und Abschluss der Abstimmungsphase wird ebenfalls vom GV-Vorsitzenden bestimmt (unter Einhaltung der Regeln).
  5. Im realen Sitzungsgeschehen einer GV-Sitzung gibt es noch den ‚Schriftführer‘. Im Rahmen der ‚digitalen GV-Sitzung‘ wird dieser nicht eigens benötigt, da alle Vorgänge ‚automatisch protokolliert‘ werden, so wird auch die abschließende ‚Niederschrift‘ am Ende der Sitzung automatisch erstellt.

Festlegung des Sitzungsschemas

Mit ‚Sitzungsschema‘ sind hier die ‚Rahmenbedingungen‘ für eine GV-Sitzung gemeint.

In einer realen Kommune ist es die Hessische Gemeindeordnung (HGO), welche festlegt, welches die wichtigen politischen Gremien in einer Gemeinde und welches ihre ‚Funktionen‘ sind. Zu diesen politischen Gremien gehört auch die Gemeindevertretung (GV). Sie ist das zentrale Macht-Organ der Gemeinde. Ihre konkrete Arbeitsweise wird in der ‚Geschäftsordnung der GV‘ geregelt.

Die typischen Elemente einer GV sind die gewählten GV Vertreter mit einer maximalen Zahl von Mitgliedern. Die GV der Kommune Schöneck hat 37 Mitglieder. Diese gehören normalerweise verschiedenen Wählergemeinschaften oder Parteien an. Zu Beginn einer Legislaturperiode wird offiziell festgestellt, welche Bürger aus der Kommunalwahl als ‚gewählte Vertreter‘ hervor gegangen sind, welchen ‚Fraktionen‘ sie zugeordnet werden, und wie viele Sitze jede Fraktion in der GV hat.

Beispiel Schöneck 2026

QUELLE: https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2026-03-15/06435026/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=769&stimmentyp=0&id=ebene_3_id_168

QUELLE: https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2026-03-15/06435026/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=769&stimmentyp=0&id=ebene_3_id_168

Durch die Wahlen ist dieses Schema von 6 Fraktionen mit individuell vielen Sitzen für Schöneck ab März 2026 festgelegt.

Für die Software kann man zwar beliebige Schemata vereinbaren — was auch für verschiedene Beispiele nahe liegt –, aber will man die Software für eine bestimmte Gemeinde benutzen — hier z.B. für Schöneck –, dann muss man ein entsprechendes Schema vorgeben.

Diese Festlegung eines Schemas erfolgt durch einen Administrator. Dieser muss sich einloggen

Nach Eingabe seines Passworts erscheint dann eine Abfrage zu wichtigen Eigenschaften des Schemas (welche jederzeit geändert werden können!):

Sobald dieses Schema vereinbart wurde, kann derjenige, welcher die Rolle des Gemeinde-Vorsitzenden innehat, auf der Basis dieses Schemas Termine für Sitzungen vereinbaren und entsprechend dann Sitzungen starten.

Für eine schnelle Demonstration wurde hier ein ‚fiktives Schema‘ vereinbart: Nur drei Fraktionen fr1 – fr3 mit den Sitzen (8, 10, 9).

Vorsitzender legt neuen Termin fest

Soll nun eine GV-Sitzung stattfinden, muss der GV-Vorsitzende als erstes einen ‚Termin‘ für solch eine Sitzung ‚vereinbaren‘.

Ein Pop-up Fenster gibt eine Bestätigung für diesen Termin:

Damit hat der GV-Vorsitzende zu einer GV-Sitzung mit Termin und Ort eingeladen.

Es wird davon ausgegangen, dass sich zum besagten Termin alle GV-Vertreter am besagten Ort einfinden. Die Uhrzeit ist üblicherweise 20h.

Vorsitzender startet ein Sitzung

Um eine Sitzung zu starten muss der GV-Vorsitzende aus der Liste der möglichen Termine den auswählen, zu dem er einladen will.

Wenn der GV-Vorsitzende den Termin vom 4.4.2026 auswählt, bekommt er folgende Rückmeldung:

Wenn der Vorsitzende der GV jetzt auf das Feld ‚Zur Sitzungssteuerung‘ klickt, dann öffnet sich ein Fenster für den Vorsitzenden der GV, um die ‚Sitzungssteuerung‘ zu beginnen:

Gibt der Vorsitzende der GV jetzt das Sitzungspasswort ein, dann öffnet sich ein Fenster, welches eine Sitzungssteuerung ermöglicht.

Phasen-Historie

Man erkennt hier eine neue Information: mit dem vollzogenen ‚Start der Sitzung‘ tritt die Sitzung in eine Abfolge von Phasen ein:

  1. Anmeldung der Teilnehmer
  2. Anträge einreichen
  3. Eingereichte Anträge abstimmen
  4. Beenden mit Erstellung einer Niederschrift

Zugleich wird eine ‚Ausgangslage‘ angezeigt: (1) Um welche Sitzung handelt es sich : Sitzung: Einführungssitzung (2) Wie viele der Fraktionen, welche das Sitzungsschema zulässt, sind aktuell angemeldet: Teilnehmer: 0 / 3. (3) Wie viele Anträge wurden in der Antragsphase bislang gestellt: Anträge: 0 (4) Wie viele Abstimmungen liegen bislang vor: Abstimmungen: 0

Zusätzlich gibt es einen Überblick über die drei möglichen Phasen der Sitzung: ‚Antragsphase starten‘, ‚Abstimmung starten‘ und ‚Sitzung beenden‘.

Zum Farbschema gibt es auf dem Bildschirm keine weiteren Informationen. Es gilt aber:

  • BLAU : Hier kann man anklicken, um die nächste Phase starten
  • GRAU : Dieses Feld ist aktuell inaktiv
  • GRÜN : Dieses Feld zeigt an, welche Phase gerade aktiv ist
  • Im Feld Phasen-Historie wird die Zeit angegeben, wann eine bestimmte Phase gestartet wurde.

Als erstes wird die Phase ‚Anmelden‘ angezeigt.

Damit die Anmeldephase aktiv wird, muss der GV-Vorsitzende dieses Anmeldefeld anklicken.

Fraktionen können sich in eine Sitzung einklinken

Nachdem der GV-Vorsitzende die GV-Sitzung für den 4.4.2026 gestartet hat können die gewählten Mitglieder der GV sich selbst — irgendwo, wo es einen Browser mit Internetverbindung gibt — anmelden. In der aktuellen Version kann sich immer nur eine ‚ganze Fraktion‘ anmelden, was den Fall voraussetzt, dass eine Fraktion immer ‚einstimmig‘ ist. Laut HGO können aber die einzelnen Mitglieder einer Fraktion ‚individuell verschieden‘ abstimmen. Dieser Fall ist für eine spätere Version nach 1.2 vorgesehen.

Es kann sich jetzt jede Fraktion separat auf ihrem eigenen Bildschirm anmelden

Hier ein Beispiel, wie sich Fraktion fr1 anmeldet:

Was man hier sehen kann ist der Fall, dass man sich zwar anmelden kann, aber der Vorsitzende hat die Antragsphase noch nicht gestartet. Fraktion fr1 muss also warten.

Nehmen wir jetzt an, dass der Vorsitzende der GV die Antragsphase gestartet hat, nachdem Fraktion fr1 schon versucht hat ,sich anzumelden.

Man sieht auf dem Bildschirm des Vorsitzenden (1) dass sich schon eine Fraktion angemeldet hat und (2) dass (= GRÜN) die Antragsphase jetzt aktiv ist.

Schauen wir, was auf den Bildschirmen der Fraktionen passiert.

Fr1 wurde auf Eingabeschema umgeschaltet

Der ‚Warte-Bildschirm‘ für fr1 wurde umgeschaltet auf einen ‚Antrags-Bildschirm‘.

Fr2 und Fr3 landen direkt auf dem Antragsbildschirm

Bildschirm des Vorsitzenden GV wurde automatisch aktualisiert

Mit diesen Beispielen wird deutlich, dass sich der Bildschirm des Vorsitzenden der GV sowie die Bildschirme der einzelnen Fraktionen fr1 – fr3 automatisch an die aktive Phase anpassen, indem sie sich wechselseitig ‚abfragen‘ (technisch: ‚polling‘).

Diese wechselseitige Anpassung funktioniert auch in den nachfolgenden Phasen.

Anträge Ausfüllen und Verwalten

Die einzelnen Fraktionen können jetzt Anträge einreichen. Nachfolgend werden Beispiele für jede Fraktion angezeigt.

Wenn eine Fraktion einen Antrag abgesendet hat — sie kann mehr als einen Antrag einreichen — , dann erfolgt eine Bestätigung, dass der Antrag eingereicht wurde und es werden dann alle Anträge angezeigt, die bislang von den Fraktionen überhaupt eingereicht wurden. Hier das Beispiel von Fraktion fr1:

Bildschirm Vorsitzender der GV

Auf dem Bildschirm des GV Vorsitzenden werden die Einreichungen der Anträge wie folgt dargestellt:

Wie man aus dem Steuerungsbildschirm des GV-Vorsitzenden entnehmen kann, haben nun alle 3 Fraktionen Anträge eingereicht, und zwar jede Fraktion einen Antrag.

Jetzt kann der GV-Vorsitzende in den Abstimmungsmodus umschalten.

Was in Version 1.2 noch fehlt das ist eine ausdrückliche Bestätigung von jeder Fraktion, dass sie keine weiteren Anträge mehr einbringen wollen. Hier sei also angenommen, das wäre so: die Fraktionen wollen keinen weiteren Antrag mehr stellen.

Mit der Einleitung der Abstimmungsphase durch den GV-Vorsitzenden werden die Bildschirme der Benutzer automatisch auf den Abstimmungsmodus umgeschaltet. Hier beispielsweise der Bildschirm von Fraktion fr1:

Abstimmung mit allen drei Fraktionen fr1 – fr3

Hier der Bildschirm von Fraktion fr1 (Ausschnitt):

Hier der Bildschirm des GV-Vorsitzenden, nachdem alle drei Fraktionen fr1 – fr3 alle Anträge abgestimmt haben:

Damit kann der GV-Vorsitzende die Abstimmung beenden.

Nach Beendigung der Sitzung : Öffentliche Niederschrift

Wenn der GV-Vorsitzende auf das Feld ‚Zur Niederschrift‘ klickt, wird die gesamte Niederschrift angezeigt.

Eine Fraktion kann auf ihrem Bildschirm auf den Link ‚Zur Startseite‘ klicken

und kann dann auf der Startseite auf das Feld ‚Niederschrift einzeln klicken

Dann wird auch die Niederschrift angezeigt.

Aktuelle Niederschrift

Letzte Aktualisierung: 2.4.2026, 14:59:30

Niederschrift: Einführungssitzung

Beginn: 2026-04-02 06:07:27

Teilnehmer

  • fr1 (Stimmengewicht: 8)
  • fr2 (Stimmengewicht: 10)
  • fr3 (Stimmengewicht: 9)

Tagesordnung & Abstimmungen

TOP 1 — Antrag von fr2

Ziel:Mit Blick auf die vielen Beispiele in Deutschland und Nachbarländern, in denen sich Kommunen – auch Teile großer Städte! – nahezu ‚Energie-Autark‘ gemacht haben, sollte es eine gemeinsame Strategie für Schöneck geben, wie sich die Bürger für ihre Energieversorgung gemeinsam helfen können: Kosten und Abhängigkeiten runter, Krisenfest.

Vorteile:Wie man am Beispiel von vielen hundert Häusern in Schöneck schon sehen kann, lassen sich bei Einsatz von geeigneter Technologie tatsächlich die Kosten deutlich senken, die Verfügbarkeit deutlich erhöhen und die Abhängigkeit von externen Versorgen nahezu ganz aufheben.

Risiken:Mit Blick auf die immer schwieriger werdenden Verfügbarkeit wichtiger nicht-erneuerbarer Energien in einer zunehmend multipolaren Welt, verbunden mit unsicheren Lieferketten mit steigenden Kosten, kann eine Vernachlässigung von einer autarken Versorgung für die Bürger der Kommune zu großen Beeinträchtigungen und Nachteilen führen.

Simulation:https://www.oksimo.org/2026/04/02/beispiele-fuer-simulations-anforderungen/

  • Ja (8): fr1 (8)
  • Nein (10): fr2 (10)
  • Enthaltung (9): fr3 (9)
  • Ergebnis: Abgelehnt

TOP 2 — Antrag von fr3

Ziel:Angesichts einer sich zuspitzenden Wasserproblematik weltweit sollte in Schöneck – in enger Kooperation mit dem Kreis – ein zuverlässiges Informationssystem zur Wasserversorgung der Gemeinde – unter Einbeziehung aller Nachbargemeinden und dem ganzen Landkreis – geben. Jeder Bürger solle jederzeit abfragen können, wie es um die Verfügbarkeit von Wasser aktuell und mit Blick auf die Zukunft bestellt ist.

Vorteile:Mit Blick auf die Dynamik der zukünftigen Wasserversorgung in engem Zusammenspiel mit der weltweiten Klimasituation, dazu auch die Dynamik des lokalen Wasserverbrauchs, ist es für die Bürger nicht unerheblich, rechtzeitig über die kommenden Entwicklungen informiert zu sein. Mögliche Maßnahmen in diesem Bereich benötigen eine kluge langfristige Planung, mit entsprechende finanziellem Aufwand. Eine aktive und überzeugte Beteiligung aller Bürger erscheint als Voraussetzung dafür, dass die Politik diese Aufgaben angeht und löst.

Risiken:Belässt man die Bürger in einer weitgehenden Unwissenheit über die möglichen Veränderungen der Wasserverfügbarkeit, dann können die unerwarteten Engpässe in der Wasserversorgung zu einer großen Unzufriedenheit der Bürger führen, schlimmstenfalls zu einer Panik. Zugleich wäre es kaum möglich in kurzer Zeit das Problem zufriedenstellend zu beheben.

Simulation:https://www.oksimo.org/2026/04/02/beispiele-fuer-simulations-anforderungen/

  • Ja (9): fr3 (9)
  • Nein (8): fr1 (8)
  • Enthaltung (10): fr2 (10)
  • Ergebnis: Angenommen

TOP 3 — Antrag von fr1

Ziel:Mit Blick auf erfolgreiche Beispiele in anderen Kommunen in Deutschland und Nachbarländern sollte ein zentral gelegenes Bürgerzentrum für ganz Schöneck geschaffen werden. Leicht erreichbar für alle Ortsteile mit dem Fahrrad (Kinder, Jugendliche !), als Treffpunkt für alle, mit Cafe, mit moderner Bibliothek (alle Medien, Internet für alle), permanente ‚Serviceangebote‘ für Bürger, attraktive Freizeitangebote für alle Altersgruppen, dazu gehören auch attraktive Kurs- und Workshopangebote für Bürger.

Vorteile:Ein Angebot dieser Art kann nur zentral geschaffen werden. Es würde das ‚Schöneck-Gefühl‘ bei Bürgern deutlich verstärken können, vor allem für Kinder, Jugendliche, und Familien, aber nicht nur. Dies wäre keine Konkurrenz zu den vielen Vereinen, sondern eine wichtige Ergänzung für alle Bürger, welche keinem Verein angehören. Dazu kommt, dass es bislang keine ‚natürlichen‘ Treffpunkte in Schöneck gibt, wo Bürger ‚einfach mal so‘ hinkommen können, um sich mit anderen zu treffen, zu reden, zu spielen und mehr.

Risiken:Sollte in überschaubarer Zeit kein attraktives und für alle Ortsteile leicht erreichbares Bürgerzentrum für alle realisiert werden, dann bleiben große Gruppen der Bevölkerung mit ihren alltäglichen Bedürfnissen weiterhin isoliert, was einem positiven Gemeinsinn eher abträglich ist.

Simulation:https://www.oksimo.org/2026/04/02/beispiele-fuer-simulations-anforderungen/

  • Ja (10): fr2 (10)
  • Nein (9): fr3 (9)
  • Enthaltung (8): fr1 (8)
  • Ergebnis: Angenommen

DEMOKRATIE-LABOR X : WOZU? Hintergrund

BEARBEITUNG : 19. März 2026 – 19. März 2026

Hier werden weitere Texte bereit gestellt, um die vielen Aspekte des Projektes Demokratie-Labor etwas mehr zu vertiefen. Diese Vertiefungen gehören zum Thema DEMOKRATIE-LABOR X : WOZU?

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Im Folgenden ein Text zur Frage, welchen Beitrag die Software des Demokratie-Labors für unsere kommunale Demokratie leisten kann, ergänzt um ein kleines kommentiertes Literaturverzeichnis.

Die Texte stellen eine Kooperation zwischen ChatGPT-5,3 dar, welcher mit Texten in Vorlage getreten ist, und Claude opus 4.6, welcher die Vorlage von chatGPT ergänzt und erweitert hat. Im Fall der Literaturliste hat er einige Fehler korrigiert.

Was verändert das Demokratie-Labor?

Autoren: Ausgehend von den Texten von Gerd Doeben-Henisch hat ChatGPT-5.3 eine Kommentierung generiert, welche von Claude opus 4.6 erweitert und zu einem einzigen Text erweitert wurde.

Das Demokratie-Labor verändert nicht die demokratischen Spielregeln. Die Gemeindevertretung, die Fraktionen, der Vorsitz, die Abstimmungen — all das bleibt, wie es ist und wie es die Hessische Gemeindeordnung vorsieht. Was sich verändert, ist die Qualität dessen, was innerhalb dieser Strukturen geschieht.

Im politischen Alltag entstehen Entscheidungen häufig aus Erfahrungen, situativen Einschätzungen und Überzeugungen, die implizit bleiben und schwer vergleichbar sind. Die Software des Demokratie-Labors setzt genau hier an — nicht durch neue Regeln, sondern durch bessere Werkzeuge.

Drei Mechanismen machen den Unterschied.

Erstens verlangt die Software, dass jeder Antrag ein überprüfbares Ziel benennt, Vorteile und Risiken für die Gemeinde darlegt. Allein das zwingt eine Fraktion, den eigenen Vorschlag auch aus der Gegenposition zu betrachten, bevor er eingereicht wird. Aus einer Meinung wird eine überprüfbare Hypothese über eine mögliche Zukunft.

Zweitens kann jeder Antrag durch eine Simulation ergänzt werden, die zeigt, wie sich eine Maßnahme über Jahre auswirken könnte. Damit verschiebt sich die Grundlage der Abstimmung: weg von Rhetorik, hin zu transparenter Konsequenzdarstellung. Was vorher nur in einzelnen Köpfen vorhanden war, wird gemeinsam sichtbar, diskutierbar und weiterentwickelbar.

Drittens erscheinen alle Anträge mit ihrem vollen Inhalt in der öffentlichen Niederschrift. Bürger können nachvollziehen, was zur Debatte stand, welche Risiken benannt wurden und welche nicht, und warum wie entschieden wurde. Über die Zeit entsteht so ein kollektives Gedächtnis — eine wachsende Wissensbasis aus Vorschlägen, Argumenten und Simulationen.

Zusammengenommen erweitert das Demokratie-Labor das bestehende „Betriebssystem Demokratie“ nicht auf der Ebene der Regeln, sondern auf der Ebene der kognitiven Prozesse. Es stärkt die Fähigkeit einer Gruppe, gemeinsam unter Unsicherheit zu lernen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Der Begriff „kollektive Intelligenz“ beschreibt genau das: Nicht einzelne Akteure sind entscheidend, sondern die Qualität der Interaktion zwischen ihnen.

Die Software liegt seit dem 16. März 2026 als Basisversion 1.0 unter demokratielabor.org vor. Sie ist bewusst einfach gehalten und versteht sich als experimentelles Instrument, das mit den Erfahrungen seiner Nutzer gemeinsam wächst.

Literaturverzeichnis zum Demokratie-Labor

Bereinigte und verifizierte Fassung

Ursprünglich zusammengestellt von ChatGPT-5.3, überprüft und korrigiert von Claude (Anthropic)

Stand: 20. März 2026

Theoretische Grundlagen deliberativer Demokratie

Bächtiger, A., Dryzek, J. S., Mansbridge, J., & Warren, M. (Eds.). (2018). The Oxford handbook of deliberative democracy. Oxford University Press.
→ Standardwerk zur deliberativen Demokratie. Beschreibt, wie demokratische Qualität durch Argumentation, Austausch und Reflexion verbessert werden kann – nicht nur durch Abstimmung.
[✅ Verifiziert]

Landemore, H. (2013). Democratic reason: Politics, collective intelligence, and the rule of the many. Princeton University Press.
→ Entwickelt systematisch das Konzept der kollektiven Intelligenz als demokratisches Fundament. Argumentiert, dass die Vielfalt von Perspektiven in einer Gruppe unter bestimmten Bedingungen zu besseren Entscheidungen führt als Expertengruppen. Theoretische Grundlage für das Demokratie-Labor.
[✅ Verifiziert – Neu hinzugefügt (Ersatz für UN-Habitat)]

Landemore, H. (2020). Open democracy: Reinventing popular rule for the twenty-first century. Princeton University Press.
→ Entwickelt die Idee, dass demokratische Qualität aus der Vielfalt von Perspektiven entsteht. Grundlage für das Verständnis von Demokratie als kollektiver Erkenntnisprozess.
[✅ Verifiziert]

Digitale Plattformen und Deliberation

Aragón, P., Kaltenbrunner, A., Calleja-López, A., Pereira, A., Monterde, A., Barandiaran, X. E., & Gómez, V. (2017). Deliberative platform design: The case study of the online discussions in Decidim Barcelona. In: SocInfo 2017, LNCS vol. 10540, S. 277–287. https://doi.org/10.1007/978-3-319-67256-4_22
→ Zeigt am Beispiel von Decidim, wie digitale Plattformen Diskussion strukturieren können. Besonders wichtig ist die Erkenntnis, dass Designentscheidungen direkten Einfluss auf die Qualität deliberativer Prozesse haben.
[✅ Verifiziert]

Deseriis, M. (2021). Rethinking the digital democratic affordance and its impact on political representation: Toward a new framework. New Media & Society, 23(8). https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1461444820929678
→ Analysiert, welche Handlungsmöglichkeiten digitale Plattformen bieten. Zeigt, dass Software nicht neutral ist, sondern aktiv bestimmt, wie Menschen politisch interagieren.
[✅ Verifiziert – Korrigiert: Erscheinungsjahr 2021, nicht 2020; vollständiger Titel und URL ergänzt]

Cantijoch Cunill, M., Davies, T., Garrett, S. A., & Procter, R. (2020). Online platforms of public participation – a deliberative democracy or a delusion? arXiv:2009.14074. https://arxiv.org/abs/2009.14074
→ Untersucht die Plattformen „Decide Madrid“ und „Better Reykjavik“. Kommt zu dem Ergebnis, dass Plattformen nur dann erfolgreich sind, wenn sie echte Wissensproduktion und kollektive Intelligenz ermöglichen – nicht nur Beteiligung.
[✅ Verifiziert – Neu hinzugefügt (Ersatz für fehlerhafte Angabe „Davies & Procter“: vier Autoren, nicht zwei)]

Gastil, J. (2021). A theoretical model of how digital platforms for public consultation can leverage deliberation to boost democratic legitimacy. Journal of Deliberative Democracy, 17(1), 28–46. https://delibdemjournal.org/article/id/963/
→ Entwickelt ein empirisches Modell, wie digitale Konsultationsplattformen über Deliberation die Legitimität demokratischer Institutionen stärken können. Beschreibt die Kette von Bürgerbeteiligung über Deliberationsqualität bis zur Entscheidungsqualität.
[✅ Verifiziert – Neu hinzugefügt (Ersatz für nicht verifizierbare Quelle „Tilatti 2025“)]

Methoden und Werkzeuge

Salganik, M. J., & Levy, K. E. C. (2015). Wiki surveys: Open and quantifiable social data collection. PLOS ONE, 10(5), e0123483. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0123483
→ Führt das Konzept von „Wiki Surveys“ ein: eine Mischung aus offenen und strukturierten Befragungen. Ziel ist es, kollektive Meinungsräume sichtbar zu machen und Konsens zu identifizieren.
[✅ Verifiziert]

KI und Demokratie

Gudiño, J. F., Grandi, U., & Hidalgo, C. (2024). Large language models (LLMs) as agents for augmented democracy. Philosophical Transactions of the Royal Society A, 382(2285), 20240100. https://doi.org/10.1098/rsta.2024.0100
→ Zeigt, wie KI-Systeme demokratische Prozesse erweitern können, z.B. durch Simulation und Aggregation von Präferenzen. Betont Chancen, aber auch Risiken von Verzerrungen.
[✅ Verifiziert – Autorenname korrigiert: Gudiño-Rosero]

Eigene Arbeiten

Doeben-Henisch, G. (2026). Experiment Nr.19: Generative KI als Moment kollektiver menschlicher Intelligenz. https://emerging-life.org/2026/01/25/experiment-nr-19-generative-kuenstliche-intelligenz-gki-als-momentum-einer-kollektiven-menschlichen-intelligenz-kmi/
→ Entwickelt die These, dass KI nicht als Ersatz, sondern als Verstärker kollektiver Intelligenz zu verstehen ist.
[✅ Eigene Arbeit]

Doeben-Henisch, G. (2026). Experiment Nr.20: Philosophie der Wahrheit als universeller Selbst-Prozess. https://emerging-life.org/2026/03/03/experiment-nr-20-philosophie-der-wahrheit-als-universeller-selbst-prozess/
→ Philosophische Grundlegung des Wahrheitsbegriffs als Prozess, der dem Demokratie-Labor konzeptuell zugrunde liegt.
[✅ Eigene Arbeit]

Doeben-Henisch, G. (2026). Experiment Nr.21: Kommune als Instanz eines Universellen Selbst Prozesses (USP)
Die demokratische Kommune ist nicht nur eine Verwaltungseinheit, die Entscheidungen trifft. Sie ist ein sich selbst organisierender Prozess, der unter Bedingungen permanenter Unsicherheit eine Zukunft erzeugen muss, die es noch nicht gibt — und zwar auf der Grundlage eines Wissens, das immer unvollständig ist und das nur durch den Prozess selbst verbessert werden kann.
[✅ Eigene Arbeit]

Hinweise zur Prüfung

Die ursprüngliche Liste wurde von ChatGPT-5.3 erstellt und anschließend von Claude (Anthropic) systematisch überprüft. Drei Einträge konnten nicht verifiziert werden und wurden durch geprüfte Quellen ersetzt. Ein Eintrag (Deseriis) wurde korrigiert. Alle URLs wurden am 19./20. März 2026 geprüft.

DL-SW : Basisversion 1.0 – Ergänzende Simulation

BEARBEITUNG : 18. März 2026 – 18. März 2026

Auf dieser Seite wird ergänzend zur die Basisversion 1.0 der Demokratie-Labor Software das Beispiel einer ergänzenden Simulation beschrieben

Diese Seite gehört zur Themenseite Demokratie-Labor Software : Struktur und Funktion.

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Simulation als Ergänzung zu einem Antrag

Wie bei der Beschreibung eines 4-Felder Antrags sichtbar wurde, kann ein Antragsteller neben den Antragsfeldern ‚Ziel‘, ‚Vorteile‘ und ‚Risiken‘ auch noch das Feld ‚Simulation‘ benutzen.

In einem ersten Ansatz muss dazu nur der Link auf eine Webseite gesetzt werden, auf der man eine Simulation findet, die man nur anklicken muss, um alle ihre Informationen abrufen zu können.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie eine Simulation ausgelegt ist. Als ‚Grundanforderungen‘ an eine Simulation gelten hier:

  1. Beschreibung einer Ausgangslage mit überprüfbaren Sachverhalten.
  2. Angabe von mindestens einem Ziel, welches erreicht werden soll.
  3. Auflistung von Maßnahmen, die angewendet werden sollen, um die Ausgangslage Schritt für Schritt in eine Situation zu verwandeln, welche nach einer vereinbarten Zeit die Zielvorstellungen nachprüfbar erfüllt.
  4. Angabe von Regeln, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden sollen.
  5. Alle Angaben müssen im Rahmen der Alltagssprache verständlich sein.
  6. Auf Wunsch der Bürger muss sich eine Simulation direkt verändern lassen können.

Im vorausgehenden Beispiel eines Sitzungsprozesses gibt es den Antrag 001 von Fraktion fr1, in der ein Link auf eine Simulation gesetzt wurde: https://oksimo.com/public_theories .

Dieser Link führt zu einem Simulationsserver, welcher auf der Webseite https://oksimo.com/public_theories eine Liste öffentlich verfügbarer Simulationen anbietet. Strenggenommen fehlt in dem Antrag 001 der Fraktion fr1 die Angabe des Namens der gewünschten Simulation. Ein passender Name wäre gewesen ‚Wasserverbrauch-Schoeneck-drei-Brunnen-v2‘.

Klickt man auf diesen Namen, dann öffnet sich ein kleines Fenster:

Klickt man dann auf das Feld ‚Simulate‘, dann öffnet sich ein neues Fenster. Hier kann vor dem Start noch Wünsche äußern: (1) Wie viele ‚Runden‘ soll die Simulation laufen. Voreingestellt ist die Anzahl ’10‘.

Dann kann man (2) auch noch wählen, ob auch Details angezeigt werden sollen (= die in der Simulation benutzen Maßnahmen) oder keine.

Hier wird zunächst nur mal die einfache Version mit 10 Runden gewählt.

Man sieht zu Beginn eine Liniengrafik mit allen wichtigen Parametern:

Diese Fülle ist eher verwirrend.

Man kann nach Belieben aber Parameter ausblenden. Beispielsweise kann man sich z.B. nur auf den ‚Wasserverbrauch gesamt‘ und die ‚Brunnen Gesamtleistung‘ konzentrieren.

Dann erkennt man sofort, dass der Gesamtverbrauch größer ist als die Brunnen von Schöneck hergeben. Die Differenz muss von den Kreiswerken aus anderen Quellen gedeckt werden.

Auf Wunsch kann man sich alle beteiligten Werte auch mit einer Tabelle direkt anzeigen lassen:

Die Beschreibung der Ausgangslage sieht wie folgt aus:

Initial states:
Die Gemeinde Schöneck hat drei Brunnen.,Der mittlere Brunnen heißt Wolfsbrunnen.,Es liegen keine Zeitreihen vor.,Die Angaben zu den Kapazitäten wurden anhand von zwei Gutachten ermittelt.,Es gibt die Zahlen des Pro-Kopf Verbrauchs von Schöneck samt Nachbargemeinde Niederdorfelden mit mit 123 Liter/Tag mit einer durchschnittlichen Steigerung seit 2017 mit 3.2%.,Es gibt die Zahlen der Einwohner von Schöneck von 2011 bis 2022.,Es wird mit der Idealisierung gearbeitet, dass die Absenkung pro Jahr 1.35% beträgt.,Es wird mit der weiteren Idealisierung gearbeitet, dass die jährliche Fördermenge entsprechend um 1.35% vermindert wird.,Der größte Brunnen ist der Brunnen Oberdorffelden.,Der Mittelwert des jährlichen Zuwachs liegt für die Zeit 2011-2022 bei 0.27%,Nach einer Mitteilung von HLNUG vom Mai 2023 ist der Grundwasserpegel seit 2001 um 27% gesunken.,Der kleinste Brunnen heißt Hellerborn Brunnen.
Initial math states:
Einw=11954Anzahl,Zuwachs=0.0027Prozent,ProKopfWasserTag=123Liter,ZuwachsWVerbrauch=0.03Prozent,WVerbrauchGesamt=0Kubikmeter,BrOberdorffeldenKapaz=54KubikmeterStunde,BrWolfsbrunnenKapaz=14KubikmeterStunde,BrHellerbornKapaz=7KubikmeterStunde,BrunnenoberdorffeldenJahr=0Kubikmeter,WolfsbrunnenJahr=0Kubikmeter,BrunnenHellerbornJahr=0Kubikmeter,BrunnenGesJahresleistung=0Kubikmeter,GrundwasserPegelAbnahmeJahr=0.0135Prozent,Jahr=2020Datum,levelflag=0Level

Sollte sich durch Anwendung einer Maßnahme irgendetwas an dieser Ausgangssituation ändern, dann müsste dies entsprechend angezeigt werden.

Überspringt man 9 Runden und geht direkt 10 Jahre weiter dann bekommt man folgende Zustandsbeschreibung:

Round 10

State rules:
Vision rules:
Current states: … Keine Änderungen …
Current visions: Leer

… aber bei den Werten:


Current values:
Einw: 12083Anzahl
Zuwachs: 0.0027Prozent
ProKopfWasserTag: 139Liter
ZuwachsWVerbrauch: 0.03Prozent
WVerbrauchGesamt: 585630Kubikmeter
BrOberdorffeldenKapaz: 51.14KubikmeterStunde
BrWolfsbrunnenKapaz: 13.26KubikmeterStunde
BrHellerbornKapaz: 6.64KubikmeterStunde
BrunnenoberdorffeldenJahr: 279936Kubikmeter
WolfsbrunnenJahr: 72576Kubikmeter
BrunnenHellerbornJahr: 36342Kubikmeter
BrunnenGesJahresleistung: 388854Kubikmeter
GrundwasserPegelAbnahmeJahr: 0.0135Prozent
Jahr: 2023Datum
levelflag: 1Level

kann man durch Vergleich feststellen, dass sich die meisten Werte geändert haben (am Einfachsten zu erkennen, indem man in der Tabelle die einzelnen Spalten vergleicht).

Vorläufige Zusammenfassung Simulation

Dieses Beispiel lässt rudimentär erkennen, wie eine ausgearbeitete Simulation aufgrund der offiziell verfügbaren Daten verschiedener Behörden sehr wohl Sachverhalte erkennbar macht, die ohne solch eine Simulation unsichtbar bleiben würden.

Ob dies nun für eine Gemeindervertretung wichtig ist oder nicht, dass muss natürlich die Gemeindevertretung selbst entscheiden. In vielen — eher in den meisten — Fällen wird es heutzutage ohne eine gute Simulation nicht möglich sein, komplexe Sachverhalte angemessen einzuschätzen. Erschwerend kommt hinzu, dass ja die Werte in einem Sachverhalt — z.B. Wassererzeugung — mit den Werten in einem anderen Sachverhalt — z.B. Wasserverbrauch einer Kommune — direkt zusammen hängen. Dazu kommen wichtige Klimawerte, Geländebeschaffenheit, Anforderungen der Industrie, der Landwirtschaft, geltende Gesetze, Bewirtschaftung und Kontrolle von Brunnen, und einiges mehr.

Im weiteren Verlauf des Demokratie-Labor Projektes wird auch nach anderen Formen von Simulationen geschaut, welche in ihrer Nutzung für die Bürger möglicherweise noch geeigneter sind.

DL-SW : Basisversion 1.0 – Struktur und Funktion

BEARBEITUNG : 18. März 2026 – 18. März 2026

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.0 der Demokratie-Labor Software mit ihrer Struktur und ihren Funktionen beschrieben, wie sie seit dem 16. März 2026 vorliegt.

Diese Seite gehört zur Themenseite Demokratie-Labor Software (DL-SW).

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Wichtige Funktionsbereiche

Die aktuelle Startseite spiegelt die wichtigen Funktionsbereiche direkt wieder.

Bereitstellung der Umgebung

In der realen Kommune gibt es geltende Gesetze und Vorschriften, was eine Gemeindevertretung (GV) ist, wie sie zustande kommt und wie sie arbeitet.

Für die Software des DL wird dies dadurch geregelt, dass es einen ‚Administrator‘ gibt, der die ‚Rahmenbedingungen‘ für eine GV-Sitzung bereitstellt.

In der Basisversion 1.0 gibt es immer nur eine GV-Sitzung. In einer kommenden Version wird vorausgesetzt, dass es eine ‚Legislaturperiode‘ gibt, die eine größere Zahl an GV-Sitzungen als Einheit berücksichtigt.

Das Schema für Basisversion 1.0 geht wie folgt:

Dieses Schema ist gedacht als allgemeines Schema einer Sitzung der Gemeindevertretung (GV). In diesem Beispiel gibt es 4 Fraktionen mit einem unterschiedlichen Stimmengewicht aufgrund unterschiedlich vieler Mitglieder aufgrund der Kommunalwahl.

Der Administrator legt hier noch ein Passwort für jede Sitzung fest, so dass nur die Mitglieder einer Fraktion sich hier einloggen und aktiv werden können. In späteren Versionen kann möglicherweise auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung (VGV) selbst ein Sitzungspasswort festlegen. Damit könnte man mit der Software des DL auch mehrere Gemeindevertretungen parallel arbeiten lassen. Dies wäre für eine Gaming-Version interessant.

Die Zahl ’24‘ repräsentiert die maximale Anzahl von Anträgen für eine GV-Sitzung. Diese Zahl kann frei gewählt werden. Für eine Softwareversion empfiehlt es sich, die Zahl der möglichen Anträge zu begrenzen (z.B. nicht mehr als 12). In der Realität gibt es diese Beschränkung nicht. Dies kann dann zur Folge haben, dass die Anzahl der Anträge die Mitglieder einer GV zeitlich und kräftemäßig überfordert. Dies kann die ‚Qualität‘ der Arbeit beeinträchtigen.

Dieses Schema gilt dann ab dem Zeitpunkt der Speicherung durch den Administrator so lange, bis der Administrator das Schema wieder ändert. In einem spielerischen Zusammenhang kann dies öfters geschehen. In der Realität gilt das Schema einer GV-Sitzungf ür eine komplette Legislaturperiode, also in Hessen 5 Jahre.

Festlegung eines Termins

Die Festlegung eines Termins geschieht hier durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV), welcher dies in der Realität natürlich mit den Fraktionen zuvor abstimmt.

Bei der Anmeldung eines Termins wird auch der ‚Ort‘ angegeben, ein möglicher ‚Titel‘ und eventuell eine kurze ‚Beschreibung‘ von wichtigen Punkten. Was hier fehlt ist eine ‚Uhrzeit‘.

In der aktuellen Basisversion 1.0 ist letztlich nur entscheidend, welche ‚Anträge‘ für die Sitzung eingereicht werden, über welche dann abgestimmt werden kann.

Sitzung starten

Sobald ein Termin vorliegt, kann zu diesem Termin eingeladen werden. Dies geschieht auch über den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV).

In der aktuellen Basisversion 1.0 kann der VGV zwischen mehr als einem Termin ‚aus der Zukunft‘ auswählen.

Hier wird die ‚konstituierende Sitzung am 29.April 2026‘ gewählt.

Elemente einer GV-Sitzung

Eine konkrete GV-Sitzung wird hier mit drei Elementen dargestellt: Anmeldung der Fraktionen, Einreichen von Anträgen sowie dem Abstimmen dieser Anträge.

Fraktionen melden sich an

In der Realität müssen sich Fraktionen zur Sitzung nicht anmelden, da sie ja aufgrund der Wahl offiziell bekannt sind und grundsätzlich die Berechtigung haben, bei jeder offiziellen GV-Sitzung teilzunehmen.

In der Softwareversion einer GV-Sitzung müssen sich die teilnehmenden Fraktionen aber anmelden, um sicher zu stellen, dass sich nicht irgendwer anmeldet, sondern eine der registrierten Fraktionen. Außerdem besteht in der Softwareversion einer GV Sitzung ja immer die Möglichkeit, dass die Fraktionen sich nur online beteiligen und es ohne Anmeldung nicht klar wäre, wie viele sich tatsächlich beteiligen.

Fraktionen reichen Anträge ein

Für die Einreichung eines Antrags muss sich die jeweilige Fraktion zuvor auch anmelden, damit der Antrag als Antrag der jeweiligen Fraktion registriert werden kann.

Wenn eine Fraktion sich für die Einreichung eines Antrags angemeldet hat, dann erscheint eine 4-Felder-Schema, welches für einen Antrag ausgefüllt werden kann, aber nicht muss.

Will eine Fraktion aber, dass die anderen Fraktionen möglicherweise zustimmen, dann sollte der Antrag möglichst überzeugend rüberkommen.

Dieses Schema gilt für die Basisversion 1.0. Je nach Erfahrung in der Zukunft, kann man dieses ändern.

Die Felder ‚Ziele‘, ‚Vorteile‘ und ‚Risiken‘ sind vermutlich für jeden einigermaßen verständlich, weniger das Feld ‚Simulation‘.

Bei dem Feld ‚Ziele‘ ist allerdings zu beachten, dass es nicht ausreicht ’nur schöne Worte‘ zu benutzen. Die Zielbeschreibung sollte Elemente enthalten, aufgrund deren sich in der Realität ‚überprüfen‘ lässt, ob der gewünschte Zielzustand eingetreten ist oder nicht.

Das Ziel ‚Simulation‘ ist für Gemeindesitzungen eher ungewöhnlich. Es besagt, dass eine Fraktion ergänzend zu ihren Antrag eine Simulation erstellt, welche dann jede Fraktion online einsehen kann.

Die Softwareversion 1.0 erlaubt einen Link auf solch eine online verfügbare Simulation, z.B. auf https://oksimo.com. Dies ist ein neuartiger Simulator, auf dessen Webseite man Simulationen zugänglich machen kann, welche eine Arbeitsgruppe erstellt hat.

Dieser Antrag ist ziemlich realistisch, da die Gemeinde Schöneck zwar direkt verantwortlich ist für eine ausreichende Versorgung der Einwohner, die Umsetzung der Versorgung mit ausreichend Wasser aber an die Kreiswerke des Main-Kinzig Landkreises delegiert hat. Da es in den zurückliegenden Jahren aufgrund der allgemeinen beschränkten Wasserverfügbarkeit aber wiederholt zu Wasserengpässen im Kreis gekommen ist wäre es aus verschiedenen Gründen sehr ratsam, dass die Gemeinde ihre Einwohner regelmäßig über die Gesamtlage und insbesondere über die spezielle Situation in Schöneck informiert.

Mit Absendung des Antrags gibt es eine Rückmeldung an die Fraktion:

In diesem Beispiel gibt es ein Ziel, für welches das Anbieten einer zusätzlichen Simulation sehr hilfreich sein könnte. Der Punkt ‚Simulation‘ wird HIER beispielhaft behandelt.

Abstimmung über alle Anträge

Wenn sich eine Fraktion zur Abstimmung anmeldet, dann werden alle Anträge angezeigt, die eingereicht wurden.

Am Beispiel von Fraktion fr1 — mit einem fiktiven Abstimmungsverhalten –bekommt die Fraktion folgende Rückmeldung (jetzt kumuliert für alle Entscheidungen):

Niederschrift der Sitzung

Wenn alle Fraktionen abgestimmt haben, dann kann man die ‚Niederschrift‘ anklicken und man sieht alle Anträge einzeln mit allen Abstimmungen mit jeder einzelnen Fraktion und dann zusammen.

Demokratie-Labor Software (DL-SW)

BEARBEITUNG : 21. Febr 2026 – 4.April 2026

Auf dieser Seite werden verschiedene Themen aus dem Bereich der Software (SW) für das Projekt Demokratie-Labor X vorgestellt. Die SW dient als ‚Werkzeug‘, um demokratische Prozesse unterschiedlicher Art zu unterstützen.

Email-Kontakt zur Arbeitsgruppe:

kontakt@buerger-im-gespraech.org

Mögliche Anwendungskontexte

(Zuletzt: 17.März 2026)

Eine Software ist ein Werkzeug, welches bei unterschiedlichen Arbeiten Unterstützung leisten kann. Dies können viele unterschiedliche Alltagssituationen sein.

Hier drei Beispiele, für welche die Arbeitsgruppe einen Einsatz plant:

  1. Arbeit : Bürger versuchen anhand realer Themen aus der Gemeinde heraus zu finden, welche Ziele mit welchen Maßnahmen gemeinsam am besten erreicht werden können.
  2. Gaming : Bürger versuchen im spielerischen Wettstreit mit anderen heraus zu finden, welche Gruppe im Laufe einer fiktiven Legislaturperiode am Ende die besten Ergebnisse erreicht hat.
  3. Forschung : Forscher können durch systematisches Variieren von Ausgangslagen, benutzten Maßnahmen und erreichten Ergebnissen Hinweise finden, welche Form des Vorgehens die meisten Chancen für ein vorgegebenes Ziel bieten.

Jedem ist natürlich freigestellt, irgendeine andere Anwendung zu planen.

Die Sicht des Benutzers

(Zuletzt: 17.März 2026)

Einen direkten Zugriff auf die Software hat der Benutzer über einen Webbrowser mittels Handy, Tablet, Laptop oder PC.

Man kann die SW alleine benutzen (nicht so spannend) oder zusammen mit anderen. Zusammen mit anderen kann man online spielen oder auch ‚live‘ in einem Raum, wo alle zusammen sind. Diese letzte Variante — möglicherweise sogar in einem Gasthaus — bietet den größten Unterhaltungswert.

Als Arbeitsgruppe werden wir versuchen, mit solchen live-Veranstaltungen zu starten 🙂

Die Architektur der SW

(Zuletzt: 17.März 2026)

Diese einfache Skizze zeigt auf Seiten der Benutzer verschiedene Rollen, welche von der SW unterstützt werden. Grob braucht es einen Administrator für die Softwareumgebung, dann kann es einen Vorsitzenden der Gemeindevertretung (GV) geben, dann Vertreter verschiedener Fraktionen, und möglicherweise weitere Rollen.

Die Benutzer benötigen einen Webbrowser, mit dem sie auf einen Webserver zugreifen können. Dort ist die SW getrennt nach jenen Modulen (HTML, Javaskript), welche den Bildschirm bedienen, und solchen Modulen (CGI, JSON), welche die eigentlichen Prozesse abbilden. Diese Prozesse erlauben es, dass viele Benutzer gleichzeitig und unabhängig voneinander etwas tun.

Die offizielle Startseite

(Zuletzt: 17.März 2026)

Die offizielle Startseite für die Software findet sich unter der Adresse

URL : https://demokratielabor.org/

Diese Seite enthält immer die letzte stabile Version. Zusätzlich gibt es andere Webseiten, welche für die weitere Entwicklung der SW genutzt werden. Dies ist wichtig, da die DL-SW sich durch die Benutzung seitens der Bürger nach und nach weiter entwickeln soll.

Die Software als Struktur und in Funktion

(Zuletzt: 4.April 2026)

Das Entwicklungs-Konzept

Die großen Linien des Projektes werden im Experimental-Blog Emerging Life entwickelt. Die konkrete Umsetzung erfolgt am Beispiel der Kommune 61137 Schöneck unter Berücksichtigung der Hessischen Gemeindeordnung (HGO), der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung (GV) und der realen Erfahrungen von aktiven Mitgliedern der GV. Die direkte Umsetzung all dieser Ideen in ein konkretes Programm erfolgt unter Einbeziehung der generativen KI ChatGPT (mehrere Versionen) von openai und Claude (ab Version 4.5) von Anthropic. Parallel zur Softwareentwicklung werden auch mögliche Einsatzszenarien untersucht und vorbereitet. Im Vordergrund steht bislang der Einsatz für Bürger aus dem Ort und für Schulen. Mittel- und langfristig kann die Software möglicherweise auch als unterstützendes Werkzeug für die reale Gemeindevertretung interessant werden.

Basisversion 1.3

(Zuletzt: 4.April 2026)

Speicherung von mehr als einem Gemeindeschema möglich. Eine erste Dokumentation gibt es HIER.

Basisversion 1.2

(Zuletzt: 30.März 2026)

Nach Fertigstellung von Basisversion 1.1 konnte relativ schnell schon die Basisversion 1.2 fertig gestellt werden. Eine erste Dokumentation gibt es HIER.

Basisversion 1.0

(Zuletzt: 18. März 2026)

Dies ist die Startseite von Basisversion 1.0 ab dem 16. März 2026. Eine genauere Beschreibung der Struktur und der Funktion dieser Software findet sich HIER.

Sobald neuere Versionen der Software verfügbar sind werden diese separat beschrieben.

DEMOKRATIE-LABOR X : WOZU?

BEARBEITUNG : 21. Febr 2026 – 19. März 2026

Hier wird kurz das Ziel des Projekts ‚Demokratie-Labor X‘ am Beispiel der Gemeinde von Schöneck vorgestellt: Demokratie verstehen, ausprobieren und gemeinsam besser machen – jederzeit, online oder vor Ort

Email-Kontakt zur Arbeitsgruppe:

kontakt@buerger-im-gespraech.org

Demokratie-Labor : Wozu?

Eine Kommune wie Schöneck ist Teil einer demokratischen Gesellschaft. Die Bürger wählen Vertreter in die Gemeindevertretung, die wichtige Entscheidungen für das Gemeindeleben treffen. Diese gewählten Vertreter tragen eine große Verantwortung: Sie sollen im Interesse aller Bürger handeln und Lösungen für Gegenwart und Zukunft finden.

Damit gute Entscheidungen möglich sind, braucht es zweierlei:
Wissen über die Situation der Gemeinde und einen guten Austausch zwischen Bürgern und Politik. Beides ist heute nicht selbstverständlich. In vielen Kommunen sinkt das Vertrauen in politische Institutionen, und zugleich wissen viele Bürger nur wenig darüber, wie kommunale Entscheidungen tatsächlich entstehen.

Hier setzt das Demokratie-Labor an.

Ein Demokratie-Labor ist ein offenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Alter oder politischer Erfahrung. Es bietet die Möglichkeit,

  • die Abläufe der Kommunalpolitik besser zu verstehen
  • Fragen zu stellen
  • gemeinsam über Herausforderungen der Gemeinde nachzudenken
  • und neue Ideen auszuprobieren

Dabei kommt eine einfache Software zum Einsatz, die über Smartphone, Tablet oder Computer erreichbar ist. Mit dieser Software werden die Abläufe einer Gemeindevertretung in vereinfachter Form nachgestellt. Bürger können so selbst erleben, wie Entscheidungen entstehen, welche Informationen benötigt werden und welche Folgen unterschiedliche Lösungen haben können.

Das Besondere: Diese Simulation kann jederzeit genutzt werdenalleine zu Hause, gemeinsam mit Freunden online oder als Live-Veranstaltung vor Ort, zum Beispiel in einem Gasthaus. Im Moment trifft sich die Arbeitsgruppe wöchentlich und bereitet die Software für einen ersten Einsatz mit Bürgern vor (möglicherweise ab April 2026). oder bei einem Treffen. So kann jeder im eigenen Tempo ausprobieren, wie Kommunalpolitik funktioniert.

Ziel ist es, das gemeinsame Wissen über die eigene Gemeinde zu stärken. Je besser Bürger, Verwaltung und Politik einander verstehen, desto leichter wird es, gute Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Dieses wachsende gemeinsame Verständnis kann man auch als „Kommunale Intelligenz“ bezeichnen – die Grundlage für erfolgreiches gemeinsames Handeln.

(Für weitere Erläuterungen zum Demokratie-Labor siehe HIER. (19.3.2026))

In Schöneck gibt es eine Zukunftswerkstatt, die solche Prozesse zusätzlich unterstützen kann.