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MENSCH & KI : Risiko oder Chance? Mittwoch 3. Sept. 2025, 20-22h, Ankündigung

(Bearbeitungszeit: 28.August 2025 – 3.September 2025)

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MENSCH & KI : Risiko oder Chance? Mittwoch 3. Sept. 2025, 20-22h, Bürgertreff Schöneck-Kilianstädten. Ankündigung

In Fortsetzung des sehr interessanten Vortrags- und Gesprächsabends vom 6. August 2025 soll an diesem Abend allen interessierten Bürgern erneut die Gelegenheit geboten werden, sich mit dem Thema ‚Mensch & KI : Risiko oder Chance?‘ auseinander zu setzen. Durch die Veranstaltung führt der emeritierte Informatik Professor und Wissenschaftsphilosoph Gerd Doeben-Henisch.

KI begegnet im Alltag Menschen aller Altersklassen und aller Berufe, nicht selten auch verborgen, so dass der Benutzer gar nicht merkt, dass eine KI beteiligt ist. Doch, mit einer KI arbeiten heißt nicht unbedingt, dass man versteht, was hinter der Oberfläche tatsächlich passiert : Wie macht die KI das? Und dann gibt es heute viele verschiedene KIs im Einsatz; diese können die gleiche Frage unterschiedliche beantworten, oder die gleiche KI beantwortet die gleiche Frage bei Wiederholung anders; was gilt nun?

Solche alltäglichen Erlebnisse führen manche Nutzer zu weiterführenden Fragen, was denn ‚Intelligenz‘ überhaupt ist? Gibt es einen benennbaren Unterschied zwischen ‚menschlicher‘ und ‚maschineller‘ Intelligenz? Kann die KI Menschen tatsächlich einmal überflüssig machen?

Dies sind nur einige der vielen Fragen, die sich uns Menschen in der Begegnung mit KIs stellen können.

Im Verlauf des Abends hat jeder Teilnehmer Gelegenheit anhand von typischen Anwendungssituationen und kleinen Tests seine eigenen Erfahrungen beizutragen. Wer will, kann auch seine ‚Lieblings-KIs‘ mitbringen und diese bei bestimmten Aufgaben mit ‚ins Rennen‘ schicken : Wer löst welche Aufgabe wie?

Gerd Doeben-Henisch wird anhand der Beispiele versuchen, einige der Strukturen ‚hinter der Oberfläche‘ sichtbar zu machen und Anhaltspunkte zu liefern, wie man die ‚großen Fragen‘ beantworten kann. Er selbst sieht sehr wohl reale Risiken, aber nur dann, wenn wir als Menschen zu wenig verstehen, wie wir als Menschen die große Chance nutzen können, welche diese neue Technologie bietet.

MENSCH & KI : Risiko oder Chance? WIE DENKT chatGPT? Vortrag mit Gespräch, Mittwoch 3. Sept 2025, 20-22h

(Bearbeitungszeit: 28.August 2025 – 26 .Okt 2025)

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VORTRAGS-ANKÜNDIGUNG

Für Mittwoch 3.September 2025, 20-22h, Bürgertreff Schöneck-Kilianstädten

ERWEITERTER BERICHT ZUM VORTRAG. Wie denkt chatGPT?

(Letzte Änderung: 26. Okt 2025)

Dieser Text greift die Gedanken vom Vortrag und den Gesprächen auf und entwickelt daraus ein größeres zusammenhängendes Bild, wie ‚chatGPT denkt‘. Es folgen erste Gedanken, was dies für uns Menschen bedeutet bzw. bedeuten kann.

MENSCH & KI. Risiko oder Chance?

(Bearbeitungszeit: 6.August 2025 – 28.August 2025)

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MENSCH und KI – Rückblick auf einen spannenden Abend (Bericht)

Von Gerd Doeben-Henisch, 9. Aug 2025

Trotz der Verlegung des Veranstaltungsortes in das Dorfgemeinschaftshaus von Oberdorfelden kamen viele interessierte Bürger, mehr, als der kleine Raum fassen konnte. Das Thema ‚Mensch und KI‘ beschäftigt eben doch viele: wo immer wir sind, die KI ist mittlerweile überall, auch dort, hinter der Oberfläche, wo wir sie gar nicht direkt wahrnehmen können.

Und ja, jeder hat seine eigenen Erfahrungen, nahezu täglich, und so war es kein Wunder, dass die verschiedenen Beispiele zum Einstieg, welche Prof. Doeben-Henisch mitbrachte, sehr rasch zu einem lebhaften Diskurs führten : jeder konnte eigene Erfahrungen beisteuern, das wiederum regte andere an, und im nu waren wir in einem lebhaften Dialog. Vielen Fragen kamen auf, warum die KI dies macht und wie dies möglich sei, was wiederum dem Referenten die Gelegenheit gab, auf diese Fragen direkt einzusteigen und vertiefende Informationen bei zusteuern.

Durch den lebhaften Austausch kam es lange nicht zu dem geplanten live-Dialog mit chatGPT, doch in den letzten 30 Min wollten wir es dann doch zusammen mal wissen. Im Laufe des Abends gab es eine Frage, die immer wieder auftauchte, die wir dann gemeinsam chatGPT4o präsentierten: Hallo chatGPT, wir sind hier in einer Veranstaltung, wo folgende Frage aufgekommen ist: kannst Du etwas dazu sagen, ob sich eine KI von selbst eigene Ziele setzen und danach handeln kann.

chatGPT lieferte eine längere Antwort, die er selbst wie folgt zusammen fasste : Nein, heutige KI kann sich nicht von selbst Ziele setzen oder nach ihnen handeln, wie es Menschen tun. Ja, sie kann so programmiert oder trainiert werden, dass sie zielgerichtet erscheint – aber die Ziele kommen immer von außen. Eine echte Zielbildung wäre nur denkbar, wenn eine KI ein bewusstes, erfahrendes und bedeutungsfähiges Wesen wäre – was sie heute nicht ist.

Einige Teilnehmer liesen nicht locker, und erhofften sich durch eine Verschärfung der Frage, vielleicht doch noch eine andere Antwort zu bekommen. Die verschärfte Frage lautete: OK, wie sieht die Lage aus, wenn die KI-Software in einem Roboter wäre, der über hinreichende Sensoren und Aktoren verfügen würde? Wieder lieferte chatGPT eine längere Antwort, die von chatGPT wie folgt zusammenfasst wurde: Ein Roboter mit KI, Sensoren und Aktoren wirkt intelligenter, weil er mit der Welt interagieren kann. Aber solange keine eigene Bedeutung, kein eigenes Erleben, keine eigenen Bewertungen stattfinden, setzt er keine eigenen Ziele – sondern verwirklicht Ziele, die ihm von außen vorgegeben wurden. Hier hätten wir natürlich noch spannend weiter diskutieren können, die Zeit war aber um.

Viele äußerten den Wunsch, diese Veranstaltung unbedingt zu wiederholen. Am Mi 3.Sept 2025, wieder 20-22h, können wir dies versuchen. Dann aber im Bürgertreff in Kilianstädten, im
Raum Anou; der war noch frei.

CITIZEN SCIENCE 2.0 – Gemeinsame Wolke des Wissens – Bürgerplattform

(Letzte Änderung: 19.August 2025)

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Das Konzept einer ‚Nachhaltigen Empirischen Theorie (NET)‘ für sich alleine bewirkt noch nichts. Es braucht natürlich die ‚Bürger‘, die dieses Konzept anwenden wollen. Dazu kann man sich direkt an einem realen Ort treffen oder man verabredet sich online für eine Konferenz. Doch wo legt man all die ‚Daten‘ ab, auf die man sich beruft, all die verschiedenen ‚Prozessbeschreibungen‘, die man anwenden will? Heute bietet sich dazu eine ‚Internetplattform‘ ab. Für die Bürger hier einfach ‚Bürgerplattform‘ : jeder kann sich einbringen; ‚Situationen‘ können beschrieben werden; ‚Hochrechnungen (Simulationen)‘ für mögliche Auswirkungen in der Zukunft sind möglich. Jeder kann mitdiskutieren.

Die Gesamtheit all dieser Daten, Prozessbeschreibungen und Hochrechnungen bilden — leicht poetisch formuliert — eine ‚Gemeinsame Wolke des Wissens (GWW)‘ von und für alle Bürger. Und so wie die Wolken am Himmel ständig ihre Formen ändern, hin und herziehen, so kennt auch eine Gemeinsame Wolke des Wissens keinen ‚Stillstand‘ : in der Welt ändern sich ständig nahezu alle Dinge, wir Menschen selbst ändern uns, und nicht zuletzt auch in unserem Alltagshandeln.

Solch eine gemeinsame Wolke des Wissens als konkrete Bürgerplattform muss im realen Alltag durch reale Maßnahmen Schritt für Schritt aufgebaut werden; idealerweise wächst Sie mit ihren Bürgern mit.

CITIZEN SCIENCE 2.0 – Eine NET ???

(Letzte Änderung: 18.August 2025)

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Eine ‚NET‘ — eine ‚Nachhaltige Empirische Theorie‘ — ist ein neues Konzept, in welchem der klassische Begriff der ‚Empirischen Theorie (ET)‘ (1) um das Konzept von ‚Zielen‘ erweitert wird, darüber hinaus wird aber auch (2) das Sprachkonzept radikal verändert: als Standard wird mit ‚Alltagssprache‘ gearbeitet.

Eine NET umfasst folgende Komponenten [1]:

  1. Die Beschreibung einer ‚Ausgangslage‘, der alle zustimmen können.
  2. Eine Liste von möglichen ‚Veränderungen‘, die eine gegebene Situation verändern können.
  3. Ein ‚Anwendungsvorschrift‘ die besagt, wie man mögliche Veränderungen so auf eine gegebene Situation anwenden kann, so dass mit dieser Anwendung eine neue, veränderte Situation entsteht.
  4. Falls Ziele formuliert wurden, können diese dazu benutzt werden, um im Rahmen einer ‚Auswertung‘ zu prüfen, wieweit eine aktuelle Situation schon einem angenommenen Ziel nahe kommt.

Damit können alle Bürger mitverfolgen, was in einer nachhaltigen empirischen Theorie beschrieben wird und welche möglichen Konsequenzen sich daraus ergeben können.

Diese neue Option mit einer NET ermöglicht das Konzept einer Citizen Science 2.0

[1] Für eine kurze Einführung siehe hier: https://emerging-life.org/2025/08/10/experiment-nr-16-zukunft-als-gemeinschaftsprojekt/

CITIZEN SCIENCE 2.0 – Wofür ist das gut?

(Letzte Änderung: 18. August 2025)

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Nachhaltigkeit als Grundprinzip des Lebens

Als 1987 der sogenannte Brundtland-Report der Vereinten Nationen das Nachdenken über eine globale ’nachhaltige Entwicklung‘ eröffnete war das Prinzip der ‚Nachhaltigkeit‘ selbst schon seit gut 3.5 Milliarden Jahren das Grundprinzip der biologischen Evolution auf dem Planet Erde. Uns Menschen (optimistisch ‚homo sapiens‘ getauft) gibt es z.B. nur, weil die gesamte Biosphäre vom ‚Kern‘ her Nachhaltigkeit lebt.

Dieser Kern der Nachhaltigkeit repräsentiert sich im Rahmen eines Wechselspiels zwischen biologischen Populationen und einer realen Umgebung. Angesichts der anhaltenden Veränderungen des Systems Erde (als Teil des Sonnensystems, als Teil …) konnte sich das biologische Leben nur behaupten, weil es in seiner ‚Reproduktion‘ programmatisch eine radikale ‚Diversität‘ schuf, die — bislang zumindest — vielfältig genug war, um das unausweichliche ‚Scheitern‘ von Konzepten durch ‚funktionierende Lösungen‘ auszugleichen. Der ‚Überschuss‘ an Lösungen war die schmale Brücke in eine mögliche, jederzeit ‚unbekannte Zukunft‘.

Während der Evolution bis zum Erscheinen des homo sapiens war ‚Innovation durch Vielfalt‘ gepaart mit ‚Nutzung bisheriger Erfolge‘, eine Kombination, welche sogar Dinge möglich machte, die als maximal unwahrscheinlich galten.

Nachhaltigkeit mit dem Menschen

Die Teilpopulation des homo sapiens veränderte dieses bis dahin geltende globale Schema durch eine qualitativ neue Fähigkeit: die ‚Simulation‘ neuer Möglichkeiten im Gehirn, gepaart mit einer neuen ’symbolischen Kommunikation‘, die potentiell neue Formen von ‚Kooperation‘ zwischen Gehirnen möglich machte. Statt wie bisher, ‚blind‘ abwarten zu müssen, was die Zukunft bringt, und dafür ‚blind‘ Innovationen ‚ins Blaue‘ generieren zu müssen, von denen viele scheiterten, konnte die homo sapiens Teilpopulation jetzt ansatzweise ‚vermutete Zukunft‘ vorweg nehmen und konnte die vorhandenen Ressourcen ‚gezielter‘ einsetzen.

Fahren wir Menschen das Leben ‚an die Wand‘?

Wie der weitere Gang der Evolution — die letzten ca. 300.000 Jahre mit dem Homo sapiens — zeigt, ist dieses neue Prinzip einer ‚gedanklichen Vorwegnahme‘ von ‚möglicher Zukunft‘ sehr stark, jedoch auch sehr fehlerbehaftet. Aus Sicht des Jahres 2025 kann man den Eindruck haben, dass die Teilpopulation des homo sapiens die Biosphäre gerade mal ‚an die Wand‘ fährt. Fehler gehören schon immer zur biologischen Evolution. Bislang gab es neben den ‚Fehlern‘ aber immer genügend ‚funktionierende Alternativen‘. Wo sind diese im Fall der homo sapiens Teilpopulation, die dank ihrer neuen Fähigkeiten den gesamten Planeten in Besitz genommen hat, und zwar auf eine Weise, die allen anderen Lebensformen immer mehr ihre Lebensgrundlage entzieht, und dabei zugleich ihre eigene Lebensgrundlage vernichtet. Wo soll hier noch Raum für eine innovative Alternative sein?

Citizen Science 2.0 als Chance

Mit der Verfügbarkeit des Konzepts ‚Citizen Science 2.0′ eröffnet sich im Prinzip die Möglichkeit, dass alle Menschen mit ihrer ’normalen Sprache‘ die ‚Realität der Veränderungen‘ auf diesem Planeten so sichtbar machen können, dass gemeinsam gelernt werden kann, welche Ziele auf Dauer welche Wirkungen haben werden.

CITIZEN SCIENCE 2.0 – Was ist das?

(Letzte Änderung: 18. August 2025)

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Der Begriff ‚Citizen Science 2.0‘ stellt eine weitreichende Erweiterung des ursprünglichen Begriffs ‚Citizen Science‘ dar. Aus der Grundidee, dass in einer Citizen Science ‚Nicht-Wissenschaftler‘ den ‚Wissenschaftler‘ auf vielfache Weise ‚helfen können‘ [1], wird im Begriff ‚Citizen Science 2.0‘ die Trennung zwischen ‚Wissenschaftler‘ und ‚Nicht-Wissenschaftler‘ zumindest auf der Sprachebene aufgehoben. Im Rahmen der ‚Citizen Science 2.0‘ wird der Begriff einer ‚Nachhaltigen Theorie‘ als Grundbegriff verwendet und hier werden alle Texte in Alltagssprache abgefasst. Eine nachhaltige empirische Theorie erlaubt es zudem, mögliche ‚Veränderungen‘ der beschriebenen Welt direkt in Form von ‚Simulationen‘ anzuzeigen. Damit kann jeder Bürger auch mögliche Zukunftsszenarien sichtbar machen.

[1] Siehe zur ersten Einführung von Citizen Science 1.0: https://en.wikipedia.org/wiki/Citizen_science

BERICHT : Exkursion vom So 22.Juni 2025, 10-12:30h mit Waldführer Torsten Homuth

Letzte Änderung: 23.Juni 2025

Kontakt: big-wald@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Themenseite vom BiG-Team WALD.

BERICHT

Ausgehend von der Hütte der Vogelschuzfreunde Schöeneck fand sich eine interessierte Gruppe von Teilnehmern:innen zusammen, die sich vom Waldführer Torsten Homuth um 10h auf eine spannende Entdeckungstour mitnehmen ließen. Dass dann am Ende um 12:30h die meisten überrascht waren, dass es 2 1/2 Stunden gewesen sein sollen, die man unterwegs war, zeigt, dass die kleine Entdeckungsreise durch den Schönecker Wald zwischen Büdesheim und Kilianstädten nicht nur sehr lehrreich gewesen war, sondern auch wohltuend unterhaltsam.

Die nachfolgende Bilder-Gallerie von der Tour kann nur ein paar Eindrücke vermitteln.

Da wir von dem zusammenfassenden Blick auf den Wald anhand der vielen ansprechenden Beispielen alle sehr angetan waren, konnten wir im Anschluss Torsten Hohmuth dafür gewinnen, dass er sich von uns nochmals ausführlich interviewen lässt, so dass wir einen umfassenderen Bericht erstellen können.

Nach der Führung gab es einen schönen Ausklang im Rahmen des Sommerfestes des Vogeschutzverein mit vielen leckeren Sachen zum Essen und Trinken. Für Kinder gab es spannende Wettbewerbe und natürlich, man konnte sich auch nach Herzenslust mit vielen anderen Besuchern des Sommerfestes unterhalten. Es gab sogar einige Besucher aus unseren Nachbargemeinden, z.B. aus Nidderau und Bad Vilbel (trotz Hessentag :-)).

BILDER-GALERIE VON DER FÜHRUNG

BILD : Waldführer Torsten Hochmuth am Fuß einer Buche. Es ging um das Verhältnis von ‚Baumkrone‘ und ‚Baumwurzel‘. Wie groß sind sie? Welche Funktionen haben sie? Welche Mikroorganismen und Pilze sind wichtig für ein ‚gutes Leben‘ des Baumes?

BILD : Eine tote Buche am Boden, ein wichtiger Wasserspeicher; am Boden bietet die Buche immer noch Leben für unendlich viele Mikroorganismen und Pilze. Dazu kommt, dass das durch den Baum gebundenen CO2 auf diese Weise lange gebunden bleibt, ca. 30-40 Jahre.

BILD : Eine Buchenfamilie umringt von Nachwuchs. Bei intaktem Kronendach ist es unter einer Buche schattig und der Nachwuchs lebt weitgehend von der Nahrung, die über die Wurzeln mit vielen Mikroorganismen und Pilzen bereit gestellt wird. Andere Pflanzen haben kaum Chancen. Eine Buche wächst sehr langsam, dafür ist ihr Stamm aber dann sehr fest. Von ca. 2 Mio Samen einer Buche entsteht eine neue Buche.

BILD : Hier sieht man eine ‚künstliche‘ Anpflanzung von Bäumen. Abgesehen davon, dass solche Setzlinge Geld kosten, fehlt ihnen meistens die ’natürliche Umgebung‘, wenn sie nicht in der Nachbarschaft der großen Bäume ‚von selbst‘ wachsen können.

BILD : Bäume ohne eigene Krone beherbergen trotz allem einen ganzen Mikroksmos an Leben. Einer der vielen Nutznießer ist der Specht. Interessant ist ein Detail: Wenn Spechte auf intaktes, hartes Holz treffen, dann picken sie zunächst nur kleine Löcher, warten dann, bis Mikroorganismen die Baumsubstanz um die Löcher herum ein wenig ‚aufgeweicht‘ haben, attackieren dann mehr, bis sie dann irgendwann ein genügend großes Loch für sich ausschlagen konnten.

BILD : Baumstumpf mit Jahresringen. Ein Jahr besteht aus einem hellen und einem dunklen Ring.

BILD : Hier ein Vogelhäuschen, welches Mitglieder des Schönecker Vogelschutzvereins vorbildhaft am Baum befestigt haben (es gibt sehr viele davon im Wald!).

BILD : Hier eines der vielen Beispiele, wo im Wald die Kronen der Bäume kein zusammenhängendes Dach mehr bilden. Damit fehlt das typische ‚Binnenklima‘, das im heißen Sommer die Bäume vor Austrocknung und ‚Verbrennung‘ schützt.

BILD : Hier sieht man Teilnehmer der Gruppe auf einem ‚Rückeweg‘, der noch nach vielen Monaten die deutlichen Spuren der modernen Holzbearbeitung mit großen Maschinen erkennen lässt. Bild zwei wurde einige Tage vorher nach einem starken Regen aufgenommen.

RUNDBRIEF : Eine neue Exkursion in unserem Wald, So 22.Juni 2025, 10-12h

Letzte Änderung: 7.Juni 2025

Autor: Gerd Doeben-Henisch (BiG-Koordinator)

Email: big@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas BiG-Rundbriefe

RUNDBRIEF TEXT

Eine neue Exkursion in unserem Wald

So., 22. Juni 2025, 10-12h, Treffpunkt am Haus der Vogelschutzfreunde Schöneck ( In Kooperation mit den Vogelschutzfreunden Schöneck)

Der zertifizierte Waldführer und „Storyteller“ Torsten Homuth aus Nidderau bringt uns neue ökologische Erkenntnisse unterhaltsam näher.

Auf einer etwa zweistündigen Wanderung durch unseren Wald werden wir Spannendes, Interessantes und sicherlich auch Neues über unsere „grüne Lunge“ erfahren. Unsere Waldexperte Torsten Hohmuth hat zahlreiche Lehrgänge bei namenhaften Größen rund um das Thema Wald absolviert. Er wird uns in mitnehmen, den Blick auf kleine Details zu werfen, genau hinzuschauen, um dann diese im großen Zusammenhang zu sehen- unserem Ökosystem.

Wir treffen uns dem Vereinshäuschen der Vogelschutzvereins Schöneck.

Im Anschluß besteht die Möglichkeit dort einzukehren. Die Vogelschutzfreunde feiern ihr jährliches Sommerfest !

KARTE : Das Heim der Vogelschutzfreunde Schöneck. Anfahrt mit dem Auto über die Straße zum Friedhof.

Eine neue Exkursion in unserem Wald

Wann : So, 22.Juni 2025, 10-12h

Letzte Änderung: 7.Juni 2025

Kontakt: big-wald@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der Themenseite vom BiG-Team WALD.

ANKÜNDIGUNG

Eine neue Exkursion in unserem Wald

Am So. 22. Juni 2025, 10-12h, Treffpunkt am Haus der Vogelschutzfreunde Schöneck ( In Kooperation mit den Vogelschutzfreunden Schöneck)

Der zertifizierte Waldführer und „Storyteller“ Torsten Homuth aus Nidderau bringt uns neue ökologische Erkenntnisse unterhaltsam näher.

Auf einer etwa zweistündigen Wanderung durch unseren Wald werden wir Spannendes, Interessantes und sicherlich auch Neues über unsere „grüne Lunge“ erfahren. Unsere Waldexperte Torsten Hohmuth hat zahlreiche Lehrgänge bei namenhaften Größen rund um das Thema Wald absolviert. Er wird uns in mitnehmen, den Blick auf kleine Details zu werfen, genau hinzuschauen, um dann diese im großen Zusammenhang zu sehen- unserem Ökosystem.

Wir treffen uns dem Vereinshäuschen der Vogelschutzvereins Schöneck.

Im Anschluß besteht die Möglichkeit dort einzukehren. Die Vogelschutzfreunde feiern ihr jährliches Sommerfest !

KARTE : Das Heim der Vogelschutzfreunde Schöneck. Anfahrt mit dem Auto über die Straße zum Friedhof.