Das Thema ‚Wasser‘ im Rahmen eines Projektes im Format von ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘

Hier finden sich erste Erläuterungen, überwiegend erste Skizzen. Im Verlaufe des Projektes wird sich hier sicher noch einiges tun.

(Letzte Änderung: 16.Juli 2022, 08:13h)

Skizze zum Ablauf eines Projektes im Stil von Bürgerwissenschaft 2.0

(Letzte Änderung: 12.Juli 2022)

In diesem Text geht es um eine kurze Darstellung, was es bedeutet, dass das Problem ‚Wie viel Wasser gibt es?‘ im Format einer ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘ behandelt werden soll.

Das Konzept ‚Bürgerwissenschaft‘ (im Englischen ‚Citizen Science‘) ist schon seit einigen Jahren im Umlauf mit unterschiedlichen Deutungen. Die häufigste ist jene, in der Bürger einer Gruppe von Forschern helfen, mehr Daten zu einer bestimmten Fragestellung zu sammeln. Dies ist in vielen Situation von großer Hilfe.

Im Kontext der anschwellenden Nachhaltigkeitsdiskussion (vor allem prominent geworden durch die verschiedenen Konferenzen der Vereinigten Nationen (UN)) wird aber sichtbar, dass dieses Konzept einer ‚Bürgerwissenschaft‘ — nennen wir es hier ’schwache Bürgerwissenschaft‘ oder ‚Bürgerwissenschaft 1.0′ — den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Im Kontext der Nachhaltigkeit werden verschärfte Anforderungen an die wissenschaftliche Theoriebildung gestellt, die unter anderem darin bestehen, den ’normalen Bürger‘ mit seinen vielfältigen Erfahrungen und seinem zum Teil sehr spezialisiertem Wissen auf neue — möglicherweise radikale — Weise in die Bildung einer Theorie einzubeziehen. In diesem neuen Konzept gilt jeder Bürger als ’natürlicher Experte‘ und eine neue, nachhaltige Wissenschaft nimmt alle ’natürlichen Bürger‘ schon im Ansatz ganz anders ernst. Dieses neue nachhaltige Wissenschaftskonzept wird hier unter ‚Bürgerwissenschaft 2.0‘ verstanden.

Im Schaubild wird grob der Ablauf geschildert, durch den eine Bürgerwissenschaft 2.0 charakterisiert ist.

Es kann eine beliebig große Anzahl von Bürgern sein (auch ein ’normaler Wissenschaftler‘ ist ein Bürger!), die sich den vielen Informationen entgegen stellen, die täglich auf uns einprasseln.

Der erste Schritt in Richtung der Bildung einer möglichen ’nachhaltigen empirischen Theorie‘ ist das Identifizieren eines möglichen ‚Problems‘, auf das man reagieren sollte, da es das Leben beeinträchtigen oder ernsthaft gefährden kann.

Sobald dies geschehen ist, kann man anfangen, im Strom der Informationen bewusster nach jenen ‚Fakten‘ zu suchen, die besonders ‚relevant‘ für das Problem erscheinen. Diese Fakten müssen dann eingehend daraufhin untersucht werden, ob und wieweit diese Fakten überprüfbar sind.

Aus der Menge der ‚vorsortierten‘ Fakten kann man dann eine erste ‚Ausgangslage‘ erstellen, sozusagen eine ‚IST-Situation‘, von der alle ausgehen wollen.

Hat man im Lichte einer Problemstellung eine erste IST-Situation formuliert, dann sollte man sich die Frage stellen, ob sich ein ‚Ziel‘ formulieren lässt, in dem das erkannte Problem zumindest ‚weniger‘ — oder noch besser ‚gar nicht‘ mehr — vorkommt. Ohne solch eine Zielformulierung kann man nichts tun, wie große auch immer das Problem erscheinen mag.

Liegt eine erste Beschreibung der IST-Situation und eines möglichen Zieles vor, dann muss man sich der Frage stellen, durch welche Maßnahmen man die jeweilige IST-Situation so verändern kann, dass aus dieser IST-Situation Schritt für Schritt die Ziel-Situation entsteht. Eine Maßnahme besteht darin, dass man die Beschreibung der jeweiligen IST-Situation auf dreifache Weise ändern kann: (i) Man erweitert die Beschreibung durch eine neue Aussage; (ii) Man löscht eine bisherige Aussage; (iii) man verändert eine Zahlenangabe. 

Jede Änderung der Beschreibung der Situation bedeutet, dass man entsprechende reale Aktionen vornehmen muss, damit diese Beschreibung möglich wird.

Das ‚Testen‘ der angezielten Maßnahmen geschieht dadurch, dass man die Maßnahmen — soweit möglich — auf die jeweilige IST-Situation S anwendet, daraus eine veränderte IST-Situation S‘ bekommt, und man mit diesen Anwendungen so lange fortfährt, bis die erreichte neue IST-Situation dem angezielten Ziel-Zustand — teilweise oder ganz — entspricht. 

In einer Reflexion auf den ganzen Prozess — die man jederzeit vornehmen kann — kann man diskutieren, ob der Prozess ‚überzeugend‘ ist oder Fragen offen lässt. Zugleich kann man schauen, welcher Aufwand (Zeit, Kosten, Arbeit, Material, …) notwendig ist, um das Ziel — teilweise oder ganz — zu erreichen.

Je nachdem, wie das Ergebnis der Reflexion ausfällt, kann man den ganzen Prozess gezielt ändern (Modifizieren), um das Ergebnis zu verbessern.

Für Spezialisten von Theorien (z.B. Wissenschaftsphilosophen) sei angemerkt, dass das Konzept einer Bürgerwissenschaft 2.0 allen harten Anforderungen einer überprüfbaren empirischen Theoriebildung genügt.

UNIVERSELLE PROZESS PLANUNG (UPP) und SPEZIELLE PROZESSE

(Letzte Änderung: 13.Juli 2022)

Eine erweiterte Fassung des vorausgehenden Textes.

COMMON SCIENCE as Sustainable Applied Empirical Theory, besides ENGINEERING, in a SOCIETY

(Letzte Änderung: 15.Juli 2022)

Für alle, die noch mehr theoretische Begründungen für das Konzept der Bürgerwissenschaft 2.0 haben wollen, und auch für einen neuen Typ von Software, die können sich an diesen Text wagen. Zum aktuellen Zeitpunkt — 15.Juli 2022 — ist der Artikel noch nicht vollendet (umfasst aber schon 40 Seiten!).