Verwendung von normaler Sprache

In der aktuellen Version stammen die Informationen, die das System verarbeitet von menschlichen Wesen, die ihr Wissen in der ihnen geläufigen Alltagssprache zur Verfügung stellen.

konkret und nachprüfbar

Im Alltag verwenden wir Begriffe für etwas konkretes (z.B. eine Amsel) oder etwas abstraktes (z.B. ein kleines Tier). Wenn die Aussage „eine Amsel wiegt 8 gr“ eingegeben wird und die Aussage „eine Unze Gold wiegt 4 gr – dies ist nur ein Beispiel – , kann ein Computer-Programm daraus die Aussage „eine Amsel wiegt genau soviel wie zwei Unzen Gold“ generieren.

Dies ist auch nachprüfbar und keine Spekulation, wie z.B. die Aussage „eine Unze Gold wiegt genau soviel wie zwei kleine Tiere.

Im theoretischen Teil zu diesem Konzept wird daher auch von „Körper-basierter Welterfahrung“ gesprochen. In anderen Texten wird von „empirisch“ gesprochen, was dieselbe Vorgabe beschreibt.

Es geht um etwas ganz konkretes, welches zählbar oder messbar ist. Und es geht um eine erfahrbare Wirklichkeit, als nicht um Annahmen.

In dem universellen Planungsprozess wird geprüft, ob ein bestimmter Zustand vorliegt oder ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist, damit dann über Veränderungsregeln eine Änderung dieses Zustandes simuliert wird.

Eine Situation muss daher so konkret beschrieben werden, damit ohne Zweifel entschieden werden kann, ob ein Zustand vorliegt oder nicht.

Wenn dies aber ausreichend konkret beschrieben wurde, ist es nachvollziehbar, dass auch ein Computer auf Basis von Aussagen in Alltagssprache die entsprechenden logischen Schlussfolgerungen ziehen kann.

Der Computer muss daher auch nicht verstehen, was die Aussage in der Alltagssprache eigentlich bedeutet. Daher ist es auch egal, ob die Aussage in Deutsch oder Chinesisch erfasst wird. Natürlich müssen alle Elemente des Systems (Zustandsbeschreibung, Ziele und Veränderungsregeln) sprachlich übereinstimmen.

Aussagen über Gruppen und deren „Vererbung“

Manchmal gibt es Aussagen, die für alle konkreten Elemente stimmen, die man dann zu einer Gruppe zusammenfassen.

Die Aussagen „Eine Amsel ist ein Vogel“ und „eine Amsel hat zwei Beine“ könnte man jetzt für die Drossel, den Fink, den Star und alle weiteren 25.000 Vogelarten einzeln als Zustand erfassen. Es ist ganz eindeutig, dass man hierdurch die Erfordernisse der konkreten Nachprüfbarkeit erfüllt hat.

In derart eindeutigen Fällen könnte man auch die konkrete Aussage „ein Vogel hat zwei Beine“ verwenden und würde zum identischen Ergebnis gelangen.

Es ist aber nachvollziehbar, dass hier ein Risiko entsteht. Die übergeordnete Aussage „ein Vogel kann fliegen“ würde z.B. nicht für alle Vögel zutreffen und somit zu falschen Ergebnissen führen.

Wenn für eine übergeordnete Gruppe (z.B. Vogel) eine Aussage gemacht wurde und diese Gruppe erweitert wurde („ein xy ist ein Vogel“), werden die anderen Aussagen, die diese Gruppe betreffen auch auf das neue Gruppenmitglied „vererbt“. Es gilt somit auch „ein xy hat zwei Beine“.