Archiv der Kategorie: Allgemein

WASSER PHASE II: SITZUNG AM 10.MÄRZ 2024– ANKÜNDIGUNG

Letzte Änderung: 4.März 2024

Moderator: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: big-wasser@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas WASSER PHASE II: SITZUNG AM 10.MÄRZ 2024– ANKÜNDIGUNG, PROGRAMM UND BERICHT .

Ankündigung der Sitzung BiG-WASSER am 10.März 2024, 11 – 13h, Brendelsaal, Altes Schloss Büdesheim

Programm-Entwurf

Die folgenden Angaben können im Detail leicht variieren.

BEGINNENDEDAUERINHALT
11:00:0011:10:0000:10:00Begrüßung
11:10:0011:25:0000:15:00Kurzer Rückblick: Was war bisher
11:25:0011:30:0000:05:00ZIEL: Bürgerservice Wasserverfügbarkeit als Prognose
11:30:0011:45:0000:15:00Vorstellung eines ersten Modells
11:45:0012:10:0000:25:00Umsetzung als simulierbare Theorie mit Simulationen online
12:10:0012:30:0000:20:00Was bleibt zu tun?
Welche Daten brauchen wir noch? Welche Rolle spielt hier (i) die Gemeinde, (ii) die Wasserwerke, (iii) der Landkreis, (iv) das Land Hessen ?
12:30:0012:40:0000:10:00Wissen und Politik: Wo und wie unsere gewählten Vertreter quer durch alle Parteien gefordert sind
12:40:0012:50:0000:10:00Ausblick: die nächsten Schritte

Nach der Begrüßung wird es einen kurzen Rückblick geben auf all die Punkte, die für die aktuelle Sitzung am 10.März 24 bedeutsam sind.

Unverändert gilt das Ziel, dass für die Bürger (und natürlich auch für alle gewählten Bürgervertreter) ein Info-Service bereit gestellt werden soll, der rund um die Uhr über eine Webseite angeben kann, mit welcher Wasserversorgung in einem gewünschten Zeitintervall zu rechnen ist. Diese Prognose soll auf offiziellen Messergebnissen der Wasserwerke und des Landkreises basieren.

Aufgrund der engen Verzahnung von Schöneck mit dem Landkreis wird diese Prognose sowohl für Schöneck gelten wie auch den ganzen Main-Kinzig Landkreis (MKK).

Eine solche Prognose ist möglich, weil ein dynamisches Modell erstellt wird, dass alle wichtigen Parameter in sich vereint, die auch regelmäßig aktualisiert werden.

Während die Formulierung des Modells vergleichsweise einfach ist, stellt die Bereitstellung der notwendigen Daten die größte Herausforderung dar, ist aber machbar, wenn alle zusammen wirken.

Das beste Modell nützt aber nur dann etwas, wenn man es auch simulieren kann. Dazu benutzt das BiG-Team WASSER eine neuartige Software, die als Software das Format einer nachhaltigen empirischen Theorie abbildet, die als Text in Alltagssprache vorliegt, und die jeder Bürger einsehen und verändern kann.

Wie angemerkt, besteht die größte Herausforderung in der Bereitstellung der Daten. Es wird erläutert, welche Partner hier zusammen wirken müssen.

Am Beispiel Wasser-Prognose wird wunderbar deutlich, was auf der einen Seite Alltagswissenschaft leisten kann, wie aber deren Umsetzung gewählte Vertreter quer durch alle politischen Parteien braucht, damit die Konzepte auch real umgesetzt werden können.

Zum Schluss wird ein kurzer Ausblick versucht.

Hinweis

Ab 10.März 24 werden alle Daten, theoretische Modelle und Simulationen über die Seite Modelle (Theorien) kommuniziert. Beginnend mit einem einfachen Modell wird dieses schrittweise ausgebaut. Parallel läuft die Datenerhebung. Empfehlenswert ist, sich den Bericht zu Modell (Theorie) Nr.1 anzuschauen. Dort wird einleitend auch der Gesamtzusammenhang geschildert. Viel Spaß beim Lesen 🙂

WASSER PHASE II: SITZUNG AM 10.März 2024– ANKÜNDIGUNG, PROGRAMM UND BERICHT

Letzte Änderung: 11.März 2024

Moderator: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: big-wasser@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas BiG WASSER PHASE II

ANKÜNDIGUNG für den 10.März 2024

Der Link auf die Ankündigungsseite findet sich HIER.

Bericht von der Sitzung

Weiteres Vorgehen

FAZIT WASSER-VORSORGE

Aus Sicht einer Gemeinde wie Schöneck (im Duett mit Niederdorfelden) ist es auf den ersten Blick beruhigend, dass die eigenen Brunnen mit ihrer Begrenztheit und Gefährdetheit über das Wasser-Netz der MKK Wasserwerke ausgeglichen werden können. Die Abhängigkeit des Wasser-Netzes der MKK Wasserwerke von externen Lieferanten zu ca. 40% lässt aber aufmerken (dazu die unkontrollierten privaten Brunnen). Da externe Lieferanten ja auch auf dem gleichen Planeten leben, auch in Deutschland, auch in Hessen, und hier bekannt ist, dass der Zustand des globalen Wassersystems seit Jahren erheblichen Änderungen unterliegt, die auch den externen Lieferanten zusetzen, sollte der Fremdbezug mit 40% Anlass sein, sehr kritische zu prüfen, wie es denn mit der Zuverlässigkeit dieses Fremdbezugs bestellt ist. Das Beispiel OVAG ist real.

Bürger im Gespräch (BiG) Themengruppe WASSER

Wir werden weiterhin versuchen, im Gespräch mit allen Beteiligten — auch mit unseren gewählten Vertretern in den Parlamenten — die künftige Verfügbarkeit von genügend Wasser zu klären und wir werden dazu moderne Werkzeuge benutzen wie Alltagswissenschaft und entsprechende Simulationswerkzeuge.

BiG-WALD : Exkursion und Gesprächsrunde mit Frühstück am So 10.März 2024. In Kooperation mit dem Vogelschutzverein Schöneck

KONTEXT

Dieser Text ist Teil der der Themenliste der BiG-Themengruppe WALD.

Ankündigung So 10.März 24

6:30h Vogelstimmenwanderung (Start Hütte Vogelschutzverein)

8 – 10h Frühstück mit Gespräch (Hütte Vogelschutzverein)

Was klopft denn da?- Faszinierende Einblicke in die Welt der Specht und deren Bedeutung für das Ökosystem Wald.


Am kommenden Sonntag, den 10.3.24 findet um 6.30 Uhr eine Vogelstimmenwanderung statt mit besonderem Fokus auf die Spechte. Im Anschluss gibt es ab 8.00 Uhr Frühstück im Vereinshaus des Vogelschutzvereins Schöneck von wo auch die Exkursion startet.
Für Nicht-Mitglieder des VSV wird um eine Gebühr von 5 Euro gebeten. Voranmeldung bei big-wald@oksimo.org oder info@vsv-schoeneck.de .

Lageplan Hütte Vogelschutzverein Schöneck

GIS-Schöneck

(16.September 2023 – dato)

Phase-I: Erstellung eines Demonstrators1

15.Februar 2024 | Hugo Preiss

Vorgehensmodell

Das EVAP-Modell oder auch “Vier-Komponenten-Modell“ genannt, zeigt den klassischen Aufbau und Funktion einer GIS-Verarbeitungskette (vgl. Vier-Komponenten-Modell). Es beinhaltet die Datenerfassung, die Datenverarbeitung, die Datenanalyse und Datenpräsentation (Bill, 2016). Dabei soll es dem Nutzer helfen Daten einzugeben und diese dann zu analysieren und die Ergebnisse bestmöglich zu visualisieren.

Abb.-#002: Das Verarbeitungsmodell (EVAP) in der Geoinformatik

Digitaler Zwilling

Bei einem digitalen Zwilling handelt es sich um ein virtuelles Abbild von einem realen Objekt oder Produkt. Mithilfe von Sensordaten werden Eigenschaften von Objekten analysiert und die sich daraus er-gebenden Daten an Verarbeitungssysteme weitergeleitet. Daraus entsteht die digitale Kopie, also der digitale Zwilling.
Anhand eines digitalen Zwillings lassen sich sowohl materielle Objekte (z.B. Bäume, Bauobjekte, Ma-schinen etc.) als auch immaterielle Objekte (z.B. Produkte, Kosten, Dienstleistungen etc.) aus der realen Welt in die digitale Welt darstellen. (vgl. https://www.bigdata-insider.de/was-ist-ein-digitaler-zwil-ling-a-728547/, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber/Nico Litzel (28.06.2018) „Was ist ein Digitaler Zwilling?“, Abs. 1 – 22.10.2023).
Ein digitaler Zwilling kann in vielen Bereichen eigesetzt werden, darunter in Landwirtschaft, Industrie usw., aber auch in der Stadtentwicklung und Stadtplanung spielt der digitale Zwilling eine wichtige Rolle. Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt „Smart Cities“ (vom Bundesministerium des Inneren und für Heimat), mit dem man mit Hilfe des digitalen Zwillings im 3D-Modell nicht nur materielle Objekte wie Pflanzen, Bäume, Straßen, Wohnhäuser oder Industrie, sondern auch physikalische Vorgänge wie Treibhausemmissionen, Mobilitätsverhalten oder das soziale Miteinander analysieren kann, um mögliche Auswirkungen vorherzusagen und Konzepte zu verbessern. (vgl. https://www.smart-city-dia-log.de/informieren/aktuelles/was-waere-wenn-mit-digitalen-zwillingen-die-urbane-zukunft-gestal-ten, (10.10.2022), „Was-Wäre-Wenn? – Mit digitalen Zwillingen die urbane Zukunft gestalten“, Abs.1 – 22.10.23).
In der Stadtplanung/-entwicklung können digitale Zwillinge besonders dabei helfen, die Stadt nachhaltiger zu gestalten und auf die Bedürfnisse und Interessen der Bürger einzugehen. Zum Beispiel in welchen Stadtteilen muss die Beleuchtung von Straßen und Gehwegen verbessert werden oder was muss in Infrastruktur eingeplant werden, um eventuell mögliche Überschwemmungen durch Starkregen zu vermeiden.

Geo-Daten
„Geodaten sind alle Daten mit direktem oder indirektem Bezug zu einem bestimmten Standort oder geografischen Gebiet.“ (§ 3 Abs. 1 Geodatenzugangsgesetz (GeoZG)).

Zur Erstellung des Demonstrators wurde eine große Vielzahl verschiedener Daten-Typen verwendet, die dann in entsprechenden Karten bzw. Ansichten dargestellt und gemäß dem EVAP-Modell prozessiert werden.
Geodaten können in zwei verschiedene Arten untergliedert werden. Einerseits kann es sich um Geobasisdaten handeln, andererseits um Geofachdaten.

Geobasisdaten

„Geobasisdaten sind Daten des amtlichen Vermessungswesens, welche die Landschaft, die Liegen-schaften und den einheitlichen geodätischen Raumbezug anwendungsneutral nachweisen und be-schreiben. Sie sind Grundlage für Fachanwendungen mit Raumbezug.“ (Definition der AdV, Plenumsta-gung am 28. und 29. September 2005 in Magdeburg).

Exemplarisch werden im Folgenden jedoch nur einige Daten-Typen zur Veranschaulichung genannt, um den Rahmen der Darstellung an dieser Stelle nicht zu sprengen:

  • Verwaltungsgrenzen
  • Grundrissdaten aus dem Liegenschaftskataster
  • Hauskoordinaten
  • 3D-Gebäudemodell
  • OpenStreetMap
  • Bodenrichtwertinformationssystem (BORIS)
  • …u.v.m.
  • Geofachdaten

Im Bereich der Geoinformation wird bei Geodaten mit der Thematik eines Fachgebietes von Geofach-daten gesprochen.
Ein Beispiel für Geofachdaten ist das Solarpotenzial, an dem sich Interessierte darüber informieren können, ob die Sonneneinstrahlung auf ihrem Dach zum Aufstellen von Solarpanelen genügt. Ein weiteres Beispiel können die Hochwassergebiete sein, da sie entlang des Gewässernetzes nach ihrem Risikoniveau gestuft sind, welches ausgelöst wird bei einer bestimmten Niederschlagsmenge. Wanderwege sind auch Teil der Geofachdaten und können für Naturbegeisterte von Interesse sein.
Schutzgebiete aller Art wie Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete oder Flora und Fauna Habitate können sehr relevant sein.

Ein spezifisches Beispiel eines Fachgebiets ist der Bestand an öffentlichen Bäumen in der Gemeinde Schöneck, das Baumkataster.

Spezifische Geofachdaten für Schöneck: Baumkataster

Ein Baumkataster wird genutzt, um die Versorgung und den Schutz von Bäumen zu gewährleisten und zu optimieren. Des Weiteren hilft es dabei, Gefährdungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen planen und umsetzen zu können.
Durch die Standorte und Sachdaten der Bäume können Analysen zur Gefährdung durch umstürzende Bäume durchgeführt werden, erkrankte Bäume und eventuelle Ursachen erkannt werden oder die Anzahl und den Anteil an heimischen Bäumen geprüft werden.
(Letztere Daten wurden von Fachexperten erfasst und stehen bislang nicht frei zur Verfügung, so bleiben diese zunächst vor dem Missbrauch durch Nutzer verborgen.)



  1. Hinweis: der hier angezeigte Inhalt ist in weiten Teilen exzerpiert aus der Dokumentation des Studienprojektes „Digitaler Zwilling Musterstadt – was mit offenen Geodaten alles machbar ist“, Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS)  – Geodatenmanagement, Jan. 2024 ↩︎

Ergebnis: „Digitaler Zwilling Musterstadt“

26.Februar 2024 | Hugo Preiss

(Hinweis: die im Studienprojekt entwickelte web-map-app ist derzeit nicht öffentlich freigegeben, kann aber im Rahmen der BiG-meetings präsentiert werden.)

Mit dem Aufruf der web-map-app erscheint die Titelseite, die einen Blick vom Waldrand von Kilianstädten aus auf Frankfurt zeigt.

Am unteren Rand des Titelbildes befindet sich eine Menüleiste mit acht Themen (-> tabs).

  1. Geoinformation (GIS)
    Gezeigt werden zwei Grafiken: das GIS-Layerprinzip (links) und
    das Vorgehensmodell (EVAP)
  2. Digitaler Zwilling
    Was ist ein DZ? Hier findet man die Definition, was man unter einem DZ versteht.
  3. Geschichte
    Hier gibt es einen kurzen Abriss der Geschichte von Digitalen-Zwillingen.
  4. Datenbeschaffung
    Hier werden exemplarisch eine Reihe von Karten bzw. Ansichten gezeigt, die auf den referenzierten Geo-Basisdaten, Geo-Fachdaten bzw. dem Baumkataster basieren.
    Als Beispiele für Geo-Basisdaten werden Liegenschaften, Hintergrundkarten, Luftbilddaten und Höhenmodelle gezeigt, u.a. auch eine Karte der Bodenrichtwerte (BORIS).
    Als Beispiele für Geo-Fachdaten werdenDaten zurInfrastruktur (z.B. das Solarpotential), Schutzgebieten und Vegetation (z.B. das Gewässernetz bzw. Hochwassergebiete) gezeigt. Ein spezifisches Fachgebiet stellt der Bestand an öffentlichen Bäumen in der Gemeinde dar, das Baumkataster. (-> siehe auch Pkt#6: „DZ Schöneck“ ).
  5. Software
    Die Kriterien für die Auswahl der in Frage kommenden Software werden dargestellt und bewertet.
  6. DZ Schöneck
    Dies ist der für die beiden verknüpften Themen „Baumkataster & Baumpatenschaft“, sowie das Thema „Mängelmelder“ wichtigste Menüpunkt, insbesondere für die spätere praktische Nutzung.


    Gezeigt werden vier Karten zusammen mit drei Prozessabläufen:
    a) Karte 1: Baumkataster Schöneck
    b) Karte 2: Baumkataster Schöneck 3D
    c) Prozessablauf „Baumpatenschaft“ (Konzept)
    d) Prozessablauf „Baumpatenschaft“ (Konfiguration in der eingesetzten Software)
    e) Karte 3: Schöneck gießt – Baumpatenschaften
    f) Prozessablauf „Mängelmelder“
    g) Karte 4: Verbesserungsvorschläge Mängelmelder
  7. Erkenntnisse
    Es werden die positiven wie negativen Erkenntnisse zur Erstellung des Digitalen-Zwillings während des Studienprojektes in Stichpunkten genannt.
  8. Fazit & Ausblick
    Beide Aspekte werden in Form eines Cartoons und einer Grafik einer Zukunftsvision dargestellt.

GIS-Schöneck

(16.September 2023 – dato)

Einleitung & Übersicht

Hugo Preiss

Das Thema „Geo-Informations-System für Schöneck“ (kurz: GIS-Schöneck) ist letztendlich aus zahlreichen Diskussionen entstanden, die in der Oksimo-Gruppe Schöneck (-> Bürger-im-Gespräch) bereits in 2022 zu den Themen „Wasser“ und „Begrünung“ geführt wurden.
Der spezifische Aspekt „Begrünung“ geht zudem zurück auf einige in Deutschland existierende SmartCity-City-Projekte, insbesondere auf eines in Berlin mit dem Namen „Gieß-den-Kiez“.
Dieses Berliner Projekt basiert auf digitalen Stadt-Karten und Ansichten (-> Geo-maps) und fokussiert sich dabei auf die Unterstützung/Pflege der ca. 800.000 Stadtbäume durch die gesamte Stadt-Bevölkerung, z.B. bzgl. deren kompletter Erfassung
(->Baumkataster), die Meldung des jeweiligen Zustandes, u.a. von Schäden, bis hin zur Bewässerung u.v.m.

GIS-Schöneck lehnt sich bzgl. dem zu etablierenden Grünflächen-Management zum einen an das Projekt „Gieß-den-Kiez“ an, zum anderen will es darüber hinaus gehen, indem weitere Ressourcen in verschiedene digitale Landkarten für Schöneck (-> Geo-maps Schöneck) integriert werden sollen, um damit ein umfassenderes effektives und effizientes Ressourcen-Management für Schöneck zu etablieren, an dem sich Schönecker Bürger auch aktiv beteiligen können, z.B. in Form von Patenschaften für Bäume u.ä.
In der aktuellen ersten Stufe geht es primär um das öffentliche Grünflächen-Management in der Gemeinde im Zusammenspiel mit einem Mängel-Melder.
Darüber hinaus ist in einer späteren Ausbaustufe die Integration von Informationen bzgl. Wasser, Wald und Energie geplant.

Die Motivation für diesen Ansatz ist ganz eindeutig in dem sich ausweitenden Klimawandel zu sehen, der u.a. einhergeht mit der Verknappung von Ressourcen, insbesondere Wasser.
Es ist empirisch nachweisbar, dass die Durchschnitts-Temperaturen über die letzten Jahre hinweg immer heißer wurden und – so die Prognose – wohl auch weiterhin immer heißer werden, die Trockenheit in vielen Städten und Gemeinden zunimmt und damit die Bäume und andere Grünpflanzen unter Trockenstress leiden. Dem gilt es engagiert entgegen zu treten.

Vor diesem Hintergrund leiten wir folgende Ziele ab, die wir bei der geplanten Umsetzung weiter verfolgen werden:

  • Das Micro-Klima in Schöneck soll verbessert werden.
    Durch mehr Baumschatten soll eine Abkühlung im Ort erreicht werden bzw. umgekehrt Hitzestaus minimiert werden,
    dabei soll das vorhandene Grün (Bäume, Hecken, Pflanzen) besser versorgt und umsorgt werden, neue Bäume sollen hinzukommen, insbesondere an Stellen und Plätzen, auf denen keine oder keine mehr sind.
    Durch mehr Bäume wird mehr CO2 absorbiert.
    Die Luftqualität verbessert sich durch mehr Sauerstoffproduktion.
  • Die Lebensqualität für Mensch und Tier soll verbessert werden,
    insbesondere durch Steigerung des Wohlbefindens aufgrund besserer Luftqualität und weniger Hitze. Für Bäume/Pflanzen soll Trockenstress vermieden werden.
  • Durch die Bereitstellung von verschiedenen Daten in entsprechenden Geo-maps für ganz Schöneck soll die Transparenz für das jeweilige Thema, z.B. Grünflächen, Wasser etc. erhöht und die Planbarkeit von Aktionen in dem entsprechenden Umfeld verbessert werden (-> Managed-data & Planung).
  • Das soziale Miteinander soll durch die Zusammenarbeit vieler Bürger, aber auch in der Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung verstärkt werden.
    Insgesamt geht es um ein gesteigertes, eigen motiviertes Engagement für das Zusammenleben in der Gemeinde und eine höhere Verantwortlichkeit des Einzelnen für die gesamte Gemeinde und der Ortschaft(-en).

Das Projekt wurde initiiert von den beiden Mitgliedern der BIG-Themengruppe „GIS“, Hugo Preiss und Prof. Dr. Gerd Doeben-Hensich. Beide konnten für die Entwicklung und Anpassung eines weit verbreiteten GIS-Systems einen GIS-Experten an der Frankfurt-University-of-Applied-Sciences (FUAS) gewinnen: Prof. Dr. Robert Seuß. Mit einer Studentengruppe wurde in einem Studienprojekt in 2023 die Phase-I des Projektes erarbeitet, in der es um die Erstellung eines  „Demonstrators“ ging.
Das Studienprojekt hatte einen erheblich erweiterten Rahmen als nur „Grünflächen-Management: dem Projekt-Team ging es um die Erstellung eines „Digitalen Zwilling – Musterstadt“, angewendet auf Schöneck, in dem eine Vielzahl von Geo-Daten dargestellt werden.
Seitens der Gemeindeverwaltung hat sich freundlicherweise der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Herr Günter Rauch, bereit erklärt, das Projekt mit zu betreuen. Abgenommen wurde die Phase-I Mitte Januar 2024 von der Bürgermeisterin, Frau Cornelia Rück, und Herrn Rauch (-> GIS-News vom 16.01.2024).
Nach der erfolgreichen Projektphase wurde beschlossen, ein Evaluations-Projekt zur Pilotierung von GIS-Schöneck anzuhängen.
Somit starten wir in Kürze die Phase-II des Projektes.

———————————————————————————————————–

BiG-RUNDBRIEF: BiG-Workshop WALD wird auch erst am 10.März 2024 stattfinden — Ein bisschen Hintergrund dazu …BiG-RUNDBRIEF:

Autor: BiG-Moderator

Kontakt: big@oksimo.org, Betreff ‚RUNDBRIEF‘

KONTEXT

Dieser Text gehört zum Thema BiG-RUNDBRIEFE

BiG-Workshop WALD wird auch erst am 10.März 2024 stattfinden — Ein bisschen Hintergrund dazu …

Liebe Alle,

nein, wir haben keine neue Taktik entwickelt, weil jetzt erstmals BiG-Workshops bei einem Termin pausieren.

WASSER

Im Falle der Verschiebung des BiG-Workshops zum Thema WASSER gab es ja einen längeren Hintergrundbericht, warum dies Sinn macht (Siehe Archiv für Rundbriefe: https://www.oksimo.org/2024/02/12/big-rundbrief-kein-workshop-am-18-2-24-sondern-erst-wieder-am-so-10-maerz-24/ )

WALD

Im Fall des BiG-Workshops WALD liegt es schlicht daran, dass die Beteiligten (zur Erinnerung: wir machen dies alles in unserer Freizeit!) schlicht zu wenig Zeit hatten. Dies ändert nichts daran, dass die Aktivitäten der BiG-Themengruppe WALD immer mehr Fahrt aufnehmen.

HINTERGRUND WALD

Die BiG-Themengruppe WALD hat mittlerweile die Ausgangslage soweit klären können, dass wir bis zur nächsten Forsteinrichtung (2026/27) ein umfassendes Programm von Workshops, Exkursionen und weiteren Veranstaltungen mit möglichst vielen Experten organisieren wollen, die das Thema WALD von allen wichtigen Seiten her beleuchten sollen (Veröffentlichung des Plans ca. Ende Februar).  Wald ist nicht einfach Wald: da gibt es viele unterschiedliche Perspektiven, die dann auch wieder untereinander zusammen hängen. Eine sachliche Klärung kann uns allen helfen. Letztlich müssen dann die gewählten Bürger in den entsprechenden Gremien  entscheiden. Aber auch das sind ja natürlich ’nur Menschen‘ 🙂 die von ihrem jeweiligen Wissen — und Interessen — abhängen. Wissen aber fällt nicht einfach aus den Wolken, sondern muss immer wieder neu erarbeitet werden. Vielleicht macht dies sogar Spaß? Warum nicht auch mehr junge Leute einbeziehen, oder haben wir die Jugend schon von vornherein abgeschrieben?

Also, am 10.März 2024 13:30 geht es weiter mit dem Thema Wald.

IM ÜBRIGEN

gibt es ja am 18.2.2024 einen anderen sehr interessanten BiG-Workshop zum Thema ‚Schöneck Energie autark?‘ mit einer bekannten Expertin von außerhalb. Für mehr Infos, siehe hier: https://www.oksimo.org/2024/02/07/big-energie-autark-vortrag-kommunale-energieversorgung-in-eigenregie/

Herzliche Grüße,

Gerd Doeben-Henisch

(BiG-Moderator)

WASSER PHASE II: SITZUNG AM 18.Febr 2024– ANKÜNDIGUNG, PROGRAMM UND BERICHT

Letzte Änderung: 14.Febr 2024

Moderator: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: big-wasser@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas BiG WASSER PHASE II

SITZUNG AM 18.Febr 2024

Der Workshop am 18.2.24 fällt aus. Das ist kein ‚Versagen‘, sondern hat einen positiv-konstruktiven Hintergrund 🙂

Wer mehr wissen will, kann den Text im dem zugehörigen big-Rundbrief vom 12.Febr 2024 nachlesen.

Der nächste WASSER-Workshop findet dann planmäßig am 10.März 2024 statt.

BiG-WASSER 28Jan24: Ankündigung-Programmvorschlag

Letzte Änderung: 31.Jan 2024

Moderator: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: big-wasser@oksimo.org

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Themas BiG-WASSER SITZUNG 28.Jan 2024.

Ankündigung für 28.Jan 2024 und Programm

Wasserversorgung Schöneck: Überblick durch Modellierung. ‚chatGPT‘ reicht nicht; was dann?

Nachdem die BiG-Themengruppe WASSER nunmehr seit März 2023 fleißig Daten und Dokumentationen zur Wasserversorgung Schönecks — auch unter Einbeziehung vieler Aspekte des Main-Kinzig Kreises — gesammelt und ausgewertet hat, stellt sich die wichtige Frage, wie man all die vielen Daten so aufbereiten kann, dass sie für möglichst viele Bürger verständlich werden.

Dabei ist die Forderung zu stellen, dass die Darstellung der Situation echte, belastbare Prognosen für die nahe Zukunft ermöglichen muss. Wie wollen wir verantwortlich für die Zukunft handeln, wenn wir nicht in der Lage sind, notwendige Prognosen generieren zu können?

Im Engineering und in der Wissenschaft heißt das Zauberwort hier ‚Simulation‘: mit dieser kann man anhand einer aktuellen Situation aufzeigen, wie sich daraus Nachfolgesituationen entwickeln können. Hierzu benutzt man heute üblicherweise Computerprogramme.

Viele, die das hören, denken vermutlich an die Software chatGPT und fragen sich vielleicht, ob diese hier etwas ausrichten könnte. Klare Antwort: Kann sie nicht.

Es gibt allerdings  eine neue Software, die seit mehreren Jahren von Professoren und Absolventen der Frankfurt University of Applied Sciences entwickelt wird. 

Nach Bestandsaufnahme der bisherigen Recherchen wird das  Konzept dieser neuen Software  anhand von Beispielen vorgestellt   und es wird aufgezeigt werden, wie die Herausforderung einer Modellierung der Wasserversorgung von Schöneck im Format einer Simulation realisiert werden kann.

Die folgenden Monate werden dann für alle zeigen, ob und wie das geht, und wie weit das BiG-Team WASSER damit kommen wird. Dies ist also ein offener Entwicklungsprozess, an dem jeder teilnehmen kann. Der gesamte Prozess wird — wie immer bei BiG — öffentlich dokumentiert werden.

(BiG := Bürger im Gespräch)

(Letzte Änderung: 26.Jan 24)

Hier der Entwurf des Programms für die Sitzung am 28.Jan 2024, 11-13h im Brendelsaal

  1. Stand der Recherche März 23 – Jan 24
  2. Formulierung der zentralen Frage für die Bürger (und die Gemeindeleitung)
  3. Wie lässt sich eine Antwort generieren?
  4. Zauberwort ‚Simulation‘ (und Vorstellen einer neuartigen Software)
  5. Drei Beispiele: Einwohnerzahl – Brunnenkapazität – Pro-Kopf Verbrauch im Laufe der Jahre
  6. Vorläufiges Ergebnis: Die Lage ist ernst zu nehmen!
  7. Der ‚Regen‘ als ‚Tropf‘ an dem wir hängen: Gedanken zur globalen Wasser-Maschine.

BIG-RUNDBRIEF VOM 29.JAN 24

Autor: BiG-Moderator

Kontakt: big@oksimo.org, Betreff: RUNDBRIEF

KONTEXT

Dieser Text ist Teil derListe BiG-Rundbriefe.

BLITZ-MEMO zum BiG-Workshop-Tag gestern 28.1.2024

Liebe Alle,

hier ein Blitz-Bericht zum BiG-Workshop-Tag gestern im Alten Schloss Büdesheim. Längere Berichte folgen (siehe unten im Text).

URAUFFÜHRUNG

Die Initiative ‚Bürger im Gespräch (BiG)‘ gibt es zwar schon seit Februar 2023, aber gestern boten erstmalig drei verschiedene BiG-Themengruppen hintereinander  Workshops an. Die vierte BiG-Themengruppe GIS (Geo-Informations-Systeme) war zwar nicht dabei, sie hat aber im Januar ihr erste Projekt in Kooperatioon mit Prof. Seuß von der Frankfurt University of Applied Sciences und in Kooperation mit dem Fachbereich Stadtplanung der Gemeinde Schöneck erfolgreich abgeschlossen. Dankenswerter Weise wird Prof. Seuß uns auch noch im Jahr 2024 unterstützen! Ausführlichere Berichte gibt es demnächst auf der Webseite der GIS-Themengruppe:

Webseite GIS: https://www.oksimo.org/gis/ (Noch im Werden :-))

Email GIS: big-gis@oksimo.org

Zu den übrigen Workshjops lässt sich kurz Folgendes festhalten:

11-13h BiG-Themengruppe WASSER

Wie geplant konnte nach 9 Monaten Vorbereitung von dem  Start des  Simulations-Projektes  ‚Wasservoraussage Schöneck‘  berichtet werden. Die Dienstleistung besteht darin, dass jeder Bürger von Schöneck jederzeit  über sein Handy oder einen PC abfragen kann, wie die Wasserversorgung für Schöneck (eventuell differenziert nach Ortsteilen) aussieht: In welchem Zeitraum ist  in welchem Umfang mit einer Verminderung des Wasserangebots zu rechnen. Dieser Service könnte die Wasserampel ergänzen oder gar ersetzen. Dieses Voraussageprojekt ist zur Zeit weltweit einzigartig. Es wird dazu eine — auch weltweit einzigartige — neue Software zum Einsatz gebracht. Das Projekt wird in allen Phasen öffentlich dokumentiert. Jeder kann auch jederzeit diese Simulation online testen. Wer will,  kann  an der weiteren Entwicklung mitarbeiten. Ein ausführlicher Bericht wird auf der Webseite der Veranstaltung folgen:

Webseite 28.1.24: https://www.oksimo.org/2024/01/15/wasser-phase-ii-sitzung-am-28-jan-2024-ankuendigung-programm-und-bericht/

Email: big-wasser@oksimo.org

13:30 – 15:30 BiG-Themengruppe WALD

Wie geplant leitete diese Sitzung die nächste Serie von Veranstaltungen der WALD-Themengruppe mit Fernziel 2027 (!) ein. Die  WALD-Themengruppe versucht, bis zur nächsten Forsteinrichtung 2027 möglichst breit wichtige Aspekte für eine nachhaltige und bürgefreundliche Entwicklung unseres Gemeindewaldes ins Gespräch zu bringen. In der Sitzung gestern führte die Biologin und Umweltpädagogin Annette Dieckmann, die  Mitglied in der Nationalen Plattform „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist, in ansprechender Weise in die ethische Dimension von Wald und Umgang mit Wald ein. Nach einer Einführung benutzte sie  dazu die Texte der Forsteinrichtung der Gemeinde für die Zeit 2017-2026. Was zunächst als ein sehr trockener Text daher kam, wurde im Gespräch aller Teilnehmer und mit ihren Kommentaren zu einem überaus spannenden Text, wo am Schluß — immerhin 2 Stunden — die Zeit viel zu kurz wirkte. Ein ausführlicherer Bericht wird die Tage auf der Webseite zur Veranstaltung zu finden sein:

URL: https://www.oksimo.org/2024/01/20/big-team-wald-oeffentliche-sitzung-im-alten-schloss-28-jan-24-unser-umgang-mit-dem-wald-und-seiner-forstlichen-nutzung-unter-ethischen-fragen/

Email: big-wald@oksimo.org

16 – 18h BiG-Themengruppe ENERGIE AUTARK

Im Rahmen ihrer Erkundungsphase hat sich  die ENERGIE-Themengruppe  für die Zeit bis zum Herbst darauf geeinigt, interessante Gemeinden zu finden, zu besuchen und nach Schöneck einzuladen, die schon jetzt ein komplettes Energiekonzept realisiert haben, und bei dem die Bürger/ die Gemeinde zudem an den Einnahmen beteiligt sind. Die Erwartung ist hoch, dass  auf diese Weise  viele interessante Ideen und ‚Knowhow aus erster Hand‘ verfügbar wird. Weitere Berichte und Informationen werden  auf der Webseite der ENERGIE-Themengruppe in der nächsten Seite zu finden sein:

URL: https://www.oksimo.org/2024/01/19/energie-workshop-so-28-januar-2024/

Email: big-energie@oksimo.org

Gerd Doeben-Henisch

(BiG-Moderator)

0151-727 45 601

PS: Veranstaltungsorte: Es passiert jetzt öfters, dass BiG auch Veranstaltungen außerhalb des Alten Schlosses organisiert, z.B. die Themengruppe WALD  als Exkursionen oder in Kooperation mit dem Vogelschutzverein). Auch die Themengruppe WASSER wird am 10.April 2024 im Bürgerhaus Oberdorffelden einen Workshop zusammen mit der Fachbereichsleitung der Stadtplanung der Gemeinde zum Thema Abwasser anbieten. Spezielle Ankündigung folgt noch.

GIS-News

02.05.2024
Die Gemeinde hat angekündigt, am 22.05.2024 die Freischaltung und Publikation von GIS-Schöneck auf ihren Web-Seiten vorzunehmen: ab dann steht es allen Bürgern zur Verfügung. Ein Meilenstein ist erreicht !

Der angekündigte Termin für einen ersten umfassenden „walk-through“ durch die GIS-Dokumentation fand am 28.04.2024 im Brendelsaal in Büdesheim statt: s.u.

21.04.2024
Am 28.04.24 bieten wir einen „walk-through“ durch die Dokumentation von GIS-Schöneck an.
Schwerpunkt dabei wird die Erläuterung zur Nutzung der Funktionen „Baumpatenschaft“ und „Mängelmelder“ sein. Dies geschieht im Vorfeld der Veröffentlichung von GIS-Schöneck auf den web-Seiten der Gemeinde.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme !

+++

12.03.2024
Das kick-off-meeting für die Phase-II wurde gestartet.
Die Pilot-Phase soll im Zeitraum Mai-September 2024  durchgeführt werden.
Ausgangspunkt ist folgende Webseite: https://digitaler-zwilling-schoeneck-fh-frankfurt.hub.arcgis.com/

Die Baumpatenschafts-daten werden als Kopie des Baumkatasters geführt, da die Daten im Kataster nicht überschrieben werden dürfen (siehe auch unten).

Auf der Web-Seite der Gemeinde soll ein Informations-Text und ein link zu o.g. DZ-Schöneck-Seite eingestellt werden.

In dem Text wird der interessierte Baumpate gebeten, ein e-mail  an die Gemeinde zu senden, damit die Gemeinde eine Übersicht über die Patenschaften erhält.

Nicht final geklärt ist die Frage nach der Vergabe der Paten-ID.

Optionen sind:

Eigenständige Vergabe einer ID durch den Paten – auf Basis eines vorgegebenen
Schemas .
Ableitung der ID aufgrund der eingefärbten Legende.

Der Abruf von Fördermitteln wird als schwierig erachtet. Derzeit gäbe es Optionen beim BMBF und der Hessen-Agentur.

Die Gemeinde würde nach Aussage von Herrn Rauch als Anforderer auftreten,

den input zur Erstellung der Unterlagen sollte das Projekt-Team beisteuern.


+++

16.01.2024
Zur Entwicklung von „GIS-Schöneck“ gibt es eine Arbeitsgruppe der FUAS (Frankfurt University of Applied Sciences) unter Leitung von Prof. Dr. Robert Seuß (Fach Geoinformatik) mit einer Gruppe von Studierenden (Anna Krauß (Sprecherin), Elvira Alimi, Marcel Krause, Maximilian Kuhn), dazu Vertreter der Gemeinde Schöneck (Bürgermeisterin Conny Rück, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Günter Rauch), sowie Mitgliedern der BiG-Themengruppe GIS Schöneck (Moderator Hugo Preiss mit Gerd Doeben-Henisch).

Am Di 16.Jan 2024 fand die Abschlusssitzung statt, in der die Projektgruppe der Bürgermeisterin und dem Fachbereichsleiter Stadtentwicklung das finale Ergebnis eines Digitalen Zwillings Schöneck präsentierten. Neben einer allgemeinen Einführung in die Arbeitsweise der Geoinfomatik wurde am Beispiel der konkreten Themen ‚Bewässerung öffentlicher Grünanlagen mit Patenschaften von Bürgern‘ sowie ‚Mängelmelder und Ideensammler von Bürgern‘ aufgezeigt, wie man diese Aufgaben mittels eines ‚Digitalen Zwillings Schöneck‘ sehr elegant und bürgerfreundlich lösen könnte.
Die Vertreter der Gemeinde waren von dieser Perspektive positiv beeindruckt.
Durch das Angebot von Prof. Seuß, das Projekt im Rahmen eines Forschungsprojektes auch im Jahr 2024 weiter zu führen und zu evaluieren, ergab sich eine sehr hoffnungsvolle Perspektive für die Gemeinde Schöneck.

Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Monaten die Bürger auf vielfache Weise von diesen neuen Möglichkeiten Kenntnis erlangen können. Neben Informationsmaterialien und Informationsveranstaltungen ist auch an einem realistischen Testbetrieb mit den oben erwähnten Anwendungsfällen gedacht. Dadurch können die Bürger sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten machen.