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D@W : WORUM ES GEHT?

Beginn: 18.Nov 2024

Letzte Änderung: 1.Dez 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kommentare an: datw@oksimo.org

KONTEXT

Der folgende Text ist Teil des Buches ‚Demokratie@Work (kurz: D@W).

WORUM ES GEHT?

In dem Buch D@W geht es um eine Anleitung, wie jeder in seiner Umgebung demokratisch leben kann. Dazu wird es notwendig sein, zu Beginn zu erläutern, was im Kontext dieses Buches unter ‚Demokratie‘ im Unterschied zu einer ‚Autokratie‘ verstanden wird. Jeder, der Lust hat, kann zu den Texten auch Kommentare schreiben (oder sprechen :-))(siehe Mailadresse für Kontakt).

D@W : EINLEITUNG (Version 1)

Letzte Änderung: 12.Nov 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: info@oksimo.org

KONTEXT

Der folgende Text ist Teil des Buches ‚Demokratie@Work (kurz: D@W).

EINLEITUNG (Version 1)

(Die neue Version 2 kann man HIER lesen)

Der Auslöser für dieses Buch sind die aktuellen Veränderungen im Umfeld von Demokratien weltweit und national.

Während man in den 1920-iger Jahren und dann direkt nach dem zweiten Weltkrieg eine starke Zunahme von Demokratien in westlichen Ländern und dann auch weltweit beobachten konnte, vermehren sich die Anzeichen seit den 2020-iger Jahren, dass Demokratien schwächeln, wichtige ihrer Eigenschaften verlieren oder dass sie gar ganz in ein autokratisches System zurückfallen. Gleichzeitg ist ein Erstarken von Autokratien weltweit unübersehbar, bei gleichzeitig zunehmender Vernetzung unter diesen.

Unabhängig von den jeweiligen gesellschaftlichen Formaten erleben die Menschen in ihrem Alltag mindestens ein Stagnieren ihrer Lebensverhältnisse (in den ehemals wohlhabenden Ländern) oder eine beginnende Verschlechterung. Bislang eher ‚arme‘ Ländern erleben einen Daueralltag am Rande der Erträglichkeit, massive Umweltzerstörungen, kriegerische Auseinandersetzungen, Unterdrückung und Flucht in großem Stil.

Dazu kommen weltweit unübersehbar immer häufiger und immer intensiver Naturkatastrophen in Form von Hitzewellen, Starkregen und heftigsten Stürmen, die schon jetzt Schäden hervorrufen, die weit über alles hinausgehen, was die Menschen bisher erlebt haben.

Im Bereich der Ressourcen, die Menschen zum Leben brauchen, bricht immer mehr alles weg, was für die Ernährung, für ein Wohnen, für die Arbeit, für Ausbildung und für eine Zukunftssicherung zentral ist.

Dies führt bei den Menschen zu Verzweiflung, zu Hofffnungslosigkeit, zu Wut, zum Vertrauensverlust in die politisch Verantwortlichen und in die Institutionen des Staates.

Während autokratische Systeme die Not und die Verzweiflung ihrer Bürger rücksichtslos ausblenden, zum Schweigen bringen, sie weg-lügen, sind die politisch Verwantwortlichen in noch demokratischen Staaten íhren Bürgern direkter ausgeliefert. Einfach wegsperren oder niederknüppeln kann man die Unzufriedenheit der Bürger nicht, aber man kann vertuschen, man kann lügen, man kann schnelle Versprechungen machen, von denen man wissen kann, dass sie letztlich nichts verbessern sondern verschlechtern.

Die rudimentären Mechanismen der ‚Verantwortung gegenüber den Bürgern‘ durch periodische Wahlen erweisen sich mittlerweile als zu schwach. Innerhalb einer Wahlperiode können die politisch Verantwortlichen mehr kaputt machen als sie in der gleichen Zeit wieder reparieren könnten. Ein unfähiges politisches System kann auf diese Weise in wenigen Wahlperioden ein Land ‚an die Wand‘ fahren.

Wenn in einer solchen Situation die Bürger voller Verzweiflung jeden wählen, der einfach nur ‚anders‘ ist ohne Rücksicht darauf, dass der ‚vermeintliche Heilbringer‘ selbst über keinerlei wirksamen Lösungen verfügt, dann ist dies — normalerweise — der letzte Akt einer demokratischen Bevölkerung; die Demokratie beginnt sich genau in diesem Moment einer ‚verzweifelten blinden Wahl‘ aufzulösen.

Mit dem Verlust der ‚Wahrheit‘ beginnt die große ‚Dunkelheit‘, die aus sich heraus keine Rückkehr kennt.

Genau an diesem Punkt in der Geschichte der Menschen auf diesem Planeten als Teil einer Biosphäre, ohne die kein einziger Mensch leben kann, setzt dieses Buch ein.

  1. Kann eine Demokratie heute überleben?
  2. Kann eine Demokratie gerade in der aktuellen Situation vielleicht sogar mehr erreichen als jede bekannte Autokratie?

Die Antworten auf beide Fragen heißen klar: ‚Ja‘!

BiG WALD : BERICHT von der EXKURSION am 10.Nov.2024. Dazu: DEMOKRATIE in SCHÖNECK – Etwas Neues?

Letzte Änderung: 16.Nov 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch (BiG-Koordinator)

Email: big@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Liste der BiG-Rundbriefe

BEGINN TEXT

Liebe Alle,

Hier ein kurzer Bericht von der BiG WALD-Exkursion vom 10.11.24 in Kooperation mit dem Vogelschutzverein Schöneck. 

BILD : Die Gruppe der Teilnehmer vor dem Haus der Vogelschutzfreunde. Die Frau mit dem Korb vor dem Fenster ist Monika
Pickert-Andres und neben ihr ‚im Fenster‘ ihr Mann Thomas
Andres. Yvonne Heil ist die Dritte von links.

Am 10.11.24 fand in Kooperation von BiG (Bürger im Gespräch) und dem Vogelschutzverein Schöneck eine Exkursion im „Wald zwischen Kilianstädten und Büdesheim‘ statt. Unter dem Titel „Jetzt wird’s tiny Die faszinierende Biologie der Moose und Flechten“ wurde das Thema Moose und Flechten als Teil unseres Ökosystems beleuchtet.

Hierzu hatte BiG zwei Biologen geladen. Monika Pickert-Andres und ihr Mann Thomas Andres als versierte Fachleute boten uns hochinteressante Einblicke in die Welt der Mikrohabitate. Sehr anschaulich präsentierten sie die Biologie dieser besonderen Arten. Auch wurden Exemplare aus anderen Waldregionen demonstriert. Die Teilnehmer konnten sich zusätzlich mikroskopische Exponate und andere Sammelstücke unter dem Binocolar anschauen.

Bei einem Rundgang durch den Wald konnte anschaulich gezeigt werden, dass dieser Wald wenige Flechtenarten enthält, verschiedene Moosarten konnten jedoch angesprochen werden. Beide wiesen auf die Bedeutung dieser Lebewesen hin und führten ihren Stellenwert im globalen Ökosystem auf.

Anschließend gab es im Vogelschutzvereinshäuschen bei Kaffee und Kuchen einen lebhaften Austausch interessierter Bürger.

Anmerkung: Weitere Exkursionen werden folgen, dazu auch bald ‚Round Table Gespräche‘ mit Experten zu verschiedenen Themen unseres Waldes.

DEMOKRATIE in SCHÖNECK – Etwas Neues?

Im letzten Rundbrief ( Siehe: https://www.oksimo.org/2024/11/04/rundbrief-big-wald-ankuendigung-exkursion-so-10-nov-24-14-16h-bericht-vom-so-27-okt-24-demokratie-in-schoeneck-impressionen/ ) hatten wir an dieser Stelle von einem Brief berichtet, den wir vom Gemeindevorstand Schöneck am 21.Okt als BiG bekommen haben. Es ging um den Hinweis, dass wir als ‚Privatleute‘ in Zukunft für die Nutzung von Räumen der Gemeinde entsprechend der Gebührenordnung zahlen müssten. Zum Glück hatte wir vor dem Start der Bürgerinitiative ‚Bürger im Gespräch (BiG)‘ – damals noch im Coronajahr 2022 – das Problem mit den Gebühren für ‚normale Bürger‘ schon erkannt. Kurz bevor wir deswegen die Idee von einer ‚Partei übergreifenden Bürgerinitiative‘ wieder fallen lassen wollten, entdeckte einer, dass es im Deutschen Parteigesetz den §1.2 gibt, der alle Parteien dazu auffordert, sich nicht nur um Bürger zu bemühen, die bereit sind, sich innerhalb der wichtigen Fraktionen zu engagieren, sondern sich auch ganz grundsätzlich für Bürger einsetzen sollten, um diese zu ermutigen, sich als Bürger für Themen der Gemeinde zu engagieren. Da einer den direkten Draht zum Vorstand des Grünen Ortsverbands Schöneck hatte, wurde dieser gefragt, ob er sich vorstellen könnte, solch eine Bürgerinitiative im Sinne des §1.2 zu unterstützen (jede andere Partei hätte es auch sein können!). In einer denkwürdigen Sitzung am 5.Januar 2023 entschied der Vorstand, sich auf das Risiko Bürgerinitiative einzulassen. Immerhin konnte der Vorstand zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, was sich daraus entwickeln würde, insbesondere auch unter der Bedingung, den Bürgern in BiG völlig freie Hand zu lassen. Was würde dies im weiteren Verlauf für den Grünen Ortsverband bedeuten?

23 Monate später wissen wir, was passiert ist: Es gibt vier aktive Themengruppen (Wald, Wasser, Geoinformationssysteme, Energie) und es gibt spannende Pläne für das Jahr 2025.

Als BiG haben wir dem Gemeindevorstand entsprechend am 21.Okt 2024 geantwortet. Am 7.Nov 2024 konnte uns dann Frau Bürgermeisterin Wacker in einem Schreiben mitteilen, dass der Gemeindevorstand unser Vorgehen nach §1.2 des Parteiengesetzes mit Unterstützung des Grünen Ortsverbands akzeptiert. Dies ist natürlich sehr erfreulich. Auf einen Hinweis in unserem Antwortschreiben vom 27.Okt 24, dass es für eine bürgerfreundliche Atmosphäre in unserer Gemeinde vielleicht hilfreich wäre, dass alle Bürger, die sich zu einer Bürgerinitiative zusammen schließen – auch unabhängig von einer konkreten Partei –, Räume der Gemeinde unentgeltlich nutzen können, ist der Gemeindevorstand nicht eingegangen. Aber, was noch nicht ist kann vielleicht noch werden 🙂 

Für alle Bürger in der Gemeinde ist es aber vielleicht eine wichtige Anregung, zu wissen, dass sie über den §1.2 jede Partei in der Gemeinde zwecks Unterstützung fragen können. Das regt zum ‚Träumen‘ an: wenn tatsächlich alle (!) Parteien auf diese Weise immer mehr Bürger für ein parteiübergreifendes Engagement zu wichtigen Themen in der Gemeinde motivieren könnten? … 

Wir als BiG-er freuen uns erst mal, dass wir engagiert weiter arbeiten können. Ob der Grüne Ortsverband sich auch über uns freut? Politik kann spannend sein 🙂

Herzliche Grüße,

Gerd Doeben-Henisch

(Koordinator von BiG)

PS2: Gerd Doeben-Henisch ist Bürger von Schöneck, emeritierter Prof. der Frankfurt University of Applied Sciences und ist Mitglied im Vorstand der Grünen Schöneck.

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DEMOKRATIE

Nach dem Grundgesetz sind alle gewählten Vertreter nur ihrem Gewissen und dem ‚Wohl des Volkes‘ verpflichtet. Selbst Parteiprogramme dürfen diese individuelle Entscheidung nicht eingrenzen! Dies ist eine sehr starke Form von repräsentativer Demokratie. Was aber ist, wenn die Bürger das Vertrauen in die gewählten Vertreter verlieren? Miteinander  reden kann helfen … BiG (Bürger (auch gewählte Vertreter) im Gespräch) versteht sich als kleiner Beitrag zu dieser großen Aufgabe.

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AKTUELLE BiG-THEMENGRUPPEN

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Zum BiG-Email-Rundbrief:

!!! Hinweis:  Emails an die Adresse big@oksimo.org landen NICHT automatisch auf dem Verteiler. Dieser ist geschützt, auch wegen der ausdrücklichen Bitte einzelner, ihre Adressen zu schützen !!!

Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:

  1. LISTE START : Anmelden zur BiG-Email-Liste
  2. LISTE STOP : Abmelden von der Liste
  3. ALLE : Ihr eigener  Text darf an alle Teilnehmer weitergeleitet werden

D@W : EINLEITUNG : Autokratien und Demokratien – Minimale Definitionen (Version 2)

Letzte Änderung: 15.Dez 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kommentare an: datw@oksimo.org

KONTEXT

Der folgende Text ist Teil des Buches ‚Demokratie@Work (kurz: D@W).

EINLEITUNG : Autokratien und Demokratien – Minimale Definitionen (Version 2)

(Die Version 1 kann man HIER finden)

Der Auslöser für dieses Buch sind die aktuellen Veränderungen im Umfeld von Demokratien weltweit und national.

Während man in den 1920-iger Jahren und dann direkt nach dem zweiten Weltkrieg eine starke Zunahme von Demokratien in westlichen Ländern und weltweit beobachten konnte, mehren sich die Anzeichen seit den 2020-iger Jahren, dass Demokratien schwächeln, wichtige ihrer Eigenschaften verlieren oder dass sie gar ganz in autokratische Systeme zurück fallen. [1] Gleichzeitig ist weltweit eine zunehmende Vernetzung von Autokratien zu beobachten. [2]

Eine einfache, sehr grundsätzliche Charakterisierung einer ‚Autokratie‘ könnte so lauten: ab einem bestimmten Zeitpunkt hat es jemand geschafft, so viel Macht samt genügend vielen ‚Vasallen‘ für sich einzusammeln, dass er ab dann allen anderen Menschen in seinem Land seinen Willen aufzwingen kann. Echte Opposition kann nicht mehr stattfinden.

Eine ebenso grundsätzliche Charakterisierung von ‚Demokratie‘ könnte lauten: eine Demokratie ist keine Autokratie. Dies besagt: ab einem bestimmten Zeitpunkt hat sich ein Land auf eine Menge von Regeln (‚Verfassung‘) geeinigt, die vorgeben, wie die ‚Macht‘ im Land für bestimmte Zeiträume auf eine Gruppe von Bürger übertragen wird, die durch öffentliche ‚Wahlen‘ ermittelt wurden.

Jene grundlegenden Regeln, die meist als ‚Verfassung‘ bezeichnet werden, haben eine Eigenschaft, die sie von allen anderen möglichen Regeln abheben: sie bilden die ‚Master-Regeln‘, die allen anderen möglichen Regeln innerhalb einer demokratischen Gesellschaft zu Grunde liegen. Die ‚Master-Regeln (die Verfassung) legen fest, wie das ‚Spiel‘ (der demokratische Alltag) gespielt werden soll. Damit die ‚Einhaltung der Master-Regeln‘ minimal ‚abgesichert‘ werden kann, braucht es eine Institution, die von den politisch Handelnden ‚unabhängig‘ ist. Bei normalen Spielen — z.B. im Sport — ist dies ein ‚Schiedsrichter‘, in demokratischen Gesellschaften ist dies ein ‚oberstes Gericht’ (z.B. ein ‚Verfassungsgericht‘), das für Bürger wie gewählte Vertreter als ‚Entscheidungsinstanz‘ auftritt. Die Master-Regeln sehen normalerweise auch vor, auf welche geordnete Weise eine demokratische Gesellschaft ihre Master-Regeln ändern kann.

Innerhalb der Master-Regeln gibt es einige zusätzliche Regeln. Im Kern sagen sie Folgendes: (i) Die gewählten Vertreter vereinbaren ‚ausführende Organe‘, die die Politik real umsetzen müssen, aber kontrolliert bleiben von den gewählten Vertretern. (ii) Damit Bürger ‚verantwortlich wählen‘ können, muss sichergestellt sein, dass es eine ‚funktionierende Öffentlichkeit‘ gibt, die dafür Sorge trägt, dass alle Bürger jederzeit über alle Handlungen der gewählten Vertreter informiert sein können, wie auch umgekehrt, die gewählten Vertreter verlässliche Informationen über die Meinungen der Bürger erhalten können.

Diese grundsätzliche Charakterisierung einer ‚Demokratie‘ (Master-Regeln plus i-ii) beschreibt allerdings nur die ‚formale Hülle‘ einer Demokratie. Was genau die einzelnen Menschen als Akteure in solch einer Gesellschaft als Bürger oder als gewählte Bürger ‚Fühlen‘, ‚Denken‘ oder ‚Tun‘, ist durch diese ‚Hülle‘ in keiner Weise festgelegt.

Mit dieser Charakterisierung einer demokratischen Gesellschaft folgt, dass eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung – real oder gefühlt – mit ihren ‚Lebensverhältnissen‘ ‚zufrieden‘ sein muss, damit eine hinreichende Akzeptanz der ‚herrschenden Verhältnisse‘ gegeben ist. Zerbröckelt diese Zufriedenheit der Mehrheit, nimmt die Akzeptanz ab, dann können in einer demokratischen Gesellschaft relativ leicht solche Bürger gewählt werden, die ganz neue Sichten vertreten. Nur weil solche ‚Neue Ansichten‘ dann ‚anders‘ aussehen, heißt dies nicht sofort, dass sie ‚schlecht‘ sind. Schlecht wären sie nur dann, wenn mit diesen neuen Ansichten der ‚Bezug zur realen Welt‘ so verzerrt, so gestört wäre, dass ein Handeln auf der Basis dieser neuen Ansichten die ‚Probleme‘ einer demokratischen Gesellschaft nur verstärken würde.

Als nächstes sollen zwei Fragen geklärt werden:

  1. Ist eine Demokratie auf Dauer überlebensfähig?
  2. Kann eine Demokratie vielleicht sogar ‚besser‘ überleben als eine Autokratie?

Die Antworten auf diese beiden Fragen sind entscheidend: Kann eine dieser Fragen nicht mit JA beantworten, dann gibt es keinen zwingenden Grund, sich für eine ‚demokratische Gesellschaft‘ zu entscheiden. Allerdings kann dann immer noch die ‚Lebensqualität‘ in einem dieser Systeme besser sein.

Anmerkungen

[1] Eine ausführliche Übersicht über das Phänomen ‚Demokratisch‘ seit 1789 findet sich in diesem Buch im Abschnitt „Wir sind Demokratisch“ ( https://www.oksimo.org/2024/10/17/dw-wir-sind-demokratisch/ ). Es zeigt für alle Kontinente und viele Länder im einzelnen, wie das schwedische V-Dem Institut die Verteilung von Eigenschaften gemessen hat, die im Kontext von ‚Demokratien‘ als charakteristisch angenommen werden.

[2] Zu diesem ganzen Komplex eine sehr informative umfassende Darstellung von Anne Applebaum in ihrem Buch „Die Achse der Autokraten“, 2024, Siedler Verlag

DIALOG MIT CHATGPT4o zur KOMMENTIERUNG der obigen Charakterisierungen von AUTOKRATIE und DEMOKRATIE

Anmerkung: Dieser Dialog fand im Anschluss an den eigenen Text statt als eine Art ‚Gegenkontrolle‘ durch den ‚Mainstream‘

FRAGENDER

Wie würdest Du den Begriff ‚Autokratie‘ charakterisieren?

CHATGPT4o

Autokratie ist eine Regierungsform, bei der die Macht in den Händen einer einzigen Person oder einer kleinen Gruppe konzentriert ist. Entscheidungen werden meist ohne Beteiligung der Bevölkerung oder unabhängiger Institutionen getroffen. Autokratien schränken oft grundlegende Rechte wie Meinungs- und Pressefreiheit ein und unterdrücken oppositionelle Kräfte. Diese Systeme legen großen Wert auf Kontrolle und Stabilität, während Transparenz und Machtkontrolle in der Regel fehlen.

FRAGENDER

Wie würdest Du den Begriff ‚Demokratie‘ charakterisieren?

CHATGPT4o

Demokratie ist eine Regierungsform, in der die Macht vom Volk ausgeht. Entscheidungen werden durch gewählte Vertreter oder direkt von der Bevölkerung getroffen. Grundprinzipien sind freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und der Schutz individueller Rechte. Demokratie fördert politische Teilhabe, Transparenz und Gewaltenteilung, um Machtmissbrauch zu verhindern. Sie strebt den Ausgleich unterschiedlicher Interessen an und basiert auf dem Konsens über gemeinsame Regeln.

FRAGENDER

Die Forderung nach ‚Transparenz‘ und ‚Meinungsfreiheit‘: Was muss geschehen, dass dies real möglich ist?

CHATGPT4o

Für echte Transparenz und Meinungsfreiheit braucht es: (1) Freien Zugang zu verlässlichen Informationen, unabhängig von staatlicher oder wirtschaftlicher Kontrolle; (2) Medienvielfalt und unabhängige Journalisten, die ohne Angst vor Repression arbeiten können; (3) Bildung, um Informationen kritisch einzuordnen; (4) Klare Gesetze gegen Zensur und Manipulation; (5) Schutz für Whistleblower und Aktivisten, die Missstände aufdecken. Nur so können Bürger informiert und frei ihre Meinung äußern.

FRAGENDER

Was muss gegeben sein, um die Forderung „ Rechtsstaatlichkeit und der Schutz individueller Rechte“ zu gewährleisten?

CHATGPT4o

Rechtsstaatlichkeit und der Schutz individueller Rechte erfordern: (1) Unabhängige Gerichte, die frei von politischem Druck urteilen; (2) Klare, allgemein bekannte Gesetze, die für alle gelten; (3) Effektive Mechanismen zur Kontrolle staatlicher Macht; (4) Zugang zu rechtlicher Unterstützung für alle Bürger; (5) Schutz vor Willkür und Diskriminierung durch verbindliche Grundrechte; (6) Eine Kultur, die Rechtsstaatlichkeit respektiert und fördert.

FRAGENDER

Wie verstehst Du die Forderung nach „politische Teilhabe und Gewaltenteilung“?

CHATGPT4o

Politische Teilhabe bedeutet, dass Bürger aktiv am politischen Prozess teilnehmen können, etwa durch Wahlen, Bürgerinitiativen oder öffentliche Debatten. Gewaltenteilung teilt die Macht auf Legislative, Exekutive und Judikative auf, um Machtmissbrauch zu verhindern. Sie schafft gegenseitige Kontrolle und sichert, dass Entscheidungen transparent und im Interesse der Allgemeinheit getroffen werden. Beides stärkt die Demokratie und fördert ein Gleichgewicht der Interessen.

FRAGENDER

Kannst Du deine Formulierung „Sie strebt den Ausgleich unterschiedlicher Interessen an und basiert auf dem Konsens über gemeinsame Regeln“ noch ein wenig erläutern?

CHATGPT4o

Demokratie versucht, die Vielfalt der Meinungen und Interessen in einer Gesellschaft zu berücksichtigen. Konflikte werden durch Dialog und Kompromisse gelöst, um faire Lösungen zu finden. Konsens über gemeinsame Regeln bedeutet, dass sich alle auf Grundwerte wie Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit einigen. Diese Regeln bilden die Basis für friedliches Zusammenleben und garantieren, dass Entscheidungen legitim und für alle verbindlich sind.

FRAGENDER

Vielen Dank!

WARUM DEMOKRATIE? Mit Impulsen von Fabian Scheidler und Anne Applebaum

(Letzte Änderung: 7.Nov. 2024)

Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: info@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text gehört zum Thema DEMOKRATIE.

ZUSAMMENFASSUNG

Der Text „Warum Demokratie?“ untersucht im Anschluss an die historische Perspektive aus Teil 1 des Buchs D@W (Demokratie@Work) die Bedeutung und die Herausforderungen der Demokratie aus historischer und aktueller Perspektive. Angeregt von Ideen von Fabian Scheidler wird dargestellt, dass die westliche Welt seit dem 15. Jahrhundert überwiegend durch kapitalistische und staatliche Prinzipien sowie durch Ideologien geprägt wurde, die Unterdrückung und Ausbeutung förderten, statt demokratische Werte zu verbreiten. Dieser Kolonialismus endete größtenteils erst nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde in den ehemaligen Kolonialmächten kaum aufgearbeitet.

Die Ausbreitung demokratischer Strukturen nach dem Krieg – begleitet vom „Demokratie-Schock“ [*] und wirtschaftlichem Aufschwung – führte in vielen Ländern formal zur Demokratie. Der Zerfall der Sowjetunion und die Liberalisierung Chinas in den 1980iger Jahren verstärkten diesen Trend und befeuerten eine neue Globalisierung. Seitdem hat jedoch ein Umdenken zum Konzept ‚Kapitalismus‘ und ‚Staat‘ begonnen, mit den neuen Paradigmen Nachhaltigkeit und gemeinsame Verantwortung, um die früheren Ideologien zu ersetzen.

Gleichzeitig bestehen weltweit erhebliche Widerstände gegen diese Transformationen, unter anderem durch Kapital- und Machtinteressen, die gegen Demokratie und nachhaltige Visionen wirken, wie sie Anne Applebaum ausführlich schildert. Staaten wie Russland und China entwickeln sich zunehmend autokratisch, und auch in vielen anderen Ländern werden Demokratien durch gezielte Desinformation geschwächt, um den Wandel zu verhindern. Global findet eine immer stärkere Vernetzung von Autokraten statt.

Der Text thematisiert schließlich, dass sich die Idee einer globalen Verantwortung für den Planeten trotz ihres Potenzials noch nicht in der Gesellschaft verankern konnte und dass alte Ideologien weiterbestehen.

Warum also Demokratien? Die Frage geht in die nächste Runde.

[*] Der Ausdruck ‚Demokratie-Schock‘ wurde vom Autor neu gebildet angesichts der historischen Tatsache, dass sich ab den 1920iger Jahren in Europa und Südamerika viele neue, moderne Demokratien gebildet haben; nach dem zweiten Weltkrieg noch verstärkt! Ab den 1990iger Jahren finden sich ebenfalls viele Demokratie-Neubildungen in Afrika und Asien, wenngleich nicht so ausgeprägt (Siehe für Details Kapitel aus dem D@W Buch )

WARUM DEMOKRATIE?

In den Entwürfen zum Buch ‚Demokratie@Work‘ (D@W) wird in diesem Blog versucht, zu beschreiben, was ‚Demokratie‘ ist. Im Einleitungstext ‚Wir sind demokratisch‘ klingt aber schon an, dass eine Demokratie auf diesem Planeten weder selbstverständlich ist noch von allen als ‚erstrebenswerter Zustand‘ angesehen wird. In der Gegenwart des Jahres 2024 kann man sogar den Eindruck gewinnen, dass die noch verbliebenen Demokratien auf dem Planeten aktuell immer mehr unter Druck geraten und in Frage gestellt werden. Deswegen hier eine Zwischenüberlegung: Warum Demokratie?

IMPULS SCHEIDLER

Ein interessanter Impuls für diese Überlegungen kommt von einem Vortrag von Fabian Scheidler, den er am 18.Oktober 2024 als Einführungsvortrag der Labortagung „Künstlerische Lehre und Vermittlung in der Klimakrise“ gehalten hat. [1]

Der Titel selbst wirkt nicht unbedingt so, als ob er uns etwas zum Thema Demokratie sagen kann, und tatsächlich spielt das Thema ‚Demokratie‘ in diesem Vortrag keine zentrale Rolle, aber die Rekonstruktion der letzten Jahrhunderte unter dem Einfluss der westlichen Welt lässt die leitenden Prinzipien dieser westlichen Welt sehr klar hervor treten. Diese Prinzipien hatten nichts mit ‚Demokratie‘ im modernen Sinne zu tun, im Gegenteil. Wir begegnen in der Geschichte seit dem 15.Jahrhundert einer Welt, die von Europäischen politischen Einheiten und Nationen in einer Weise erobert, und blutig ausgebeutet wurde, die eher das krasse Gegenteil von modernen Demokratien darstellten. Später sprach man von diesen Jahrhunderten als der ‚Kolonialzeit‘ und von ‚Kolonien‘. Diese ‚Kolonialgeschichte‘ endete überwiegend erst nach dem zweiten Weltkrieg und sie wurde in fast keinem der ehemaligen Kolonialmächte bis heute ernsthaft aufgearbeitet!

Und es ist diese dunkle und blutige Geschichte der westlichen Welt, auf die jene drei großen Strukturen zutreffen, die Scheidler in seinem Vortrag eindrucksvoll herausarbeitet. (1) Das kapitalistische Prinzip mit dem Grundsatz: Kapital als Selbstzweck, ohne Rücksicht auf den Kontext. (2) Das Staatsprinzip als ‚Macht zum Erobern‘, auch ohne Rücksicht auf Kontexte. (3) Eine jeweils passende ‚Ideologie‘, die all das rechtfertigt, was da geschieht. Mit diesen Prinzipien kann man einige Jahrhunderte der Vorherrschaft des Westens (lange Zeit nur Europa!) in der Welt erklären, samt der damit einhergehenden Unterdrückung vieler Völker (Kolonialismus), und der ungehemmten Ausbeutung der natürlichen Ressourcen.

[1] Fabian Scheidler: Die Klimakrise als Zivilisationskrise, siehe: https://m.youtube.com/watch?v=39aOX-Atiew. TEXT: Der Vortrag schlägt den Bogen von den globalen Krisenprozessen unserer Zeit (Artensterben, Klima, Spaltung zwischen Arm und Reich, Krise der politischen Repräsentation, geopolitischer Umbruch, Krieg in der Ukraine und Nahost) über die Strukturen der globalen Megamaschine (endlose Kapitalakkumulation, militarisierte Staaten, westliche Vorherrschaft, ideologische Macht) über die Grenzen der Naturbeherrschung bis zur Rolle der Kultur und des Theaters in den großen Umbrüchen unserer Zeit. Dabei bezieht er sich auf die Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ (https://www.megamaschine.org), „Der Stoff, aus dem wir sind. Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen“ (https://fabian-scheidler.de/der-stoff…) und „Das geistige Feld. Essentialien des Theaters“ (https://fabian-scheidler.de/buecher/#…)

DEMOKRATIE SCHOCK

Worüber Scheidler nicht spricht, das ist der ‚Demokratie-Schock‘, der nach dem Ende des zweiten Weltkriegs Europa erfasste und sich im Kontext der De-Kolonisalisierung dann auch weltweit auswirkte. [1] Staaten die zuvor Kolonialmächte oder ‚unterdrückte Länder‘ waren, übernahmen rein formal plötzlich das Format einer ‚Demokratie‘. Dieser Demokratie-Schock ging einher mit dem ‚Kalten Krieg‘ (fast nahtlos nach dem Ende des zweiten Weltkriegs) sowie wirtschaftlichem Aufschwung in einem Teil der Länder.

Das vorläufige Ende des Kalten Krieges mit dem Ende der alten Sowjetunion (ungefähr Ende der 1980iger Jahre) und die vorübergehende Liberalisierung Chinas [2] verstärkte den Demokratie-Schock, und führte die Wirtschaft global zu neuen Höhenflügen.

[1] Siehe zu dieser historischen Perspektive auch die Einleitung zum Buch D@W.

[2] Unter Deng Xiaoping (1978 – 1989) gab es im Bereich Wirtschaft eine Liberalisierung, die aber keinerlei Entsprechung auf Seiten der Kommunistischen Partei hatte. Mit Beginn des Amtsantritts von Xi Jinping (ab 2012) wurde diese Liberalisierung schrittweise zurück genommen. Die kommunistische Partei übernahm weitgehend die Kontrolle über die Wirtschaft. Siehe zum Einstieg in die Geschichte der Volksrepublik China die Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Volksrepublik_China

TRANSFORMATION WICHTIGER PARADIGMEN – Unvollendet

Neben dem aufbrechenden Demokratieschock und einer beginnenden globalen Wirtschaft begann aber im ‚Denken‘ in mehreren Bereichen — in der Wissenschaft seit ca. 150 Jahren, in Wirtschaft und Gesellschaft seit ca. 60 Jahren ein Prozess, in dem die bisherigen Kategorien Kapital, Staat, Ideologie und Umwelt immer mehr ’neu gedacht‘ wurden.

So wurde (1) das Prinzip des ‚blinden Kapitalismus‘ seit den 1970iger Jahren zumindest im Denken ersetzt durch das Prinzip der ‚Nachhaltigkeit‘. Auf einem endlichen Planeten kann man nicht ‚unendlich‘ konsumieren und verwüsten. (2) Das Staatskonzept ‚Macht zum Erobern‘ wurde sowohl im Denken als auch in der Realität seit dem zweiten Weltkrieg ersetzt durch das Prinzip ‚demokratischer Staat‘. Die jeweils herrschende Macht sollte mehr unter Kontrolle der gesamten Bevölkerung gebracht und mit minimaler ‚Verantwortung für das Ganze‘ ausgestattet werden. Dazu auch die Gründung der ‚Vereinten Nationen‘ als gemeinsame Plattform für alle Völker. (3) Die großen ‚Ideologien der Vergangenheit‘ wurden durch die modernen Naturwissenschaften und die moderne Wissenschaftsphilosophie — zumindest in der Wurzel — ‚in der Wurzel‘ ausgerottet.

GLOBALE WIDERSTÄNDE GEGEN TRANSFORMATIONEN

Bedenkt man, wie stark und mächtig die Interessen des Kapitals sind, wie mächtig lokale Machtinteressen sein können, und wie anspruchsvoll letztlich die Realisierung einer Demokratie ist, so darf es nicht wundern, dass sich weltweit starke Widerstände gegen alle Tendenzen in Richtung mehr Demokratie oder mehr ‚Integration‘ von Wirtschaft und Gesellschaft‘ in das neue Denken geregt haben.

Der Auflösung der Sowjetunion folgte unmittelbar eine ‚Revolution von Innen‘, in der sich eine Machtelite im Umfeld von Putin Russland ‚zurückholte‘ und schrittweise in eine Autokratische Oligarchie zurück verwandelten. [1] Der kurzzeitigen Liberalisierung Chinas folge auch wieder eine zunehmende Autokratisierung mit umfassender Kontrolle aller Bürger. Viele andere Staaten weltweit folgten dem Modell von Autokratien. Die noch vorhandenen Demokratien werden von unterschiedlichen Machtzentren aus zunehmend mit falschen Erzählungen geflutet, deren Ziel darin besteht, Veränderungsvisionen (z.B. Nachhaltigkeit) zu diskreditieren, die den angestammten Interessen widersprechen. Neben den reinen Kapitalinteressen mischen sich zunehmend auch Machtinteressen ein, deren primäres Interesse die ‚Destabilisierung solcher Staaten‘ ist, die mit Demokratie und Nachhaltigkeit autokratische Systeme in Frage stellen.[2]

Die Transformation der ‚alten Ideologien‘ (fast alle Religionen im Kontext von Eroberungen) zu einer neuen globalen Sicht, die den Planeten und das Leben auf dem Planeten als eine dynamische Einheit sieht, für die alle Verantwortung tragen, diese neue Sicht hat sich noch nicht bis in den Alltag ausbreiten können, zumindest nicht in alltagstauglichen Formaten, die jeder versteht. So trifft diese neue Ideologie nicht nur auf ein breites Unverständnis, sondern die alten Ideologien leben weiter, werden weiterhin von Machtinteressen instrumentalisiert, um die eigenen Machtinteressen zu schützen.

[1] Siehe hierzu die umfassende Darstellung von Catherine Belton „Putins Netz“, 2022, HarperCollins Hamburg (Englisch: 2020)

[2] Zu diesem ganzen Komplex eine sehr informative umfassende Darstellung von Anne Applebaum, ihr Buch „Die Achse der Autokraten“, 2024, Siedler Verlag

WARUM DEMOKRATIE(en) ?

Die voranstehende Skizze zum Aufkommen von modernen Demokratien und ihre vielfachen Infragestellungen bis hin zu möglichen Auflösungserscheinungen beantworten die Frage ‚Warum Demokratie(en)‘ noch nicht wirklich. Demokratien erscheinen als ein junges, innovatives Phänomen auf der Bühne der Geschichte, das in den 2020iger Jahren deutlich unter Druck gerät. Ist es wirklich wichtig? Warum genau? Was müssen wir tun, wollen wir die Demokratien auf diesem Planeten erhalten?

Der Text dazu ist schon in Arbeit 🙂

RUNDBRIEF – BiG WALD: ANKÜNDIGUNG EXKURSION So 10.Nov.24, 14-16h; BERICHT vom So 27.Okt.24; DEMOKRATIE in SCHÖNECK – Impressionen

Letzte Änderung: 4.Nov 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch (BiG-Koordinator)

Email: big@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Liste der BiG-Rundbriefe

BEGINN TEXT

Liebe Alle,

Ankündigung: EXKURSION im WALD – Die faszinierende Biologie der Moose und Flechten – Sonntag 10.November 2024, 14-16h

Am Sonntag den 10.11.24 von 14-16 Uhr veranstaltet die BiG Themengruppe WALD in Kooperation mit dem Vogelschutzverein Schöneck wieder eine Exkursion zum Thema Moose und Flechten und deren Bedeutung für das Ökosystem Wald.

Der Start ist wieder am Vogelschutzhäuschen den Vogelschutzvereins Schöneck.

Wir werden uns in die kuriose Welt der Moose und Flechten begeben. Über ein eher unbekanntes Zusammenleben dieser Waldbewohner mit anderen Pflanzen- und Tierarten erfahren wir spannende Einblicke.

Unsere Expertin Monika Pickert-Andres und ihr Mann Thomas Andres, ebenfalls Biologe, führen uns die Welt der Moose und Flechten ein. Mit Lupe ausgerüstet versuchen wir, diesen interessanten Lebewesen auf die Spur zu kommen. Als Biologin kann uns Frau Pickert-Andres detailliert viele Fragen beantworten. Wir werden erkennen lernen, dass auch Moose und Flechten wichtige Bioindikatoren in unserem Wald sind.

Artenvielfalt ist hier großgeschrieben, im Kleinen findet sich aber eine verborgene Welt. Es wird also „tiny“ – daher gerne eine Lupe mitbringen.

BILD : Zeigt ein kleines Set für neugierige Waldmenschen. Das Glas mit dem roten Ring enthält eine Lupe.

Im Anschluss an die Führung gibt es wieder Kaffee und Kuchen im Vogelschutzhäuschen. …. und man kann viele nette Menschen Kennenlernen 🙂

Kontakt: big-wald@oksimo.org

EIN BERICHT zur Exkursion vom 10.Nvv 2024 findet sich HIER.

Einen BERICHT zur EXKURSION : Symbiose von Pilzen und Pflanzen vom  27.Oktober 2024 

findet sich HIER. (Anmerkung: Die Kommentierung der Fotostrecke wird noch vervollständigt. Wir sind auch nur Menschen :-))

DEMOKRATIE in SCHÖNECK – Impressionen

An dieser Stelle möchten wir von einem Ereignis berichten, was uns ein wenig merkwürdig berührt hat. Es gibt BiG nun sei Februar 2023. Seitdem haben wir viele Veranstaltungen zu Themen wie WALD, WASSER,  ENERGIE und GIS (Geoinformationsystem) für Schöneck, durchgeführt, als Bürger für Bürger, auch mit und für unsere gewählten Vertreter und Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung. Fast alles ist öffentlich dokumentiert. In Zeiten, in denen unsere Demokratie immer mehr  Misstrauen ausgesetzt ist und starke  Vertrauensverluste  erleidet, sehen wir hierin einen wichtigen Beitrag, unsere Demokratie in Schöneck durch positive Impulse zu unterstützen.  Trotzdem bekamen wir vor kurzem ein Schreiben des Gemeindevorstands, der  uns als ‚Privatleute‘ darauf hingewiesen hat, dass es für die Nutzung der Räume der Gemeinde eine Gebührenordnung gibt, und dass wir als Privatleute künftig für die Nutzung von Räumen Gebühren zahlen müssen. Also, die von uns gewählten Vertreter geben uns als Bürger zu verstehen, dass wir ihnen mit unserem Einsatz nicht so viel wert sind, dass wir  gelegentlich einen  Raum der Gemeinde für diesen Einsatz benutzen dürfen. Nach 20 Monaten aktivem Einsatz in der Öffentlichkeit hätten wir es bestimmt  auch nicht schlecht gefunden, dass man mit uns als Bürger von Schöneck  zuvor darüber auch mal geredet hätte.

Wie sich jeder vorstellen kann, lassen wir uns  dadurch nicht beirren und werden uns als Bürger weiterhin für unsere Demokratien Schöneck einsetzen, mit allen Bürgern, auch mit allen Fraktionen und auch mit allen Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung. Zum Glück gibt es in Schöneck eine Partei, die uns  auf der Basis von §1.2 des Deutschen Parteigesetzes unterstützt; jede andere Partei könnte dies auch tun. Allerdings sind wir der Meinung, dass die Gemeindevertretung von Schöneck, welche  die Richtlinien für den Gemeindevorstand erstellt, sich dennoch  Gedanken machen könnte/ sollte, die Unterstützung von Bürgern in der Gemeinde, die sich für die Gemeinde öffentlich engagieren, auch unabhängig vom §1.2 des Deutschen Parteigesetzes, mit Blick auf die gelegentliche Nutzung von Räumen neu einzustufen. Was nützt uns eine Demokratie, wenn keiner mehr mitmacht? 

Herzliche Grüße,

Gerd Doeben-Henisch

(Koordinator von BiG)

PS2: Gerd Doeben-Henisch ist Bürger von Schöneck, emeritierter Prof. der Frankfurt University of Applied Sciences und ist Mitglied im Vorstand der Grünen Schöneck.

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DEMOKRATIE

Nach dem Grundgesetz sind alle gewählten Vertreter nur ihrem Gewissen und dem ‚Wohl des Volkes‘ verpflichtet. Selbst Parteiprogramme dürfen diese individuelle Entscheidung nicht eingrenzen! Dies ist eine sehr starke Form von repräsentativer Demokratie. Was aber ist, wenn die Bürger das Vertrauen in die gewählten Vertreter verlieren? Miteinander  reden kann helfen … BiG (Bürger (auch gewählte Vertreter) im Gespräch) versteht sich als kleiner Beitrag zu dieser großen Aufgabe.

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AKTUELLE BiG-THEMENGRUPPEN

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Zum BiG-Email-Rundbrief:

!!! Hinweis:  Emails an die Adresse big@oksimo.org landen NICHT automatisch auf dem Verteiler. Dieser ist geschützt, auch wegen der ausdrücklichen Bitte einzelner, ihre Adressen zu schützen !!!

Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:

  1. LISTE START : Anmelden zur BiG-Email-Liste
  2. LISTE STOP : Abmelden von der Liste
  3. ALLE : Ihr eigener  Text darf an alle Teilnehmer weitergeleitet werden

EXKURSION im WALD – Die faszinierende Biologie der Moose und Flechten – Sonntag 10.Novembere 2024, 14-16h

Letzte Änderung: 14.Nov 2024

Kontakt: big-wald@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Themenseite vom BiG-Team WALD.

ANKÜNDIGUNG : Jetzt wird´s tiny – Die faszinierende Biologie der Moose und Flechten

Am Sonntag den 10.11.24 von 14-16 Uhr veranstaltet die BiG Themengruppe WALD in Kooperation mit dem Vogelschutzverein Schöneck eine Exkursion zum Thema Moose und Flechten und deren Bedeutung für das Ökosystem Wald.

Der Start ist wieder am Vogelschutzhäuschen den Vogelschutzvereins Schöneck.

Wir werden uns in die kuriose Welt der Moose und Flechten begeben. Über ein eher unbekanntes Zusammenleben dieser Waldbewohner mit anderen Pflanzen- und Tierarten erfahren wir spannende Einblicke.

Unsere Expertin Monika Pickert-Andres und ihr Mann Thomas Andres, ebenfalls Biologe, führen uns die Welt der Moose und Flechten ein. Mit Lupe ausgerüstet versuchen wir, diesen interessanten Lebewesen auf die Spur zu kommen. Als Biologin kann uns Frau Pickert-Andres detailliert viele Fragen beantworten. Wir werden erkennen lernen, dass auch Moose und Flechten wichtige Bioindikatoren in unserem Wald sind.

Artenvielfalt ist hier großgeschrieben, im Kleinen findet sich aber eine verborgene Welt. Es wird also „tiny“ – daher gerne eine Lupe mitbringen.

BILD : Zeigt ein kleines Set für neugierige Waldmenschen. Das Glas mit dem roten Ring enthält eine Lupe.

Im Anschluss an die Führung gibt es wieder Kaffee und Kuchen im Vogelschutzhäuschen. …. und man kann viele nette Menschen kennenlernen 🙂

BERICHT NACH DER EXKURSION

(Letzte Änderung: 14.Nov 2024)

BILD : Die Gruppe der Teilnehmer vor dem Haus der Vogelschutzfreunde. Die Frau mit dem Korb vor dem Fenster ist Monika
Pickert-Andres und neben ihr ‚im Fenster‘ ihr Mann Thomas
Andres. Yvonne Heil ist die Dritte von links.

Am 10.11.24 fand in Kooperation von BiG (Bürger im Gespräch) und dem Vogelschutzverein Schöneck eine Exkursion im „Wald zwischen Kilianstädten und Büdesheim‘ statt. Unter dem Titel „Jetzt wird’s tiny Die faszinierende Biologie der Moose und Flechten“ wurde das Thema Moose und Flechten als Teil unseres Ökosystems beleuchtet.

Hierzu hatte BiG zwei Biologen geladen. Monika Pickert-Andres und ihr Mann Thomas Andres als versierte Fachleute boten uns hochinteressante Einblicke in die Welt der Mikrohabitate. Sehr anschaulich präsentierten sie die Biologie dieser besonderen Arten. Auch wurden Exemplare aus anderen Waldregionen demonstriert. Die Teilnehmer konnten sich zusätzlich mikroskopische Exponate und andere Sammelstücke unter dem Binocolar anschauen.

Bei einem Rundgang durch den Wald konnte anschaulich gezeigt werden, dass dieser Wald wenige Flechtenarten enthält, verschiedene Moosarten konnten jedoch angesprochen werden. Beide wiesen auf die Bedeutung dieser Lebewesen hin und führten ihren Stellenwert im globalen Ökosystem auf.

Anschließend gab es im Vogelschutzvereinshäuschen bei Kaffee
und Kuchen einen lebhaften Austausch interessierter Bürger.

BERICHT zur EXKURSION : Symbiose von Pilzen und Pflanzen am 27.Oktober 2024

Letzte Änderung: 2.Nov 2024

Kontakt: big-wald@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Themenseite vom BiG-Team WALD.

Bericht zur Waldexkursion am 27.10 24

BILD : Die Teilnehmergruppe der Exkursion am Sonntag 27.Okt 2024. Yvonne Heil vierte von rechts, Helmut Gockert dritter von rechts.

Am Sonntag, den 27.10.24, veranstaltete der Vogelschutzverein Schöneck in Kooperation mit der Initiative BiG eine Waldexkursion zum Thema „Waldpilze – mit detailliertem Blick auf das Mysterium Mykorrhiza“. Der Waldexperte Helmut Gockert aus Nidderau führte die Teilnehmer bei bestem Wetter durch den wunderbar herbstlich gefärbten Wald. Zahlreiche Pilze konnten aufgefunden und auch Dank der Expertise von Herrn Gockert bezeichnet werden. Dabei ging es nicht primär um die Einordung als Speisepilze, sondern vielmehr um deren Bedeutung im Ökosystem Wald. Neben Hallimasch, Knoblauchsschwindling und Grüner Schwefelkopf wurden auch eingewanderte Exoten wie der übelriechende, aber faszinierende Tintenfischpilz gefunden. Herr Gockert berichtete auch über die uns verborgene Welt der Mykorrhiza, die wundersame Art der Kommunikation der Pflanzen und die großen Zusammenhänge von Wasser, Boden, Bäume und Klima.

Im Anschluss an die gelungene Waldbegehung gab es am Vogelschutzhäuschen Kürbissuppe und -puffer, Waffeln und Kaffee.

All waren sich einig – dies solle wiederholt werden!

BILDTEIL (Fotos der Teilnehmer/Teilnehmerinnen)

(Erläuterungen folgen die Tage)

BILD 1: Helmut Gockert ‚in Aktion‘

BILD 2 : …

BILD 3: …

BILD 4: …

BILD 5: …

BILD 6: …

BILD 7: …

BILD 8: …

BILD 9: …

BILD 10 : …

BILD 11: …

BILD 12 : …

BILD 13 : …

BIG RUNDBRIEF : ABSAGE und zugleich ANKÜNDIGUNG :-) BiG-Themengruppe DEMOGRAPHIE meldet sich

Letzte Änderung: 24.Okt 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch (BiG-Moderator)

Email: big@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Liste der BiG-Rundbriefe

BEGINN TEXT

Liebe Alle,

ABSAGE

Jeder, der  diesen Rundbrief die letzten Monate aufmerksam gelesen hat, der wird bei der Liste der BiG-Themengruppen im Fall der Themengruppe DEMOGRAPHIE gelesen haben, dass wir unsere Auftaktveranstaltung für Di, 29.Okt 2024, 19 – 21h geplant hatten. Aus Krankheitsgründen zeichnet sich ab, dass wir den Termin leider nicht halten können. Wann ein neuer Termin stattfinden kann, müssen wir erst noch klären.

ANKÜNDIGUNG

Da das Thema DEMOGRAPHIE für die verantwortungsvolle Planung von jeder Kommune (auch Landkreis, auch Land Hessen usw.) letztlich lebenswichtig ist, werden wir dieses Thema wegen dieser Verschiebung natürlich nicht unter den Tisch fallen lassen.  Es heißt zwar so schön, ‚Selig die nicht wissen‘, aber tatsächlich hilft uns für eine gemeinsam und verantwortlich gestaltete Zukunft in diesem Fall  nur fundiertes Wissen.  Es gibt sehr viele Arbeiten zu diesem Thema, natürlich auch viel Statistik, Computerbasierte Simulationsmodelle und einiges mehr. Dies alles soll so aufbereitet werden, dass jeder Bürger versteht, worum es geht, was das für ihn / für sie bedeutet. 

Angesichts der vielen Probleme, die uns heute herausfordern, ist das Thema DEMOGRAPHIE nur eines unter vielen, aber für Zukunftsplanung ist es ein Kernthema, welches   alle anderen Themen stillschweigend voraus setzen (so ähnlich wie das Thema WASSER: ohne Wasser können wir alle anderen Themen vergessen).

Demokratie@Work / DEMOKRATIE LABOR

Wann genau jetzt  nach der Verschiebung der neue Starttermin sein wird, lässt sich  nicht Tag-genau sagen, aber es gibt eine ‚Deadline‘, ab wann spätestens das Thema ‚aktiv werden wird‘: Dies wird der Start des ‚Demokratie-Labors Schöneck‘ sein, das für ca. April 2025 angesetzt ist, ein monatlicher Workshop als Angebot  für alle Bürger (und auch für alle Fraktionen!) in  Schöneck. Dazu soll auch ein Buch erscheinen mit dem Arbeitstitel ‚Demokratie@Work. Eine Anleitung zur Selbsthilfe. Do it Yourself‘. Im Demokratie-Labor geht es darum, modellhaft durch zuspielen, wie eine ‚Kommune der Zukunft‘ unter Einbeziehung aller ihre Probleme gemeinsam anpackt und löst. Und, oh Wunder, die Themen des Demokratie-Labors werden  alle aus Schöneck  stammen. Wir haben keine Berührungsängste 🙂 

Für dieses Demokratie-Labor wird es eine Vernetzung zu mindestens einer Universität geben, die uns unterstützen wird, zu verschiedenen Institutionen des Landkreises, Firmen, usw. Es soll halt um unsere reale Zukunft geben …

Vom Grundgesetz können wir lernen, dass das ‚Wohl des Volkes‘ nicht über Parteiprogramme definiert werden kann, sondern nur über die Realität selbst. Klingt eigentlich sehr gut.

Herzliche Grüße,

Gerd Doeben-Henisch

(BiG Moderator)

PS: Dieser Rundbrief wird auch auf der BiG-Webseite archiviert: https://www.oksimo.org/big-rundbrief/

PS2: Gerd Doeben-Henisch ist emeritierter Prof. der Frankfurt University of Applied Sciences und ist Mitglied im Vorstand der Grünen Schöneck.

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DEMOKRATIE

Nach dem Grundgesetz sind alle gewählten Vertreter nur ihrem Gewissen und dem ‚Wohl des Volkes‘ verpflichtet. Selbst Parteiprogramme dürfen diese individuelle Entscheidung nicht eingrenzen! Dies ist eine sehr starke Form von repräsentativer Demokratie. Was aber ist, wenn die Bürger das Vertrauen in die gewählten Vertreter verlieren? Miteinander  reden kann helfen … BiG (Bürger (auch gewählte Vertreter) im Gespräch) versteht sich als kleiner Beitrag zu dieser großen Aufgabe.

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AKTUELLE BiG-THEMENGRUPPEN

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Zum BiG-Email-Rundbrief:

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Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:

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  2. LISTE STOP : Abmelden von der Liste
  3. ALLE : Ihr eigener  Text darf an alle Teilnehmer weitergeleitet werden

BIG RUNDBRIEF : EINLADUNG zur Waldexkursion So 27.Okt 2024, 14-16h, organisiert von der BiG-Themengruppe WALD

Letzte Änderung: 23.Okt 2024

Autor: Gerd Doeben-Henisch (BiG-Moderator)

Email: big@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Liste der BiG-Rundbriefe

BEGINN TEXT

Liebe Alle,

Im Rahmen des ‚Grosses Wald Projekt 2024 – 2026‘ organisiert die BiG-Themengruppe WALD am Sonntag 27.Okt 2024 in der Zeit  14 – 16h eine  EXKURSION  mit dem Thema  ‚Symbiose von Pilzen und Pflanzen‘

Ausgangspunkt ist das Haus der Vogelschutzfreunde, mit denen die BiG-Themengruppe WALD zusammen arbeitet.

THEMA : Mykorrhiza – Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzen

Was für manche gelegentlichen Waldbesucher vielleicht nicht so bekannt ist, das ist die weit verbreitete und lebenswichtige Symbiose zwischen Pilzen und den Wurzeln von Pflanzen. Für eine erste Einführung in das Thema kann man gerne in den einschlägigen Artikel Mykorrhiza der deutschen Wikipedia schauen. Bei einem Spaziergang durch den „Wald zwischen Kilianstädten und Büdesheim“ wird uns der Waldexperte Helmut Gockert die Zusammenarbeit von Bäumen und Pilzen in unserem Ökosystem Wald zeigen.

EXPERTE bei der Exkursion ist Helmut Gockert

Helmut Gockert ist nicht das erste Mal bei einer BiG-Wald Exkursion. Als BUND-Waldexperte ist er mit vielen Aspekten des Waldes gut vertraut, speziell eben auch mit der Rolle der Pilze. Eines seiner großen ‚Hobbies‘ sind auch Streuobstwiesen, doch dies steht am So nicht zur Debatte. Seit vielen Jahren ist er auch in der lokalen Politik für den Naturschutz engagiert (speziell Nidderau). Man darf eine spannende Exkursion erwarten.

KAFFEE und KUCHEN und …

gibt es wieder im Anschluss an die Exkursion im Haus der Vogelschutzfreunde. Gebt Euch also einen Ruck, lernt euren Wald etwas besser kennen, und trefft nette Menschen 🙂

Herzliche Grüße,

Gerd Doeben-Henisch

(BiG Moderator)

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DEMOKRATIE

Nach dem Grundgesetz sind alle gewählten Vertreter nur ihrem Gewissen und dem ‚Wohl des Volkes‘ verpflichtet. Selbst Parteiprogramme dürfen diese individuelle Entscheidung nicht eingrenzen! Dies ist eine sehr starke Form von repräsentativer Demokratie. Was aber ist, wenn die Bürger das Vertrauen in die gewählten Vertreter verlieren? Miteinander  reden kann helfen … BiG (Bürger (auch gewählte Vertreter) im Gespräch) versteht sich als kleiner Beitrag zu dieser großen Aufgabe.

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Man kann mit der BiG-Email-Liste kommunizieren, indem man in den BETREFF Schlüsselworte einfügt:

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