DL-SW : Basisversion 1.0 – Struktur und Funktion

BEARBEITUNG : 18. März 2026 – 18. März 2026

Auf dieser Seite wird die Basisversion 1.0 der Demokratie-Labor Software mit ihrer Struktur und ihren Funktionen beschrieben, wie sie seit dem 16. März 2026 vorliegt.

Diese Seite gehört zur Themenseite Demokratie-Labor Software (DL-SW).

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Wichtige Funktionsbereiche

Die aktuelle Startseite spiegelt die wichtigen Funktionsbereiche direkt wieder.

Bereitstellung der Umgebung

In der realen Kommune gibt es geltende Gesetze und Vorschriften, was eine Gemeindevertretung (GV) ist, wie sie zustande kommt und wie sie arbeitet.

Für die Software des DL wird dies dadurch geregelt, dass es einen ‚Administrator‘ gibt, der die ‚Rahmenbedingungen‘ für eine GV-Sitzung bereitstellt.

In der Basisversion 1.0 gibt es immer nur eine GV-Sitzung. In einer kommenden Version wird vorausgesetzt, dass es eine ‚Legislaturperiode‘ gibt, die eine größere Zahl an GV-Sitzungen als Einheit berücksichtigt.

Das Schema für Basisversion 1.0 geht wie folgt:

Dieses Schema ist gedacht als allgemeines Schema einer Sitzung der Gemeindevertretung (GV). In diesem Beispiel gibt es 4 Fraktionen mit einem unterschiedlichen Stimmengewicht aufgrund unterschiedlich vieler Mitglieder aufgrund der Kommunalwahl.

Der Administrator legt hier noch ein Passwort für jede Sitzung fest, so dass nur die Mitglieder einer Fraktion sich hier einloggen und aktiv werden können. In späteren Versionen kann möglicherweise auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung (VGV) selbst ein Sitzungspasswort festlegen. Damit könnte man mit der Software des DL auch mehrere Gemeindevertretungen parallel arbeiten lassen. Dies wäre für eine Gaming-Version interessant.

Die Zahl ’24‘ repräsentiert die maximale Anzahl von Anträgen für eine GV-Sitzung. Diese Zahl kann frei gewählt werden. Für eine Softwareversion empfiehlt es sich, die Zahl der möglichen Anträge zu begrenzen (z.B. nicht mehr als 12). In der Realität gibt es diese Beschränkung nicht. Dies kann dann zur Folge haben, dass die Anzahl der Anträge die Mitglieder einer GV zeitlich und kräftemäßig überfordert. Dies kann die ‚Qualität‘ der Arbeit beeinträchtigen.

Dieses Schema gilt dann ab dem Zeitpunkt der Speicherung durch den Administrator so lange, bis der Administrator das Schema wieder ändert. In einem spielerischen Zusammenhang kann dies öfters geschehen. In der Realität gilt das Schema einer GV-Sitzungf ür eine komplette Legislaturperiode, also in Hessen 5 Jahre.

Festlegung eines Termins

Die Festlegung eines Termins geschieht hier durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV), welcher dies in der Realität natürlich mit den Fraktionen zuvor abstimmt.

Bei der Anmeldung eines Termins wird auch der ‚Ort‘ angegeben, ein möglicher ‚Titel‘ und eventuell eine kurze ‚Beschreibung‘ von wichtigen Punkten. Was hier fehlt ist eine ‚Uhrzeit‘.

In der aktuellen Basisversion 1.0 ist letztlich nur entscheidend, welche ‚Anträge‘ für die Sitzung eingereicht werden, über welche dann abgestimmt werden kann.

Sitzung starten

Sobald ein Termin vorliegt, kann zu diesem Termin eingeladen werden. Dies geschieht auch über den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (VGV).

In der aktuellen Basisversion 1.0 kann der VGV zwischen mehr als einem Termin ‚aus der Zukunft‘ auswählen.

Hier wird die ‚konstituierende Sitzung am 29.April 2026‘ gewählt.

Elemente einer GV-Sitzung

Eine konkrete GV-Sitzung wird hier mit drei Elementen dargestellt: Anmeldung der Fraktionen, Einreichen von Anträgen sowie dem Abstimmen dieser Anträge.

Fraktionen melden sich an

In der Realität müssen sich Fraktionen zur Sitzung nicht anmelden, da sie ja aufgrund der Wahl offiziell bekannt sind und grundsätzlich die Berechtigung haben, bei jeder offiziellen GV-Sitzung teilzunehmen.

In der Softwareversion einer GV-Sitzung müssen sich die teilnehmenden Fraktionen aber anmelden, um sicher zu stellen, dass sich nicht irgendwer anmeldet, sondern eine der registrierten Fraktionen. Außerdem besteht in der Softwareversion einer GV Sitzung ja immer die Möglichkeit, dass die Fraktionen sich nur online beteiligen und es ohne Anmeldung nicht klar wäre, wie viele sich tatsächlich beteiligen.

Fraktionen reichen Anträge ein

Für die Einreichung eines Antrags muss sich die jeweilige Fraktion zuvor auch anmelden, damit der Antrag als Antrag der jeweiligen Fraktion registriert werden kann.

Wenn eine Fraktion sich für die Einreichung eines Antrags angemeldet hat, dann erscheint eine 4-Felder-Schema, welches für einen Antrag ausgefüllt werden kann, aber nicht muss.

Will eine Fraktion aber, dass die anderen Fraktionen möglicherweise zustimmen, dann sollte der Antrag möglichst überzeugend rüberkommen.

Dieses Schema gilt für die Basisversion 1.0. Je nach Erfahrung in der Zukunft, kann man dieses ändern.

Die Felder ‚Ziele‘, ‚Vorteile‘ und ‚Risiken‘ sind vermutlich für jeden einigermaßen verständlich, weniger das Feld ‚Simulation‘.

Bei dem Feld ‚Ziele‘ ist allerdings zu beachten, dass es nicht ausreicht ’nur schöne Worte‘ zu benutzen. Die Zielbeschreibung sollte Elemente enthalten, aufgrund deren sich in der Realität ‚überprüfen‘ lässt, ob der gewünschte Zielzustand eingetreten ist oder nicht.

Das Ziel ‚Simulation‘ ist für Gemeindesitzungen eher ungewöhnlich. Es besagt, dass eine Fraktion ergänzend zu ihren Antrag eine Simulation erstellt, welche dann jede Fraktion online einsehen kann.

Die Softwareversion 1.0 erlaubt einen Link auf solch eine online verfügbare Simulation, z.B. auf https://oksimo.com. Dies ist ein neuartiger Simulator, auf dessen Webseite man Simulationen zugänglich machen kann, welche eine Arbeitsgruppe erstellt hat.

Dieser Antrag ist ziemlich realistisch, da die Gemeinde Schöneck zwar direkt verantwortlich ist für eine ausreichende Versorgung der Einwohner, die Umsetzung der Versorgung mit ausreichend Wasser aber an die Kreiswerke des Main-Kinzig Landkreises delegiert hat. Da es in den zurückliegenden Jahren aufgrund der allgemeinen beschränkten Wasserverfügbarkeit aber wiederholt zu Wasserengpässen im Kreis gekommen ist wäre es aus verschiedenen Gründen sehr ratsam, dass die Gemeinde ihre Einwohner regelmäßig über die Gesamtlage und insbesondere über die spezielle Situation in Schöneck informiert.

Mit Absendung des Antrags gibt es eine Rückmeldung an die Fraktion:

In diesem Beispiel gibt es ein Ziel, für welches das Anbieten einer zusätzlichen Simulation sehr hilfreich sein könnte. Der Punkt ‚Simulation‘ wird HIER beispielhaft behandelt.

Abstimmung über alle Anträge

Wenn sich eine Fraktion zur Abstimmung anmeldet, dann werden alle Anträge angezeigt, die eingereicht wurden.

Am Beispiel von Fraktion fr1 — mit einem fiktiven Abstimmungsverhalten –bekommt die Fraktion folgende Rückmeldung (jetzt kumuliert für alle Entscheidungen):

Niederschrift der Sitzung

Wenn alle Fraktionen abgestimmt haben, dann kann man die ‚Niederschrift‘ anklicken und man sieht alle Anträge einzeln mit allen Abstimmungen mit jeder einzelnen Fraktion und dann zusammen.