Wozu?

Wozu das Ganze, was soll das, wohin führt dies??

Diese Fragen sind ja so etwas von berechtigt und nachvollziehbar, dass geradezu eine moralische Verpflichtung besteht, eine Antwort zu versuchen.

Je nachdem, was Sie bisher schon gelesen und verstanden haben, sollten Teile der Antwort Ihnen bereits bekannt sein. Da dieser Menüpunkt ganz bewusst weit vorne steht, darf angenommen werden, dass manche Leser hierüber in das Thema einsteigen.

siehe Wikipedia

Wer bei einer Internet-Recherche als erstes auf den Wikipedia-Eintrag stößt, erfährt viel von den Ursprüngen aus grauer Vorzeit. Manches ist weiterhin gültig – so ist z.B. Professor Gerd Döben-Henisch weiterhin die treibende Kraft und das wissenschaftliche Rückgrat – vieles wurde weiterentwickelt. „Theoretisch“ gibt es für OksimoR (R für Reloaded) keine Grenzen mehr, was die Einsatzfähigkeit bei der Theorie-Entwicklung mit Hilfe des Prozesses „Bürgerbeteiligung V2.0“ betrifft.

Prozess-Simulation

Bereits bei Wikipedia wird der Name als Abkürzung von Open Knowledge Simulation MOdelling beschrieben.

Der zweite Teil „Simulation MOdelling“ ist bestimmt schnell zu verstehen.

Die Software kommt als Ergebnis zu einer begründbaren Aussage über den Zustand von Etwas, nachdem ein Prozess durchgeführt wurde. In einem Prozess führen Handlungen oder Ereignisse zu einer Änderung von Zuständen.

Das Ergebnis dieser Simulation beschreibt somit nichts anderes als die Zukunft zu konkreten Fragestellungen, d.h. eine Theorie.

Dies hört sich ungeheuer kompliziert an, könnte aber – je nach Fragestellung – auch mit einer simplen Tabellenkalkulationssoftware gelöst werden.

Gehen Sie von einer aktuellen Bevölkerung von 200.000 Personen in einer Stadt aus und dass diese Anzahl jedes Jahr um 10% steigt, ergibt sich als Simulation nach 5 Jahren die Anzahl von 292.820 Personen.

Das war doch nun wirklich einfach?

Jetzt wissen Sie aber nicht, wie man mit Formeln arbeitet oder die zu verarbeitenden Informationen liegen nur in natürlicher Sprache vor:

  • Bei Sonnenschein werden doppelt so viele Kinder gezeugt, wie bei Regen.
  • Familien mit drei und mehr Kindern ziehen zu 40% aus der Stadt fort auf das Land
  • In drei Jahren wird ein Kanal gebaut, wodurch sich die Regenwahrscheinlichkeit erhöht
  • und 20.000 weitere Aussagen

und ganz plötzlich ist gar nichts mehr einfach

Der zentrale Unterschied zu allem, was es bisher gegeben hat, ist die Bereitstellung der Information in Alltags-Sprache.

Un dieser Aspekt ermöglicht es, die Wort „Open Knowledge“ in der Abkürzung zu verwenden.

Damit man nach denkt, das Ganze sei nur ein sinnvolles, praktisches Hilfsmittel, um die Welt zu verbessern, möchte ich – aber nicht zur Abschreckung – aus einem Blog zitieren, der sich genau mit dieser speziellen Kommunikation beschäftigt.

„Ein semiotischer Akteur ist in der Lage mittels ’sprachlicher Ausdrücke‘ — gesprochen und geschrieben, zusätzlich unterstützt durch Gesten — bestimmte ‚Bedeutungsinhalte‘ zu ‚kodieren‘ und dieser Ausdrücke an andere semiotischen Akteure zu übermitteln. Sofern alle Beteiligten eine hinreichend ‚ähnliche Kodierung‘ benutzen, können auf diese Weise — unterschiedlich gut — Gedanken, Emotionen, Pläne usw. ausgetauscht werden.“

Jeder Mensch/Bürger weiß etwas und ist somit „Experte“

Wenn man völlig abgehoben und verklärt formulieren will, gilt:

OksimoR sammelt das Wissen der gesamten Menschheit in deren natürlichen Alltagssprache und simuliert damit die Zukunft nach erfolgter Ausführung von Veränderungs-Prozessen. Es wird somit eine Theorie entwickelt, die die verwendeten Daten und das damit erzielte Ergebnis als Einheit betrachtet und somit für alle nachvollziehbar und verifizierbar ist.

Ganz praktisch sieht die Realität natürlich etwas anders aus.

Oksimo ist das Ergebnis aus der Kooperation diverser wissenschaftlicher Fakultäten, wie Soziologe, Informatik und der sogenannten „Bürgerbeteiligung Wissenschaft“ (Citizen Science). Es ging nämlich auch darum, wie die Bürger mit ihrem Wissen einen Beitrag leisten können zur Vorbereitung der Entscheidungen von Behörden etc.

Das Wissen von Land- und Forstwirten, Meteorologen, Geologen, etc. etc. könnte mit OksimoR kombiniert werden, um die Entwicklung des Grundwasser-Spiegels zu simulieren.

Gibt es dafür nicht bereits Wikipedia und das Internet?

Die Prozess-Simulation mit OksimoR beginnt mit der Beschreibung eines Zustandes als Ausgangspunkt. Hierbei können Wikipedia und das Internet hilfreich sein.

Die Informationen der „menschlichen Experten“ erfolgen aber in einer Beschreibung von Veränderungsprozessen.

Dies ist die erste und bisher einzige Software, die für die Produktion von Theorien ausgelegt ist.