Wasser-Links (und Literatur)

(Letzte Änderung: 4.August 2022)

Achtung: Diese Linksammlung ergibt sich aus dem Verlauf des Projektes. Auf dieser Seite wird keine Systematik angestrebt. Eine Systematik könnte eventuell parallel entstehen. Die Sammlung wird laufend ergänzt.

KONTEXT

Dieser Text ist Teil des Wasser-Projekts.

UFZ – Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Permoserstraße 15 | 04318 Leipzig
Telefon: +49 341 235-0

URL: https://www.ufz.de/index.php?de=34258
info@ufz.de

Podcast mit Prof. Borchardt (Helmholtz Institut)

Dieser Podcast gibt einen guten Überblick über wichtige Faktoren und ihr Wechselspiel.

Dürremonitor Deutschland

Der UFZ-Dürremonitor liefert täglich flächendeckende Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Grundlage sind Simulationen mit einem am UFZ entwickeltem hydrologischen Modell.

Anmerkung 3. August 2022: Die interaktive gibt es auf dieser Seite nicht mehr. Anfrage läuft, was aus dieser Karte geworden ist.

Wie der Klimawandel unseren Umgang mit Wasser verändert

Trinkwasser fürs Duschen, Waschen und die Toilettenspülung: Wie wir derzeit in Deutschland Wasser verwenden, ist Luxus – und dürfte sich mit dem Klimawandel ändern. Was braucht es, um die kostbare Ressource Wasser weiter für uns zu erhalten?   Von Anja Krieger

Dr. Martin Thullner

Spezialist für Grundwasser Ressourcen

UFZ: Department Isotopenbiogeochemie

Kommissarische Leitung: Dr. Carsten Vogt

Welche Rolle spielen biogeochemische Prozesse für die Funktionalität von Ökosystemen, wenn diese nachhaltig gemanagt werden sollen? Wie können stabile Isotopenmessungen helfen, das Schicksal von Chemikalien in anoxischen Umgebungen wie zum Beispiel Boden-Aquifer Systemen, Süßwasser und Tiefseesedimenten, aber auch Bioreaktoren zu verstehen? Wie beeinflussen Struktur, Funktion, Aktivität und Regulation von Mikroorganismen und mikrobiellen Gemeinschaften die Kreisläufe von Elementen in der Umwelt auf Zellniveau bis hin zu makroskopischen Skalen?

UFZ: Department Hydrogeologie

Leiter: Prof. Dr. Jan Fleckenstein

Wie bewegen sich Wasser und Stoffe in der Umwelt? Wie lassen sich die Auswirkungen des globalen Wandels und menschlicher Aktivitäten auf Wasser und Stoffströme in Einzugsgebieten quantifizieren, um negativen Folgen für Wasserqualität, aquatische Ökosysteme oder Trinkwassergewinnung vorzubeugen? Wo und wann werden Schadstoffe im Wasserkreislauf mobilisiert, transportiert und zurückgehalten? Welche Rolle spielt dabei der Austausch zwischen Grundwasser und Oberflächengewässern wie Bächen, Flüssen und Seen?

UFZ: Department Hydrosystemmodellierung

Leitung: Prof. Dr. Sabine Attinger

Wie können hydrologische Modelle und deren Vorhersagen verbessert werden? Reicht die „Hyper-Auflösung“ oder brauchen wir sogenannte „smarte Modelle“ – also Modelle mit einem Optimum zwischen Komplexität und Einfachheit und so realitätsnah und robust wie möglich? Ist es möglich, Prognosen „für jeden Ort“ auf jeder räumlichen Skala zu machen, die für die Entscheidungsfindung benötigt werden? Wie können die dafür notwendigen Parameter so regionalisiert werden, dass sie quasi skalenunabhängig sind?

Prof.Dr. Kai Uwe Totsche

Universität Jena, Lehrstuhl für Hydrogeologie

UFZ: Department Bodenökologie

Leiter: Prof. Dr. François Buscot

Wie hängen Bodenorganismen und wichtige Bodenfunktionen wie Kohlenstoffspeicherung, Umsatz von Nährstoffen und Pflanzenproduktivität miteinander zusammen? Werden diese Zusammenhänge durch die Landnutzung und die Klimaänderung beeinflusst und – wenn ja – wie? Wie hoch ist die Vielfalt der Bodenorganismen? Beeinflusst sie die Vielfalt von Pflanzen und Tieren? Können wir ökologische Prozesse der Böden besser nutzen, um den Einsatz von Düngermitteln und Agrarchemikalien zu reduzieren, die Erträge trotzdem zu steigern und den Klimawandel zu bremsen?

UFZ: Department Bodensystemforschung

Leiter: Prof. Dr. Hans-Jörg Vogel

Der Boden ist ein wesentlicher Teil unserer terrestrischen Umwelt und bestimmt maßgeblich die Kreisläufe von Wasser, Kohlenstoff und Nährstoffen sowie die Mobilität von Schadstoffen. Für die landwirtschaftliche Produktion, als Filter für sauberes Grundwasser und als Habitat einer enormen Vielfalt von Organismen erfüllen unsere Böden weitere unverzichtbare Funktionen. Wie tragen die Wechselwirkungen von physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen zu diesen Funktionen bei? Und welche Auswirkungen hat unsere Beanspruchung von Böden auf diese Funktionen?

DWARF: Drinking WAter Readiness for the Future

The Drinking WAter Readiness for the Future project benefits from a € 1 mil. grant from Norway and Technology Agency of the Czech Republic.

Increasing levels of Dissolved Organic Matter (DOM) is a large challenge for Drinking Water Treatment Plants. Surface water is the source for more than 50% of drinking water in the Czech Republic. In the region of South Bohemia surface water supports drinking water for more than 350 thousand people from the reservoirs and Otava River. Catchments of these sources will be characterized with respect to the sources of DOM and their temporal and spatial variability resulting in a map of DOM sources with future predictions. A methodology for outflow control in reservoirs to minimize the effect of flood events with high DOM levels will be developed. A cooperation among basin authorities, drinking water producers and Czech and Norway research partners will be established.

UFZ: Department Seenforschung

Kommissarischer Leiter: Dr. Karsten Rinke

Welche Funktionen erfüllen Seen und Talsperren für unsere Gesellschaft und welche in unserer natürlichen Umwelt? Wie können wir vom Menschen verursachte Belastungen für Seen und Talsperren minimieren und welche Managementstrategien fördern den Schutz dieser Ökosysteme? Können wir die Ökosystemdynamik in Standgewässern durch mathematische Modelle beschreiben? Können diese Modelle Vorhersagen zu den Auswirkungen des Globalen Wandels liefern, die uns helfen, unsere Managementstrategien zu optimieren? Kann man eigentlich eine Talsperre so steuern, dass ihre Effekte auf das Fließgewässersystem verschwinden?

Dr. Susanne Schmidt

Wissenschaftlicher Mitarbeiterin
Department Seenforschung
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Magdeburg

Forschungsschwerpunkte
  • Nutzung von Fernerkundungs-Daten für die Beurteilung und Prognose von Gewässerqualität
  • Stoffkreisläufe in aquatischen Systemen und ihre Einwirkungen auf die Organismen
  • Oberflächenwasser-Grundwasser-Wechselwirkungen: Biogeographie der Sedimentfauna

Buch: Grundwassergeprägte Lebensräume.


Eine Übersicht über Grundwasser, Quellen, das hyporheische Interstitial und weitere grundwassergeprägte Habitate

Herausgegeben von Heinz Brendelberger, Peter Martin, Mattias Brunke, Hans Jürgen Hahn, Verlag Schweizerbart, Stuttgart 2015

Dokumentation:

In einer Hand vereint. Zur Geschichte der Grundwasserförderung im Hessischen Ried

Dr. Arnulf Rosenstock, Selbstverlag, Darmstadt Juli 2021

Gutachten: Der Wald in Deutschland auf
dem Weg in die Heißzeit. Vitalität, Schädigung und Erwärmung in den Extremsommern 2018-2020.

Pierre L. Ibisch, Charlotte Gohr, Deepika Mann & Jeanette S. Blumröder (2021). Centre for Econics and Ecosystem Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde für
Greenpeace. Eberswalde, 16. November 2021.

Buch: Wasser

Franziska Torma, Reclam Verlag, Ditzingen (DE), 2020

Ohne Wasser gibt es kein Leben – und das wird uns in Zeiten des Klimawandels wieder stärker bewusst. Schon früh hat die Menschheit versucht, das kostbare Element zu beherrschen und für ihre Zwecke zu nutzen, sowohl in Landwirtschaft und Technik als auch zur Fortbewegung, beim Sport oder zur Erholung.
Aber was genau ist Wasser eigentlich, und was macht es mit uns? Wieso verbringen wir so gern Zeit am Meer, an Seen und Flüssen – und wie finden wir eine Lösung für die zunehmende Wasserknappheit?

»Man geht davon aus, dass aufgrund von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserverschwendung und -verschmutzung die Wasserversorgung der Weltbevölkerung eines der drängendsten Probleme der Zukunft werden wird.«

Unter anderem: Das Thema Frankfurt und Vogelsberg (SS.44-49)

Artikel-CORRECTIV: Ausgetrocknet. Deutschland Kämpft um Wasser. Teil 1

Von Annika Joeres, Gesa Steeger, Katarina Huth, Marlene Jacobsen, Max Donheiser | 14.06.2022

Die Klimakrise lässt auch in Deutschland das Wasser knapp werden. Während die Bundesregierung erst ab 2030 handeln will, tobt der Kampf um Wasser längst. Nach CORRECTIV-Auswertung streiten sich Behörden, Landwirtschaft und Industrie zunehmend vor Gericht.

Artikel-CORRECTIV: Die größten Wasserschlucker Deutschlands. Teil 2

von Annika Joeres , Gesa Steeger , Katarina Huth 24. Juni 2022

Die deutsche Großindustrie verbraucht Billionen Liter Wasser jährlich – vielfach mehr als die privaten Haushalte. Trotzdem werden laut CORRECTIV-Recherchen künftig vor allem Bürgerinnen und Bürger sparen müssen: Jahrzehntelange Verträge sichern den Konsum von Industrie und Großverbrauchern.

Artikel-CORRECTIV: Waldspaziergang in Hessen

von Hanna Guggenberger , Gesa Steeger 30. Juni 2022

Menschen ins Gespräch bringen, Raum für Austausch zur Klimakrise schaffen, Recherchen lokal greifbar machen. Diese Ziele verfolgt CORRECTIV mit lokalen Klima-Veranstaltungen und arbeitet dafür mit Lokalredaktionen zusammen. Ein Waldspaziergang machte den Auftakt.

ARD: Deutschland trocknet langsam aus

Stand: 15.03.2022 16:27 Uhr, von Werner Eckert, SWR

Noch ist Deutschland mit reichlich Wasser gesegnet. Das gilt als selbstverständlich. Doch neue Daten zeigen: Der Wasserverlust ist beträchtlich – und das Ausmaß noch nicht abzusehen.

ARD: UN warnen vor globaler Wasserkrise

Stand: 05.10.2021 13:49 Uhr

In unserem Alltag ist sie selbstverständlich – die Versorgung mit Trinkwasser. Doch schon jetzt ist die so wichtige Ressource in vielen Teilen der Welt Mangelware – und die UN warnen vor einer künftig drastisch zunehmenden Knappheit.

Artikel-FR: Sie tragen Wasser von Frankfurt zurück in den Vogelsberg

Erstellt: 21.06.2022, Aktualisiert: 21.06.2022, 15:45 Uhr, Von: Peter Hanack

Symbolischer „Wasserlauf“ am 16. Juli soll auf die ernste Lage im Mittelgebirge aufmerksam machen. Das Grundwasser wird fast überall in Hessen knapp. Der Appell lautet: sparen.

Artikel-FR: Frankfurt: Kampf um jeden Tropfen Wasser

Erstellt: 07.02.2022, 18:19 Uhr, Von: Thomas Stillbauer

Die Stadt versucht, mit einem Zukunftskonzept ihren wachsenden Bedarf zu decken. Klimawandel und Bevölkerungswachstum führen zu Engpässen.

Frankfurt Stadtverordnete: Kritische Anfrage zur Wasserversorgung

Frage vom 07.07.2022, F 860

In einem Bericht der FNP vom 24.06.2022 übt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, scharfe Kritik an der Stadt Frankfurt. Im neuen Wasserkonzept der Stadt aus dem Februar dieses Jahres werde auch künftig von einem Grad der Selbstversorgung durch eigene Wasserquellen von nur 25 Prozent ausgegangen. Der Rest müsse weiter aus der Umgebung wie dem Vogelsberg und dem Hessischen Ried beschafft werden. Hinzu komme ein steigender Bedarf bei steigender Einwohnerzahl.

Ich frage den Magistrat:

Wie könnte die Stadt Frankfurt ihren Eigenanteil an der Wasserversorgung auf bis zu 50 Prozent steigern, und ist eine weitere Erhöhung der Einwohnerzahl aufgrund dieser Situation nicht kritisch zu bewerten?

Frankfurter Stadtverordnete: Wasserkonzept Februar 2022

Das Konzept vom 10.Juni 2021 als PDF

Bericht des Magistrats vom 4.2.2022

Artikel-FR: Frankfurt – Das Trinkwasser wird knapp – Kommt der „Trinkwasser Cent“?

Erstellt: 19.06.2021 Aktualisiert: 19.06.2021, 10:17 Uhr, Von: Sandra Busch

In Frankfurt wird ein „Trinkwasser-Cent“ erwägt, um Mainwasser aufarbeiten zu können. Dies sorgt für Diskussionen im Stadtparlament.

Artikel-FNP: Verschleierter Trinkwassermangel

Erstellt: 21.03.2022, Aktualisiert: 21.03.2022, 20:26 Uhr, Von: red Redaktion

Wetteraukreis/Vogelsbergkreis (red). Zum Weltwassertag hüllt sich die Ovag über Wasserprognosen in Schweigen, wie die Grünen-Fraktion im Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) in einer Pressemitteilung erklärt. In der jüngsten Sitzung der ZOV-Verbandsversammlung hätte man eine Anfrage zu den ausbleibenden Niederschlägen in den Wintermonaten und deren Auswirkungen auf die aktuelle Trinkwasser Liefersituation der Ovag gestellt, aber dazu keine Antwort erhalten.

Report: Water Management 2040

How will the post-COVID societies recover? Will citizens become more aware and activate around clean water topics? Will conflicts erupt because of water scarcity? Will megacities and global corporations take a more prominent role – also in water provision? How does digitalization impact the clean water value chain? What about regulation?

Report: Water Conflict Chronology.

Historical Timeline

Map of Conflicts

Pacific Institute (2022) , Pacific Institute, Oakland, CA. https://www.worldwater.org/water-conflict/. Accessed: 17.Juni 2022

In an ongoing effort to understand the connections between water resources, water systems, and international security and conflict, the Pacific Institute initiated a project in the late 1980s to track and categorize events related to water and conflict, which has been continuously updated since. The database, most recently updated in March 2022, presents the information as a chronology and map. Use the links below to explore the chronological list of events or the interactive events map.

Auswertung-Statista: Wasserkonflikte

Infografik: Kampf ums Wasser nimmt zu | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Stellungnahme: Zur „Grundwasserfrage“ im Westwald von Darmstadt

Von Dr. Christian Storm , Fachbereich Biologie der TUD , Schnittspahnstraße 10, 64287 Darmstadt, 16.Juni 2022

Stellungnahme: Zur Frage der Unbedenklichkeit auf sog. Grundwasserfernen Standorten den Grundwasserspiegel abzusenken

Dr. Arnulf Rosenstock, Selbstverlag, Veröffentlichung: nach Juni 2020

Statistik-Hessen: Bevölkerungsübersicht nach Kategorien

Beispiel einer Ansicht:

Ausschnitt aus den möglichen Themen für die Kartenansicht:

STATISTIK-UN: Weltbevölkerung 1950-2100

Weltbevölkerung differenziert nach Regionen und Ländern

https://population.un.org/wpp/publications/Files/WPP2019_Volume-I_Comprehensive-Tables.pdf

UN-WASSERREPORT 2021: Startseite

Groundwater: Making the invisible visible

Accounting for approximately 99% of all liquid freshwater on Earth, groundwater has the potential to provide societies with tremendous social, economic and environmental benefits and opportunities. Groundwater already provides half of the volume of water withdrawn for domestic use by the global population, including the drinking water for the vast majority of the rural population who do not get their water delivered to them via public or private supply systems, and around 25% of all water withdrawn for irrigation. However, this natural resource is often poorly understood, and consequently undervalued, mismanaged and even abused.

UN-WASSERREPORT 2021 –Fakten und Diagramme

Zusammenfassung wichtiger Sachverhalte auf 8 Seiten. Gut zum Einstieg.

UN-WASSER-NAHRUNG-ENERGIE

The water-food-energy nexus is central to sustainable development. Demand for all three is increasing, driven by a rising global population, rapid urbanization, changing diets and economic growth. Agriculture is the largest consumer of the world’s freshwater resources, and more than one-quarter of the energy used globally is expended on food production and supply.

The inextricable linkages between these critical domains require a suitably integrated approach to ensuring water and food security, and sustainable agriculture and energy production worldwide.

Wasserversorger-OVAG: Webseite

Die Oberhessische Versor­gungs­betriebe AG (OVAG) mit Sitz in Fried­berg hat neben einem langen Namen auch eine lange Geschichte: Auf sie gehen die Ursprünge der gesamten OVAG-Gruppe zurück. Der Rechts­vor­gänger der OVAG wurde vor 100 Jahren gegrün­det, heute nimmt sie Auf­gaben der Wasser­versor­gung in der Region und darüber hinaus wahr. Weiter gehören ver­schie­dene Dienst­leistungen für den energie­wirt­schaft­lichen und kom­muna­len Sektor zum Angebot. Den Geschäftsbereich Wasser zeichnet die Kompetenz rund um die Themen Wasserqualität, Wassersparen, Wasserschutz und vieles mehr aus.

Regierungspräsidium Darmstadt-Wasser: Webseite

ANDERE PROJEKTE

BERLIN: Gieß den Kiez

(Letze Änderung: 3.August 2022)

… ist eine Plattform zur Koordinierung der Bewässerung der Berliner Bäume. Die Karte bildet fast alle Straßen- und Anlagenbäume Berlins mit Informationen wie Wasserbedarf, Alter und Art dar und lädt alle Bürger*innen ein, sich an der Bewässerung unseres gefährdeten Baumbestands zu beteiligen. Bürger*innen können sich so über den Wasserbedarf von Bäumen in der Nachbarschaft informieren, ein Profil erstellen, Bäume adoptieren und innerhalb der App als „gegossen“ markieren.

Mit der App wollen wir Menschen zusammenbringen, die gemeinsam Bäume gießen möchten und den Wissenstransfer zwischen allen Baumfreunden ermöglichen.

Öffentliche Grünflächen nach dem Baugesetzbuch (BauGB):

Die Festsetzung als Grünfläche kommt zur Umsetzung bestimmter Freiraumnutzungen, wie Sportplatz, Spielplatz, Friedhöfe oder Parkanlagen, in Betracht, aber auch zur städtebaulichen Entwicklung und Vernetzung örtlicher Grünzüge und Naherholungsbereiche.

Grünflächen werden auch im Zusammenhang mit dem Ausgleich von Eingriffen in die Natur und Landschaft in Verbindung mit Maßnahmen oder Flächen zum Schutz, zur Sicherung und zur Entwicklung von Natur und Landschaft nach § 9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB festgesetzt.

Die Festsetzung einer Grünfläche kann durch andere unselbstständige Festsetzungen überlagert werden, wie beispielsweise Flächen für besondere Nutzungen nach § 9 Abs. 1 Nr. 9 BauGB oder Flächen für Anpflanzungen, zum Schutz von Bepflanzungen und Gewässern.

Unter Grünflächen werden nicht nur ausschließlich bewachsene Flächen verstanden. Es können auch dazugehörige Bauwerke oder sonstige Anlagen, wie Bolzplätze oder Wege, innerhalb der Grünflächen liegen. Grünflächen werden teils temporär anderweitig genutzt, beispielsweise als Festplätze, Bedarfsparkplätze etc.; dies ist planungsrechtlich mit einer zusätzlichen Zweckbestimmung („Festplatz“) zulässig, solange der Grüncharakter dominiert.

Keine Grünflächen im Sinne des § 9 Abs. 1 BauGB sind insbesondere die Vorgärten und sonstigen begrünten Flächen innerhalb von Baugebieten („nicht überbaubare Grundstücksflächen“) oder landwirtschaftliche Flächen und Wald.